Brauchen wir nicht
Wenn sich die alte Ziege von E. schon erdreistet, ein Video eines Liedes zu posten, das mir schon den ganzen Tag ein Ohrwurm ist (nämlich Ofra Hazas Kaddisch)
, und ich mich dadurch zu einem erfreuten Kommentar hinreißen lasse, der natürlich keine zwei Minuten später gelöscht war
, dann darf ich mir hier vielleicht zur Stärkung ein Youtube-Video außer der Reihe genehmigen. (Eigentlich lautet eine meiner zahlreichen selbstauferlegten Regeln für dieses Blog: nicht öfter als alle zwei Wochen Youtube-Mucke.)


Eigentlich hätte ich hier ’ne MP3 hochladen wollen, nämlich die mit dem einmütigen Ausschnitt aus Pier Paolo Pasolinis „Salò oder die 120 Tage von Sodom“, in dem sie „Sul ponte di Perati“ singen. Ich hatte die damals für’s k2 gemacht, weil wir (oki, Vinneuil und ich, im wesentlichen) die Szene so toll fanden.
So, für heute abend öffne ich dem französischen Militärkitsch hemmungslos alle Schleusen!
Hier ein Youtube-Clip zu „C‘est une école“ von Jean-Pax Méfret, geht um die Militärschule Saint-Cyr. Man beachte den hübschen Tonfall in der letzten Strophe.
Von meinen Hantelstemm- und Lauf-Aktivitäten hatte ich heute schon kurz „rechts oben“, also nicht für die Ewigkeit bestimmt, berichtet. Ich sollte vielleicht hinzusetzen, daß ich da keinerlei missionarischen Anspruch habe. Es ist halt mein Ding, ich mache das nun schon so lange, daß es wirklich Teil meiner Person ist – und sich oft als große Hilfe erweist, was es nicht für jeden sein muß.
Gestern abend habe ich zu meiner eigenen Überraschung bemerkt, daß sich der „De la Rey“-Song des südafrikanischen Sängers Bok van Blerk immer noch unter den All-Time-Top-Ten
Von wegen
Es hat wieder ein skurril-heroisches Jubiläum: Heute vor 30 Jahren springt die Legion über Kolwezi im Kongo (damals zwischenzeitlich: Zaire) ab und befreit die Stadt, rettet viele Europäer. Das 2. Fallschirmjägerregiment der Fremdenlegion tritt sozusagen aus dem Schatten der verewigten 1. REP
Man fragt mich gerade per E-Mail, ob mir heroische Musik, Märsche, Kampflieder aus der spartanisch-sozialistischen Frühzeit des Staates Israel bekannt seien.
Zur spätkarfreitäglichen Erbauung ein Video: die Spanische Legion, Schrecken der Kommunisten im Bürgerkrieg, bei ihrer Paraden-Prozession. Raistlin hatte das vor Zeiten auf Konjuktiv 2 eingebaut, und ich finde es immer wieder hinreißend.
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Der Verlust Neufrankreichs – welch ein Tränendrüsendrücker. (Keine Angst, bitte, ich mach’s kurz, schon um frei_seins Nerven zu schonen, der sich das alles schon mehrmals anhören mußte.) Nur habe ich halt vor einiger Zeit dieses Video zu dem Lied „1763″ der RIF-Gruppe „Trouble Makers“ gefunden – das Lied handelt vom großem Trauma der Quebecker, also vom Vertrag von Paris 1763 und damit von der Abtretung an England.
Zurück von einer Kommandirowka in den Osten. So schnell beklage ich mich nicht mehr darüber, daß die Landschaft in Niedersachsen schon vollends von Windkraftanlagen entstellt sei. Es geht noch erheblich schlimmer. Was man in Sachsen-Anhalt in dieser Hinsicht verbrochen hat, habe ich hier noch nicht gesehen. Vom Zug aus sieht man in der Magdeburger Börde Zusammenrottungen von buchstäblich Hunderten diese bösartigen und ganz und gar abscheulichen Maschinen-Wesen. Schauderhaft. Man phantasiert sich einen Titanen herbei, der da mit einer Riesen-Motten-Klappe wieder und wieder zuschlüge.