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Kupferrot

Die Schriftstellerin Monika Maron hat gestern in einem Gastbeitrag („Der Einbruch des Halbseidenen in die Politik“) für die Frankfurter Allgemeine die Causa Wulff mit sicherem Griff auf in der Ära Schröder aufgekommene Sitten und Gebräuche zurückgeführt:

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Was Wulff tun könnte…

… aber natürlich nicht tun wird: Sich vor irgendeine Kamera stellen und erklären, daß es ein Fehler ist, sich auf ein Bündnis mit der Springerpresse oder auch mit anderen Medienkonzernen einzulassen – nicht nur für ein Staatsoberhaupt, sondern für jeden Politiker auf jeder nur denkbaren Ebene.

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„Jewish Voice from Germany“

„Alles Jüdische aus Deutschland“, so der Untertitel dieser neuen, viermal im Jahr mit einer angeblichen Druckauflage von 30.000 Exemplaren erscheinenden Zeitschrift in englischer Sprache. Herausgeber ist Rafael Seligmann. Der RSS-Feed der Website funktioniert nicht bzw. ist falsch verlinkt. Ein Favicon und ein Signet könnten auch nicht schaden.

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Noch zu Schmidts Parteitags-Rede

Schmidt:

Als inzwischen sehr alter Mann denkt man naturgemäß in langen Zeiträumen – sowohl nach rückwärts in der Geschichte als ebenso nach vorwärts in die erhoffte und erstrebte Zukunft.

Dies bedeutete, daß einen alter Mann automatisch einerseits zum Historiker und andererseits zum Hellseher wird. Nun ja, vielleicht ein bißchen. Übrigens erinnert das sehr an einen Passus aus Willy Brandts Erinnerungen (S. 253 f.), in dem Adenauer und de Gaulle verglichen werden:
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Döner-Nagelbomben-Ossi-Nazis (3x ergänzt)

Das Kuriose, fast Surreale: ein Terrorismus, der keine Aufmerksamkeit erregen will. Hätte man je so etwas gehört? Keine Pamphlete, keine Aufrufe, keine „Bekennerschreiben“. Wirklich nur Mordlust – oder vielleicht gar Langeweile? Oder ist man einfach an dieser verdammt harten Aufgabe gescheitert, zusammenhängende Sätze zu Papier zu bringen?

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Mindermann und das Mindermädchen

Abgesehen von der Freude, daß es da einen CDU-Kartoffelkopp erwischt hat: Das ist natürlich wieder einmal Pillepalle. Sich darüber aufzuregen, scheint mir puritanische Verkniffenheit und Blaustrümpfigkeit. Und vor allem haben Abgeordnetete auch nicht primär eine „Vorbildfunktion“. Volker Beck hat mal ganz treffend gesagt, daß es typisch konservative Hybris sei, Politiker zu besseren Menschen stilisieren zu wollen.

Brandts „Erinnerungen“ 9 – über Geheimdienste

Brandt ist nun also ab Mai 1974 nicht mehr Bundeskanzler, sondern „nur noch“ SPD-Parteivorsitzender. Er vermißt den großen Stab, den ein Kanzler zur Verfügung hat. Eines aber vermißt er nicht, nämlich die Berichte der Geheimdienste: (weiter…)

„israel kurzgefasst“ 1 – Auf nach Berlin!

Sehr amüsant:

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Brandts „Erinnerungen“ 7 – noch einmal über FJS

Diese Ausführungen zu den Schwächen (und auch zu den Stärken) Straußens scheinen mir außerordentlich gelungen. Eben, lautstarke Hansdampfe stolpern immer wieder über die eigenen Füße, nicht nur wegen ihrer Äußerungen selbst, sondern auch wegen des ihnen zugrundeliegenden Naturells.

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Welche Farbe soll die Moschee in Köln-Ehrenfeld bekommen?

Also: nackter Beton ist dem schlichten, gläubigen Herzen aus Kleinasien nun doch nicht zuzumuten (*klick*, *klack* – dort weiterführende Links), Plastik-Stuck und Häkeldeckchen-Deko werden aus baurechtlichen Gründen kaum durchsetzbar sein. Also: Welches Schweinderl hätten‘S denn gerne? Welche Farbe soll es sein?

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Brandts „Erinnerungen“ 4 – der Kniefall

Hier Brandts kurze Ausführungen zu seinem berühmten Kniefall in Warschau am 7. Dezember 1970 vor dem Denkmal für die Opfer der Ghetto-Aufstandes von 1943. (Hervorhebung natürlich von mir.)

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