Marlen Haushofer: Die Wand

Dieses Buch hat mich begeistert und mitgerissen. Ich bin in den letzten Jahren ein träger und schlechter Bücherleser geworden, und wenn ich einen Roman in zwei Tagen verschlinge, wie seit Jugendtagen nicht mehr, so wird das schon etwas zu bedeuten haben – zumal, wenn es sich über weiter Strecken um ein Katzen-, gar ein Hundebuch handelt. Übrigens vermöchte ich mir kaum ein Buch vorszustellen, das Hunde, Kühe und Katzen freundlicher beschriebe, ohne sie im mindesten zu vermenschlichen – empathischer geht es kaum.

Ich bin durch die (wundersamerweise übrigens gelungene) Verfilmung aus dem Jahre 2012 aufmerksam geworden, sie lief vor zwei oder drei Wochen auf arte.

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FAZ: „‚Kleine Hexe‘ ohne ‚Negerlein‘: Wir wollen vorlesen und nichts erklären müssen“

lesen„Kleine Hexe“ ohne „Negerlein“: Wir wollen vorlesen und nichts erklären müssen – Feuilleton – FAZ

Nun wird mancher aufs Interpretieren pfeifen, solange er seinen Kindern nur unfallfrei – also ohne gewundene Erklärungen und Entschuldigungen – vorlesen kann, seien es Grimms Märchen, Otfried Preußler oder eben „Pippi Langstrumpf“.

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12.12.12. | 120 | 120:45=2,6666666…

Man gestatte mir in der Nacht zu diesem Tag nochmals einen Hinweis auf diese wunderbare Radiosendung vom 16.9.12 zum 120. Geburtstage Werner Bergengruens. :-) Näheres hier. Ich habe sie gerade noch einmal wieder – wohl zum zehnten Male – mit Begeisterung gehört.