Kupferrot
Die Schriftstellerin Monika Maron hat gestern in einem Gastbeitrag („Der Einbruch des Halbseidenen in die Politik“) für die Frankfurter Allgemeine die Causa Wulff mit sicherem Griff auf in der Ära Schröder aufgekommene Sitten und Gebräuche zurückgeführt:



Vorherige Beiträge





Brandt ist nun also ab Mai 1974 nicht mehr Bundeskanzler, sondern „nur noch“ SPD-Parteivorsitzender. Er vermißt den großen Stab, den ein Kanzler zur Verfügung hat. Eines aber vermißt er nicht, nämlich die Berichte der Geheimdienste:
Sehr amüsant:
Diese Ausführungen zu den Schwächen (und auch zu den Stärken) Straußens scheinen mir außerordentlich gelungen. Eben, lautstarke Hansdampfe stolpern immer wieder über die eigenen Füße, nicht nur wegen ihrer Äußerungen selbst, sondern auch wegen des ihnen zugrundeliegenden Naturells.
Hier Brandts kurze Ausführungen zu seinem berühmten Kniefall in Warschau am 7. Dezember 1970 vor dem Denkmal für die Opfer der Ghetto-Aufstandes von 1943. (Hervorhebung natürlich von mir.)