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(selbsterklärend)

Brauchen wir nicht

Wenn sich die alte Ziege von E. schon erdreistet, ein Video eines Liedes zu posten, das mir schon den ganzen Tag ein Ohrwurm ist (nämlich Ofra Hazas Kaddisch) :nasehoch: , und ich mich dadurch zu einem erfreuten Kommentar hinreißen lasse, der natürlich keine zwei Minuten später gelöscht war :-D , dann darf ich mir hier vielleicht zur Stärkung ein Youtube-Video außer der Reihe genehmigen. (Eigentlich lautet eine meiner zahlreichen selbstauferlegten Regeln für dieses Blog: nicht öfter als alle zwei Wochen Youtube-Mucke.)

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Sul ponte di Perati

Eigentlich hätte ich hier ’ne MP3 hochladen wollen, nämlich die mit dem einmütigen Ausschnitt aus Pier Paolo Pasolinis „Salò oder die 120 Tage von Sodom“, in dem sie „Sul ponte di Perati“ singen. Ich hatte die damals für’s k2 gemacht, weil wir (oki, Vinneuil und ich, im wesentlichen) die Szene so toll fanden.

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Lieber klauen als beschenkt werden

Es liegt ein bißchen außerhalb des Schirms dieses Weblogs, hat hier aber doch gerade für einen Lacher gesorgt und sei mithin weitergetratscht. (Außerdem: Worin besteht dieser Schirm eigentlich im Moment?) Welt.de berichtet über eine Aktion der englischen Band „Radiohead“.

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Das ist eine Schule!

So, für heute abend öffne ich dem französischen Militärkitsch hemmungslos alle Schleusen! :-) Hier ein Youtube-Clip zu „C‘est une école“ von Jean-Pax Méfret, geht um die Militärschule Saint-Cyr. Man beachte den hübschen Tonfall in der letzten Strophe.

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„Pour venir avec nous, pas besoin d‘être gros“

Von meinen Hantelstemm- und Lauf-Aktivitäten hatte ich heute schon kurz „rechts oben“, also nicht für die Ewigkeit bestimmt, berichtet. Ich sollte vielleicht hinzusetzen, daß ich da keinerlei missionarischen Anspruch habe. Es ist halt mein Ding, ich mache das nun schon so lange, daß es wirklich Teil meiner Person ist – und sich oft als große Hilfe erweist, was es nicht für jeden sein muß.

Als musikalische Begleitung des Hantelstemmens (ich laufe natürlich nicht mit Knopf im Ohr) erweist sich mir recht oft Militärmusik als angenehm, in der Regel, wer hätt’s gedacht, französische.

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„De la Rey“-Nostalgie

Gestern abend habe ich zu meiner eigenen Überraschung bemerkt, daß sich der „De la Rey“-Song des südafrikanischen Sängers Bok van Blerk immer noch unter den All-Time-Top-Ten meiner last.fm-Liste hält.

Es war vor 529 Tagen, am Sonnabend, den 10. Februar 2007 um 1:54 Uhr des nachts, daß Raistlin das Youtube-Video auf k2 eingebunden hatte.

Das habe ich jetzt natürlich nachgeschlagen – aber ich erinnere mich noch sehr gut an seinen lakonischen Text dazu:

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Musik-Graph

musik_graph.jpgEine Spielerei, gefunden über Heise: bei lastgraph3 kann man sich aus last.fm-Daten eine hübsche Graphik, die die im letzten Jahr gehörten Titel visualisiert, generieren und als PDF-Datei ausgeben lassen. Ein nettes Spielzeug, das in der Tat auch Rückschlüsse auf den Gemütszustand des Benutzers im Laufe eines Jahres zuläßt… Fast hätte ich geschrieben „kann man sich aus seinen last.fm-Daten“ – aber nein, es geht natürlich mit jedem Usernamen…

El novio de la muerte

Von wegen „haßerfüllte Gesänge“! Ein solcher wäre jetzt geradezu ideal, um mich vom Nachmittagsgammel vorm PC weg- und zum Sportprogramm hinzureißen.

Also, auch wenn wir es hier schon einmal hatten und jetzt nicht Karfreitag ist: Der Bäutigam des Todes.

Und das Plakat ist toll! Außerdem paßt das gerade alles bestens zu (m)einer gewissen destruktiven Grundstimmung. :-D

Kolwezi, 19. Mai 1978

Es hat wieder ein skurril-heroisches Jubiläum: Heute vor 30 Jahren springt die Legion über Kolwezi im Kongo (damals zwischenzeitlich: Zaire) ab und befreit die Stadt, rettet viele Europäer. Das 2. Fallschirmjägerregiment der Fremdenlegion tritt sozusagen aus dem Schatten der verewigten 1. REP :-)

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Winds of War

Man fragt mich gerade per E-Mail, ob mir heroische Musik, Märsche, Kampflieder aus der spartanisch-sozialistischen Frühzeit des Staates Israel bekannt seien.

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Die Afrikaner

africains.gifEin wunderschönes, mitreißendes Militär-Lied, zu empfehlen insbesondere auch zur Untermalung von Leibesübungen und zu ihrer Anspornung: Les africains. Angeblich soll das auch im August 1944 bei der Landung in der Provence gesungen worden sein, ich weiß aber nicht mehr, wo ich das gelesen habe, irgendwo im Web. Einerlei:

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… und zwei Pferdchen

de_chirico_-_cavalli_in_riva_al_mare.jpgBevor jemand einen dummen Spruch macht oder auch nur auf einen dummen Gedanken kommt: es handelt sich bei den beiden neuen Pferdchen im Banner nicht primär um eine Anspielung auf das Niedersachsenroß. (Obwohl die Assoziation natürlich auch beabsichtigt ist.)

Das ist aus dem Bild „Cavalli in riva al mare“ des von mir sehr geschätzten Giorgio de Chirico, eines meiner Lieblingsmaler. Ich mag seine Schatten. :-) De Chirico und Hopper, das sind die beiden Maler unserer Tage, die ich seit einiger Zeit am liebsten sehe.

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Bräutigam des Todes

karfreitag.jpgZur spätkarfreitäglichen Erbauung ein Video: die Spanische Legion, Schrecken der Kommunisten im Bürgerkrieg, bei ihrer Paraden-Prozession. Raistlin hatte das vor Zeiten auf Konjuktiv 2 eingebaut, und ich finde es immer wieder hinreißend.

Sie singen ihr Lied, das berühmt-berüchtigte „El novio de la muerte“ – „Der Bräutigam des Todes“:

Ich bin ein Mann, den das Schicksal
Mit ehernen Klauen gezeichnet hat.
Ich bin ein Bräutigam des Todes,
Der sich mit seiner tödlichen Gefärtin
in festen Banden vereinen wird.

Und man beachte: Sie müssen den Patio mit einem Arm hochstemmen, auch das ein fesches Detail :d: .

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1763 – der Vertrag

144px-flag_of_quebec.gifDer Verlust Neufrankreichs – welch ein Tränendrüsendrücker. (Keine Angst, bitte, ich mach’s kurz, schon um frei_seins Nerven zu schonen, der sich das alles schon mehrmals anhören mußte.) Nur habe ich halt vor einiger Zeit dieses Video zu dem Lied „1763″ der RIF-Gruppe „Trouble Makers“ gefunden – das Lied handelt vom großem Trauma der Quebecker, also vom Vertrag von Paris 1763 und damit von der Abtretung an England.

Welch ein Epos! Die ersten Zusammenstöße Mitte der 50er im Ohio-Tal. Die Siege der tapferen und landeskundigen Franzosen und ihrer indianischen Verbündeten gegen die englische Übermacht. Der schiere zahlenmäßige Druck durch die explodierende englische Bevölkerung. Die Vernachlässigung durch den Hof in Paris – es werden gar die Neuansiedlungen gestoppt.

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Winds-Unwesen

wind_2.jpgZurück von einer Kommandirowka in den Osten. So schnell beklage ich mich nicht mehr darüber, daß die Landschaft in Niedersachsen schon vollends von Windkraftanlagen entstellt sei. Es geht noch erheblich schlimmer. Was man in Sachsen-Anhalt in dieser Hinsicht verbrochen hat, habe ich hier noch nicht gesehen. Vom Zug aus sieht man in der Magdeburger Börde Zusammenrottungen von buchstäblich Hunderten diese bösartigen und ganz und gar abscheulichen Maschinen-Wesen. Schauderhaft. Man phantasiert sich einen Titanen herbei, der da mit einer Riesen-Motten-Klappe wieder und wieder zuschlüge.

Nachtrag: Mir ist ferner aufgefallen, daß in diesen großen Haufen ein erheblicher Anteil der Einzelwesen trotz anscheinend merklichen Windes die Flügel gar nicht bewegt hat…

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