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Persönliches
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Und Dunkles. Und Unverortbares. Harki über seine Befindlichkeiten

Vager 32. August 2010

Es ist dieser 32. August ein merkwürdiger. Der Sommer ist fast vorbei, aber ein Abschluß ist nicht in Sicht. So viel, was getan hätte sein sollen, ist nicht getan – das ist der Hauptpunkt, das ist heuer der Geschmack dieses Tages. Zuviel Zeit verschwendet, keinen ruhigen Tritt gefaßt. Und es ist nicht einmal das Mißtrauen überwunden. Dennoch, es soll nicht vergeblich gewesen sein.

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Patchwork

Um diesen FAZ.net-Artikel geht es. Viele Sachen sind sehr hübsch auf den Punkt gebracht, doch stört mich der aufgeregte, apodiktische Kurzsatzstil ein wenig. Hier schreibt erkennbar eine junge Frau, die sich ihrer Sache sehr sicher ist. Tatsächlich halten die Menschen immer schon und immer noch eine ganze Menge aus, und es war uns bis dato gar nicht aufgefallen, daß Scheidungskinder allesamt zu psychischen Wracks und/oder Kriminellen werden.

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Über den Asphalt, in den Nullerjahren

Wenn ich mich nicht täusche (und ich kann mich um zwei oder drei Tage täuschen, glaube ich aber nicht) habe ich heute mein zehnjähriges Laufjubiläum: am 18. August 2000 ging’s los. Seitdem laufe ich so etwa fünfmal die Woche meine 6 bis 7 km, und ab und zu längere Strecken.

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Perseiden

Nun denn, schauen wir mal, ob er aufreißt, der Himmel. Wünsche wären in großer Zahl zur Hand – wenn man es denn utilitaristisch sehen darf oder sollte. Aber ach, warum diese Zurückhaltung?

Auch denken wir sogleich an Wyssozkis „Sterne“; das ist wohl unvermeidlich mit ein paar Semestern Rußland in einem anderen Leben im Hintergrund. Und diese kriegerischen Assoziationen müssen auch nicht nur unpassend sein.

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Impressionen aus Münster

Es gibt einen bestimmten westfälischen Phänotypus, der dem niedersächsischen ähnlich, ihm aber nicht gleich ist. Es sind auch schlichte, solide, in sich ruhende Gesichter, auch sind sie leicht rötlich und gegerbt – jedoch sind sie etwas weniger kartoffelig und dafür faltiger und frommer. Vielleicht auch etwas viereckiger.

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Seit acht…

… mit totem Schädel am Schreibtisch. Die üblichen Kombinationen aus geschweiften Klammern und Hexadezimalzahlen gleichsam als Aufschub.

Juniabend. Bahnhof. Fluß. Jüngste Vergangenheit, unverlierbar – und ansonsten in der Tat andere Sprachen.

Schwache Form und nette Leute

Sonne

Und tatsächlich eben keine Wolken vor der Sonne...

Och nö, vorhin schon wieder einen 10-km-Zeitlauf nach 7 km abgebrochen. Grund: physischer und psychischer Einbruch auf km 6. Gründe dafür: Andauernde Formschwäche, 33 Grad im Schatten auf einer Strecke ohne Schatten, 42,5 Lebensjahre, Bocklosigkeit. Wenn man sich wenigstens aufraffen könnte, die verbliebenen 3 km in langsamerem Tempo dranzuhängen! :(

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Zur Beruhigung

Nachdem ich hier kürzlich in ganz obskuren und egozentrischen Kontexten die deutsch-argentinische Freundschaft habe hochleben lassen, ist es mir heute und zu dieser Stunde ein echtes Bedürfnis (zum vierten oder fünften Male, seit es dieses Blog gibt – und mithin zumindest nicht bemüht originell), eines meiner Lieblingsgedichte zu zitieren:

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Drei

Na, es scheint ein turbulenter Tag zu werden… Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, meinen eigenen Sport noch vor Deutschland-Serbien zu erledigen – das hat sich dann gleich mal wegen einer unaufschiebbaren Skript-Sache zerschlagen. Dumm, denn schon wieder drücken oder reduzieren kann ich nun gar nicht. Zudem hat mich WordPress dann noch völlig unerwartet aufgefordert, auf Version 3.0 hochzurüsten.

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Warum ich mir (trotz allen Schwüren) nun doch wieder einen Twitter zugelegt habe

Xul Solar: Sonnenpegasus

(Ich habe übrigens vor Jahren mal im Grimm nachgeschlagen, ob „trotz“ den Genitiv oder den Dativ nach sich zieht. Also: Es geht [natürlich] beides, aber der Dativ ist [natürlich] die ursprünglichere Form. Wieland z.B. nimmt nur den Dativ. Normalerweise nehme ich aber auch den Genitiv.)

Also, das kam so:

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Mobiler und dies und das

Erstens habe ich in diesem Blogge gerade eine Mobil-Version installiert, und zwar mit Hilfe des WP-Plugins „WordPress Mobile Edition“.

Zweitens habe ich gestern abend schon so etwa fünfzehn bis zwanzig Blogs und blogartige Sites aus meinem Feedreader geschmissen – insbesodere alles, was mit der neurechten Szene zu tun hat. Es lohnt einfach nicht.

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Vage Ankündigung

Ob im Kopfe etwas Grütze
und im Herzen Licht und Hitze,
daß es brennt in einem Nu;
oder ob wir hinter Mauern
stets im Dunkel träge kauern:
Das tut, das tut was dazu.

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Du

Heute begeht die Republik Argentinien den 200. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Dem großen Lande Argentinien verdanke ich meinen Lieblingsdichter (Jorge Luis Borges), einen meiner liebsten Maler (Xul Solar, Beitragsbild links: Vision am Ende des Weges), einen meiner Lieblingssänger (León Gieco), eine Reihe von Filmen, die ich gerne gesehen habe, und noch einiges anderes. Daher hier dieses Gedicht von Borges:
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Interkontinentalraketen

Das hier ist nurmehr ein kleiner persönlicher Test zum Thema „Geotagging“, man beachte den Quelltext dieser Seite. Um Pardon, ich weiß, es sieht scheußlich nerdig aus, aber um festzustellen, ob irgendeine Suchmaschine was damit anfangen kann, muß ich das halt öffentlich machen.

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Am 15.5.10 jährt sich der Freitod A.F.s zum 15. Male

In memoriam.