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Kupferrot

Die Schriftstellerin Monika Maron hat gestern in einem Gastbeitrag („Der Einbruch des Halbseidenen in die Politik“) für die Frankfurter Allgemeine die Causa Wulff mit sicherem Griff auf in der Ära Schröder aufgekommene Sitten und Gebräuche zurückgeführt:

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„Kampfplatz Spanien“ 6 – Unmut über eine nicht stattgefunden habende Nibelungenschlacht in Málaga

Borkenau zeigt sich angesichts der Einnahme von Málaga durch die Faschisten im Februar 1937 hinsichtlich der militärischen Fähigkeiten der republikanischen Streitkräfte und Milizen außerordentlich skeptisch:
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Keine Polizei (Ballauf; Schenk)

Tatort „Keine Polizei“, WDR 2011, Max Ballauf (Klaus Behrendt), Freddy Schenk (Dietmar Bär), Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines

:-)

Hö, so ein Standard-Tatort, würde ich sagen. Nicht überwältigend, aber doch leidlich. Immerhin spannend, wenn auch nicht gerade furchtbar dicht.

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„Kampfplatz Spanien“ 5 – Deutsch-jüdische Streitkräfte

Sehr interessant. Borkenau ist im Januar 1937 auf seiner zweiten Spanienreise in Murcia recht weit im Süden und beobachtet dort folgendes:

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DC – Jeanne

„Der ruhmbedeckten Jeanne d‘Arc,
Ihrer edlen Heimat Lothringen,
Ihrem lieben Vaterland Frankreich.
Die Republik der Vereinigten Staaten und die Stadt New York,
Ihre treuen Bewunderer. Am 15. August 1981.“

Das war zu ihrem 550. Todestag – heute ist ihr 600. Geburtstag.

„Kampfplatz Spanien“ 4 – Madrid, Kastilien, Andalusien (und noch die Pasionaria)

Ende August, Anfang September 1936 reist Borkenau von Barcelona zunächst nach Valencia, dann weiter nach Madrid – und von dort aus nach Süden: nach der Mancha in Neukastilien und schließlich in den nördlichen Teil Ostandalusiens.

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„Jewish Voice from Germany“

„Alles Jüdische aus Deutschland“, so der Untertitel dieser neuen, viermal im Jahr mit einer angeblichen Druckauflage von 30.000 Exemplaren erscheinenden Zeitschrift in englischer Sprache. Herausgeber ist Rafael Seligmann. Der RSS-Feed der Website funktioniert nicht bzw. ist falsch verlinkt. Ein Favicon und ein Signet könnten auch nicht schaden.

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Tödliche Häppchen (Odenthal; Kopper)

Tatort „Tödliche Häppchen“, SWR 2011, Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), Mario Kopper (Andreas Hoppe)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Lebensmittelindustrie, Großschlachtereien

:-)

Jawoll, sehr gelungen. Ein komplexer, spannender Fall – dennoch sehr schön und nachvollziehbar entwickelt. Sehr gutes Buch. Alle Schauspieler überzeugen, mithin auch gute Regie.

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„Die Verwandlung der Welt“ 2 – Frohe Neue Zeit! (Und die Moderne)

Ja, sehr amüsant! Das kennt jeder Historiker: jeder innerhalb der Zunft, aber keiner außerhalb, weiß, was die „Frühe Neuzeit“ ist. Man verwendet den Begriff so selbstverständlich wie, sagen wir, „Frühstück“ – aber keiner versteht ihn.

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„Die Verwandlung der Welt“ 1 – „Die Geburt des Authentischen“ (und das Ende der Schlachtenmalerei)

Fulminante Passagen über die Erfindung der Photographie. (Eines fehlt vielleicht: Nämlich, daß man zunächst einmal nur unbewegte Motive photographieren kann. Man schaue sich die Aufnahmen aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg an – es sind alles Standfotos.)

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„Kampfplatz Spanien“ 3 – auf dem Weg zur Front – Lérida, Sancho, Durruti, Dum-Dum

Borkenau ist am 12. August 1936 auf dem Weg von Barcelona zur Aragón-Front. (Ein halbes Jahr später wird George Orwell in etwa den gleichen Weg zurücklegen. Und Willy Brandt auch, aber das nur nebenbei.)

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„Kampfplatz Spanien“ 2 – eine Kirche brennt

Und zwar am 5. August 1936 im de facto von anarchistischen Milizen beherrschten Barcelona. Knapp drei Wochen liegt der Aufstand der Faschisten zurück, Barcelona und ganz Katalonien ist fest in der Hand der Regionalisten/Loyalisten und der Revolutionäre. Borkenau ist gerade dort eingetroffen.

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פֿאָרווערטס

Das ist jiddisch! „Forwerts!“ = „Vorwärts!“ Ja, der Name dieser jüdischen New Yorker Zeitung leitet sich in der Tat direkt vom Vorwärts, dem traditionsreichen Organ der deutschen Sozialdemokratie, ab. :-)

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„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 9 – über die Differenzierung der Moralvorstellungen

Unter anderem taucht in diesen Passagen Schamil auf, bemerkenswert:

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„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 8 – über Terroristen, Guerilleros und Partisanen

Treffend und geradezu amüsant einige Worte zur Abgrenzung:
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