Es ist dieser 32. August ein merkwürdiger. Der Sommer ist fast vorbei, aber ein Abschluß ist nicht in Sicht. So viel, was getan hätte sein sollen, ist nicht getan – das ist der Hauptpunkt, das ist heuer der Geschmack dieses Tages. Zuviel Zeit verschwendet, keinen ruhigen Tritt gefaßt. Und es ist nicht einmal das Mißtrauen überwunden. Dennoch, es soll nicht vergeblich gewesen sein.
(weiter…)
Nun denn, schauen wir mal, ob er aufreißt, der Himmel. Wünsche wären in großer Zahl zur Hand – wenn man es denn utilitaristisch sehen darf oder sollte. Aber ach, warum diese Zurückhaltung?
Auch denken wir sogleich an Wyssozkis „Sterne“; das ist wohl unvermeidlich mit ein paar Semestern Rußland in einem anderen Leben im Hintergrund. Und diese kriegerischen Assoziationen müssen auch nicht nur unpassend sein.
(weiter…)
… mit totem Schädel am Schreibtisch. Die üblichen Kombinationen aus geschweiften Klammern und Hexadezimalzahlen gleichsam als Aufschub.
Juniabend. Bahnhof. Fluß. Jüngste Vergangenheit, unverlierbar – und ansonsten in der Tat andere Sprachen.

Ob im Kopfe etwas Grütze
und im Herzen Licht und Hitze,
daß es brennt in einem Nu;
oder ob wir hinter Mauern
stets im Dunkel träge kauern:
Das tut, das tut was dazu.
(weiter…)
Heute begeht die Republik Argentinien den 200. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Dem großen Lande Argentinien verdanke ich meinen Lieblingsdichter (Jorge Luis Borges), einen meiner liebsten Maler (Xul Solar, Beitragsbild links: Vision am Ende des Weges), einen meiner Lieblingssänger (León Gieco), eine Reihe von Filmen, die ich gerne gesehen habe, und noch einiges anderes. Daher hier dieses Gedicht von Borges:
(weiter…)