A curse upon you
Nein, natürlich nicht über John Milton, der gestern vor 400 Jahren geboren wurde, sondern über seinen Arbeitgeber Oliver Cromwell. Und auch nicht von mir, sondern von den Pogues mit ihrer Interpretation von „Young Ned of the Hill“. Komisch, wie manchmal die Assoziationsketten laufen: Nigromontanus‘ Blog, seine Serie über schöne rauchende Frauen. Ein SZ-Artikel über Obama als Raucher. Wegen JFK angefangen, die Pogues zu hören. Bei diesen Lied über Cromwells Untaten in Irland hängengeblieben.



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Ich muß gestehen, ein bißchen habe auch ich mich in den letzten Tagen von der Obamanie anstecken lassen. Natürlich, natürlich, mit Anflügen von schlechtem Gewissen, und in Extase bin ich nun gerade nicht.
Wenn sich die alte Ziege von E. schon erdreistet, ein Video eines Liedes zu posten, das mir schon den ganzen Tag ein Ohrwurm ist (nämlich Ofra Hazas Kaddisch)
, und ich mich dadurch zu einem erfreuten Kommentar hinreißen lasse, der natürlich keine zwei Minuten später gelöscht war
, dann darf ich mir hier vielleicht zur Stärkung ein Youtube-Video außer der Reihe genehmigen. (Eigentlich lautet eine meiner zahlreichen selbstauferlegten Regeln für dieses Blog: nicht öfter als alle zwei Wochen Youtube-Mucke.)
Eigentlich hätte ich hier ’ne MP3 hochladen wollen, nämlich die mit dem einmütigen Ausschnitt aus Pier Paolo Pasolinis „Salò oder die 120 Tage von Sodom“, in dem sie „Sul ponte di Perati“ singen. Ich hatte die damals für’s k2 gemacht, weil wir (oki, Vinneuil und ich, im wesentlichen) die Szene so toll fanden.
So, für heute abend öffne ich dem französischen Militärkitsch hemmungslos alle Schleusen!
Hier ein Youtube-Clip zu „C‘est une école“ von Jean-Pax Méfret, geht um die Militärschule Saint-Cyr. Man beachte den hübschen Tonfall in der letzten Strophe.
Von meinen Hantelstemm- und Lauf-Aktivitäten hatte ich heute schon kurz „rechts oben“, also nicht für die Ewigkeit bestimmt, berichtet. Ich sollte vielleicht hinzusetzen, daß ich da keinerlei missionarischen Anspruch habe. Es ist halt mein Ding, ich mache das nun schon so lange, daß es wirklich Teil meiner Person ist – und sich oft als große Hilfe erweist, was es nicht für jeden sein muß.
Gestern abend habe ich zu meiner eigenen Überraschung bemerkt, daß sich der „De la Rey“-Song des südafrikanischen Sängers Bok van Blerk immer noch unter den All-Time-Top-Ten 