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Zur Frankreich-Wahl

Verschiedene Zeitung – ganz rechte (Springer-Welt) und recht linke (Frankfurter Rundschau, Libération) – scheinen sich erstaunlich einig: Sarkozy hat mit seinen Rechts-Ausschlägen im Wahlkampf vor allem Marine Le Pen Wähler zugetrieben, hat sie „entdämonisiert“ (das Wort mag angesichts der französischen Verhältnisse ein wenig übertrieben sein) und ihr zu einem formidablen Wahlergebnis verholfen. Das wird kaum der Sinn der Übung gewesen sein.

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Punkte

Bitte sehr, hier sind sie:
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„… zur Lage in Syrien“

Hilfe! Die Presseschau vom Deutschlandfunk/Deutschlandradio hat einen Sprung in der Platte! Seit langen Wochen schon findet sich in fast jeder Sendung, morgens und mittags, ein Abschnitt „über die Lage in Syrien“.

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„Die Verwandlung der Welt“ 9 – über Mauern

Nachdem er kurz von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Mauern gehandelt hat:
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In Europa

Zunächst der rhetorische Amoklauf Kauders: „Nun wird in Europa Deutsch gesprochen“ – das ist bis heute ungeahndet. Jetzt der Irrsinnsvorschlag eines „Spar-Kommissars“ in Athen.  („Gauleiter“ macht die Presse daraus – „Generalgouverneur“ wäre wohl treffender.) Was die Regierung Murkel da in Liebedienerei vor der Springer-Hetzpresse veranstaltet, ist vielleicht nicht direkt lebensgefährlich für Deutschland, aber  lebensgefährlich für Deutschlands Ruf in Europa – und damit für das europäische Projekt als Ganzes und damit auch durchaus wiederum für Deutschland.

George W. Bush: „Das Problem mit den Franzosen ist, daß sie kein Wort für Entrepreneur haben.“

So Bush laut TGA, S. 270, mit Nachweis auf Seite 471:
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DC – Jeanne

„Der ruhmbedeckten Jeanne d‘Arc,
Ihrer edlen Heimat Lothringen,
Ihrem lieben Vaterland Frankreich.
Die Republik der Vereinigten Staaten und die Stadt New York,
Ihre treuen Bewunderer. Am 15. August 1981.“

Das war zu ihrem 550. Todestag – heute ist ihr 600. Geburtstag.

פֿאָרווערטס

Das ist jiddisch! „Forwerts!“ = „Vorwärts!“ Ja, der Name dieser jüdischen New Yorker Zeitung leitet sich in der Tat direkt vom Vorwärts, dem traditionsreichen Organ der deutschen Sozialdemokratie, ab. :-)

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„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 7 – zur Finanzkrise

Man wird hier kaum anders können, als dem Verfasser zuzustimmen. Und da sage noch einer, Historiker lebten im Elfenbeinturm! Geschrieben wurde das Anfang 2009. Nachweise unterschlage ich wieder einmal der Einfachheit halber.
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Brandts „Erinnerungen“ 10 – über Jaruzelski

Brandt findet sehr anerkennende Wort für Wojciech Jaruzelski. Das freut mich sehr, ich habe Jaruzelski immer für einen sympathischen Mann und einen bedeutenden Politiker gehalten.

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Buruma über Gaddafis Ermordung

Wie eigentlich immer außerordentlich lesenswert: Ian Buruma auf Project Syndicate. „The Lynching of Libya“. Er spricht sich mit dem doch eigentlich recht naheliegenden Argument, daß Blutrache nicht die Grundlage von Rechtsstaatlichkeit sein kann, schärfstens gegen die Ermordung Gaddafis aus. Ja, man denke: es besteht durchaus auch die Option, einen Mord per se zu verurteilen, und nicht nur die, ihn mit „We came, we saw, he died.“ zu kommentieren.

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