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Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus, einfach nur rechts, konservativ, was die Linken davon halten und was die Rechten wiederum von den Linken halten.
Buchweizengrütze
Diesseits des Boulevards (Spiegel, Bildzeitung) und der Mondsüchtigen-Milieus im Internet ist man sich weiterhin und weithin einig – man verreißt das Opus Thilo Sarrazins.
Ganz rechts in der Welt stellt Michael Kamann das Erzeugnis recht unaufgeregt vor: 200 Seiten Altbekanntes und Unproblematisches, 100 Seiten von den „Islamkritikern“ abgepinnt, 100 Seiten Provokation. So in etwa Kamann.
Im Gespräch
Die Bemühungen der „rechten“ Trittbrettfahrer, ihre Angsthasen-Traktätchen und Preußenpostillen-Abos mit dem Zugpferd Sarrazin an der Mann zu bringen und/oder Spenden einzuwerben, nerven den, der derlei zur Kenntnis nimmt, fast so sehr wie das Geschrei der Linksliberalen, das zur Kenntnis zu nehmen man nahezu gezwungen ist. (Man fragt sich wieder einmal, wann der ZdJ endlich den Konvertiten Kramer abschießt.) Die Zeit hingegen hat mit dem Zugpferd gesprochen.
Flintenweiber
Ich mag das Wort „Flintenweib“ überhaupt nicht – es klingt so männerbündlerisch-angsterfüllt, so verkniffen-preußisch, es riecht so sehr nach verstunkener, heimelig-stoffeliger „Kameradschaft“. Es scheint mir ferner ein „typisch rechtes“ Angstwort, geradezu ein Wort von Kriegsverlieren für Leute, die besonders gerne Kriege verlieren.
Einfach mal so…
… zum Kiosk gegangen, die Rechts-Postillen gekauft, derer man dort habhaft werden konnte (die Titel derselben hat man aus dem Boykottaufruf eruiert, von dem in den letzten Tagen die Rede war) und hineingeschaut – so als normaler Mensch und Nichtinvolvierter. Das hat ein Schreiber des Freitag (ja, es gibt ihn noch…) getan:
(weiter…)
Mobiler und dies und das
Erstens habe ich in diesem Blogge gerade eine Mobil-Version installiert, und zwar mit Hilfe des WP-Plugins „WordPress Mobile Edition“.
Zweitens habe ich gestern abend schon so etwa fünfzehn bis zwanzig Blogs und blogartige Sites aus meinem Feedreader geschmissen – insbesodere alles, was mit der neurechten Szene zu tun hat. Es lohnt einfach nicht.
Die Steinchen
Festzuhalten bliebe zwischendurch, daß diesmal die Mechanismen der Denunziation von den angeblich ewig Denunzierten selbst in Gang gesetzt wurden. Das erste Domino-Steinchen ward am 8. März umgestoßen, und heute hilft man ein bißchen nach, vermutlich, da nun doch kein so munteres Klick-Klick-Klick zu hören ist: bis dato nur ein taz-Artikel, das war immerhin ein Treffer. Aber dann nur ein Interview mit einem Politologen in einer obskuren Internet-Radiostation und diverses Blogs-Geschreibsel.
Stell Dir vor, es ist 1936 und keiner geht hin
- C.d.Z. und G.K. sind gerade zu sehr mit wirtschaftspolitischen Überlegungen befaßt.
- F.S. ist empört über den Machismus der Nationalen. Nun ja, nicht empört – er resigniert milde.
- R. ist mittlerweile doch noch mal verehelicht und wird zurückgestellt.
- H. weiß nicht, für welche Seite er sich entscheiden soll (worüber beide Seiten auch ganz froh sind), und endet im Suff.
- M. taugt einfach nicht zur Krankenschwester und bleibt Märchenbraut.
Suspekt
Ein Äußerung von Coriolan, getätigt in einem nicht weböffentlich sichtbaren Sub-Forum von konjunktiv 2, geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf. Ohne den Verfasser groß um Erlaubnis gebeten zu haben, erlaube ich mir hier, sie zu zitieren – sie verdient einfach die Öffentlichkeit:
„Ich denke, wenn man rechts, links und in der Mitte allen gleichermaßen suspekt ist, hat man etwas richtig gemacht.“
Ellen K. über Eleonore P.
Ja, und das ist dann auch neben der Königin Louise das einzige Mal in der preußischen Geschichte, daß eine Frau überhaupt eine nennenswerte Rolle spielt. ;-) Und in beiden Fällen ist man irgendwie froh, wenn sie sich durch einen frühen Tod wieder verabschiedet, so hat das Christian von Krockow mal irgendwo gesagt. Der Vergleich zu Jeanne d‘Arc ist aber in jedem Fall ganz abwegig, insofern Jeanne das Heer des Königs als (Jung)frau/Mädchen anführt und sich nicht wie Eleonore Prochaska einer Freischar in Männerkleidern als Trommler beigesellt. (Jeanne trägt auch Männerkleider, was ihr dann im Prozeß auch mit zum Verhängnis wird, aber es ist eben klar, daß sie kein Mann ist.)
Nachtrag: Passender wäre mithin „die preußische Yentl“.
RECHT SEX TRËMA
Gefällt mir. :-) (Inspiration)
Identitäts-Zwiebelschalen
Und ich habe überhaupt kein Probleme damit, mich je nach Bedarf und Gegenüber als Hannoveraner, Niedersachse, Deutscher oder Europäer zu definieren. Und weil ich Europäer bin und nicht vom Balkan oder aus China und überhaupt deutlich größer als 1,65 m, hab ich’s auch nicht nötig, aus meinem Deutschsein einen Bohei zu machen.
Ich bin eine „Edelglatze aus Hannover“
Jedenfalls wenn es nach einem Artikel über mich in einem von irgendeinem halbalphabetisierten linken Vogel in Berlin zusammengebastelten „Salonfaschistischen Personen ABC“ geht. Was die vielen Links bei dem Artikel zu mir sollen, erschließt sich mir nicht in jedem Fall…
Allen „68er“-Hassern…
… sei die Lektüre dieses Tweets des in der Altenarbeit tätigen (und sehr empfehlenswerten) Twitterers @Fidelioatsnoz empfohlen, getwittert live von der Nachtschicht:
Hart aber wahr, der erste Schwung 68′er kommt in die Heime. Genosse, kannst mir mal helfen ne Tüte zu bauen, hab Gichtfinger. #seniorenapo
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