Zehn Jahre nach dem Start von „konjunktiv 2“

k2_retro

Heute vor zehn Jahren, am 17. Januar 2005, ist das Forum konjunktiv 2 (k2) online geschaltet worden. „Zum bösen Anfang denn und zur Erläuterung“ schrieb der Administrator Harki (also ich) als Überschrift des ersten Eintrages an jenem Tag um 21:36. Das Forum konjunktiv 2 hat (mit einer großen Unterbrechung von etwa einem Jahr) bis September 2010 bestanden.

Nie zuvor und seitdem nie wieder habe ich soviel Mühen (und auch Herzblut) in irgendein Hobby gesteckt wie in jenes Forum. Ich möchte hier überhaupt nicht danach fragen, ob sich diese Mühen in irgendeiner Form gelohnt haben, das wäre müßig. Es war eben ein Hobby. Ich möchte nur kurz zurückblicken.

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„Die Leute vom Damme“ 1 – Engelbosteler Damm Nr. 45

Brawand - Leute - 1

Es stimmte also:

[Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Häuser am Engelbosteler Damm umnumeriert worden, so daß das Gebäude Nummer 119 jetzt die Nummer 45 hat. In dem nach der Brandnacht im Jahre 1945 wieder bewohnbar gemachten Haus existiert im Erdgeschoß noch das Zweiradgeschäft Fleischmann, von dem Sohn weitergeführt, und in den Räumen der früheren Bäckerei Seelemeier ist eine Gastwirtschaft eingerichtet worden]

S. 24

Brawand hat in dem Haus gewohnt, in dem auch heute noch mein Fahrradhändler Fleischmann sitzt. In Nr. 47 rechts daneben sitzt dann heute mein Zahnarzt. Aus beiden Häusern guckt man nach hinten auf den Schulhof der Lutherschule, auf der ich Anno 87 mein Abi gemacht habe.

Heimat! :-)

Ganze Männer

Honoré Daumier: Don Quijote - ca. 1868

Hier möchte ich zwei Zitate hintereinander stellen, die hintereinander zu stellen manchen überraschen mag, die mir aber erstaunlich gut zusammenzupassen scheinen – Hervorhebungen in halbfett jeweils von mir. Das erste stammt aus Albrecht Müllers vor einem Jahr erschienenen Buch „Brandt aktuell“, und zwar handelt es sich um die bewegenden letzten Absätze des Werkes, ich hatte sie hier schon einmal zitiert:

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Jungle World: „Für immer Frisch – Autoren aus der Schweiz“

jungle-world.com – Archiv – 11/2014 – Dschungel – Autoren aus der Schweiz

Jede Schülergeneration leidet aufs Neue am hohen Anteil von Schweizer Autoren im Curriculum. Die gelten bei heimischen Pädagogen als die besseren Deutschen. Warum ihnen damit nicht nur Unrecht getan wird, erklärt Magnus Klaue.

Ohne das Jungle-World-typische Antisemitismus-Geschwurbel wären das recht amüsante und kluge Betrachtungen.

Nur weil alle Schulen der Nation sie im XXL-Pack aufkaufen, werden zünftige Abgähner wie »Andorra« und »Die Physiker«, »Homo faber« und »Mein Name sei Gantenbein« überhaupt noch nachgedruckt.

Und ich weiß bis heute nicht, wie es mir gelungen ist, durch meine 13-jährige Schulzeit zu kommen, ohne jemals auch nur einen dieser Titel lesen zu müssen…

Zehn Dinge, für die ich mich als Deutscher schäme

ZehnIch weiß, diese „10 Top XY“ sind ein fucking Ami-Brauch. Ich möchte diese Stilfigur aber doch einmal hier ausprobieren… Die Reihenfolge ist einfach die, in der mir die einzelnen Punkte eingefallen sind, also halb zufällig und halb (über mich) aussagekräftig. Und ich sage auch explizit „als Deutscher“ – es geht mir also um Dinge, die mir eine besondere Schande für unser Vaterland zu sein scheinen, nicht einfach um „Dinge, die mir nicht passen“ oder derlei. Also, ich schäme mich als Deutscher für:
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52° 24′ N, 9° 42′ O = 52,4° N, 9,7° O

Das sind die nächsten halbwegs runden Geo-Koordinaten hier in der Gegend – das ist im „Schulbiologiezentrum“, gleich südlich des Teiches in demselben, einen guten Kilometer von hier entfernt. Wenn mich also jemand mit ner Interkontinentalrakete erwischen will und nur so‘n olles Ding hat, bei dem man keine Bogensekunden bzw. nur eine Nachkommastelle einstellen kann – damit kriegt er mich noch. Der Sprengkopf muß nicht mal eine Wasserstoffbombe sein, eine größere Fissionsbombe dürfte wohl ausreichen…