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Brandts „Erinnerungen“ 11 – über die „linksliberalen ‚Nahesteher‘“ und die Stahlarbeiter von Dortmund
Anläßlich der Bemerkung über den Begriff „Gutmenschen“ hier noch etwas aus Brandts Erinnerungen. Bekanntlich hat Brandt im April 1972 ein konstruktives Mißtrauensvotum nur knapp – nämlich mit zwei Stimmen Mehrheit – überstanden.
Soll Hannover in Linden umbenannt werden?
Das fordert „Die Partei“. Und der historische Hintergrund ist wirklich interessant. Es gab 1920 starke Vorbehalte gegen die Eingemeindung des proletarischen Lindens in die Stadt Hannover – bis dahin war Linden rechtlich tatsächlich ein Dorf, und zwar das größte im Staate Preußen. Es war nämlich jedermann klar, daß Hannover nach der Eingemeindung bis auf den Jüngsten Tag rot wählen würde – wie es dann ja auch gekommen ist.
„Die Verwandlung der Welt“ 9 – über Mauern
Nachdem er kurz von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Mauern gehandelt hat:
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„Die Verwandlung der Welt“ 8 – über Hafenstädte
„Kampfplatz Spanien“ 7 – Bei Guadalajara im Monat März
„Die Verwandlung der Welt“ 7 – Von einem weißen Anzug und von endlosen Mittagspausen
„Die Verwandlung der Welt“ 6 – Consuelo
Und nun zu den Reichen. Und da Consuelo V. in diesem Blog schon so oft zu sehen gewesen ist, sei’s zitiert:
Die Reichtumsexplosion jenseits des Atlantik erlaubte es Besitzern und Besitzerinnen erst- und sogar zweitklassiger amerikanischer Vermögen, mühelos in den europäischen Hochadel einzuheiraten. Consuelo Vanderbilt, an einem Erbe von (in heutigem Geldwert) 14 Milliarden Dollar beteiligt, ehelichte den finanziell angeschlagenen Ninth Duke of Marlborough und wurde Herrin auf Blenheim Palace, einem der größten Schlösser Europas.
S. 325 f.
„Die Verwandlung der Welt“ 5 – Das glanzlos-infanteristische Fleckfieber
Die Ehre Belgrads
Eine saugeile Passage aus Garton Ashs „Jahrhundertwende“. Es geht um die serbische Revolution vom Oktober 2000, also um den halbfriedlichen Machtwechsel von Slobodan Milosevic zu Vojislav Kostunica:
Die Großen
Trennen wir die alten Großen von den neueren Großen. Alexander, Karl, Otto, zur Not noch Alfred, (Albertus können wir wohl ignorieren, diverse Gestalten aus der Spätantike und der Völkerwanderungszeit auch) – das sind Bildungen aus gänzlich vorhistoriographischer Zeit, damals wohl in der Regel Rückprojektionen in und aus Krisenzeiten. (Und im Falle Alfreds ein ganz offensichtlicher Versuch, mit wem anders gleichzuziehen. Vielleicht trifft das auch auf Otto zu, ich bin mir nicht sicher.)



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