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Feuilleton » Religion »

Über des Menschen drittliebsten Zeitvertreib.

Der Papst im Parlament

Der Kommentar von Christian Bommarius in der Frankfurter Rundschau ist streckenweise ein bißchen knickerig, die zitierte Passage bringt es aber auf den Punkt. So ist es: wir wollen den hier nicht. Und es werden sich – wir ahnen es – auch bei Grünen, Linken und Sozis kaum oder gar keine Abgeordnete finden, die genug Ehre im Leib haben, den Oberdunkelmann tüchtig auszubuhen und sein reaktionäres Gewäsch durch Zwischenrufe erträglicher zu machen.
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Das spanische Gespenst

Der stets lesenswerte Adam Krzeminski berichtet in der NZZ über die Aktivitäten eines offenbar orientierten, liberalen Dominikanerpaters und allgemeiner über die Lage des Katholizismus in Polen: „Das spanische Gespenst geht um in Polen“. Mit „orientiert“ meine ich: Wer in den letzten zwanzig Jahren mit polnischen Normalos zu tun hatte, den wird die Bestandsaufnahme Wiśniewskis keineswegs überraschen:
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Der Türke mit dem Jägerzaun

Vor vielleicht drei Jahren hatte ich auf k2 von einem türkischen Nachbarn berichtet, der damals gerade dabei war, den Vorgarten seines Reihenhauses mit einem Jägerzaun einzuhegen. Raistlin hatte damals gebeten, es das Forenpublikum wissen zu lassen, wenn er Gartenzwerge aufgestellt habe. Die fehlen weiterhin, aber Weihnachtsdeko hat er mittlerweile, ich habe es gerade beim Laufen bemerkt: nämlich einen von diesen Leuchtschläuchen, in Form eines Sterns von Bethlehem im Fenster drapiert.

Trennungen. Auf den roten Punkt gebracht

„Staat und Religion gehören rigoros getrennt.“ Diese kristallin einfache Forderung erhebt Götz Aly in einem – ich sage es nochmals – grandiosen Kommentar für die Frankfurter Rundschau: „Frei von Religion“. Einfach ist die zivilisatorische Grundforderung erhoben – unmöglich ist ihre Umsetzung angesichts des bundesdeutschen Korporatismus.

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Islamismus und Islamkritik

Wir meinen, daß die sogenannte „Islamkritik“ ihrem eigenen (vorgeblichen) Anliegen schadet. Wer den Islamismus, gar den Dschihadismus bekämpfen möchte, kann dies sinnvoller- und erfolgversprechenderweise nur in Kooperation mit der großen Masse der nichtfundamentalistischen Moslems und ihren Wortführern tun. (Wenn es diese Wortführer denn nur in größerer Zahl gäbe!)

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Feiertäglicher Vorschlag, die religiösen Feiertage abzuschaffen (ergänzt)

Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß es in Deutschland eher zu wenige als zu viele Feiertage gibt – dies, um Mißverständnissen vorzubeugen. Dennoch: Was sollen wir mit Feiertagen, denen maximal ein Drittel des Volkes auch nur irgendwie emotional verbunden ist, und deren Bedeutung nurmehr ein Zehntel des Volkes ansatzweise erklären kann?

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Vorschlag zur Güte

ruhe_bitteVielleicht könnte man sich folgendermaßen einigen. Die Moslems dürfen Moscheen bauen, aber keine protzigen mit Scheichi-Geld, und vor allen Dingen eben keine mit Minaretten, jedenfalls nicht mit auffälligen. Die Christen wollen eh keine neuen Kirchen bauen, gut. Sie haben aber ihre Kirchtürme, und die kann man schlecht wieder loswerden.

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„Die Laizisten“ – eine Petition

laizistenIch werde die verlinkte Petition nicht unterzeichnen, obwohl ich ihren Inhalten vollends zustimme, weil
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Von heute bis übermorgen…

450px-Jan_Zizka_Vitkov_Prague_CZ_007… besucht der Papst der Katholiken eine de facto entchristianisierte Nation, nämlich die Tschechische Republik. 60 % sind konfessionslos, noch ein Viertel formell katholisch. In diesem Volk mit seiner stolzen antiklerikal-hussitischen Tradition hat es also schon geklappt. Wie man sieht, man lebt sehr gut damit.

Bildquelle: Wikipedia

Immerhin, sie kriegen noch Dresche

stinkerUnd zwar die Frömmler in Bosnien:

Bei einer Massenschlägerei zwischen einer Gruppe ultrareligiöser Wahhabiten und vermutlich ehemaligen Kämpfern der bosnischen Armee wurde der 34-jährige Magdi Dizdarevic getötet.

(Mit diesem Magdi Dinges hat es einen richtigen erwischt.) Als alter Optimist hoffe ich also, daß es um den Euroislam doch noch nicht ganz geschehen ist. (Hat @klandestina vorhin gefunden…) – Link

Kurzer Gruß zurück in die Forenvergangenheit

k2Der PT hat in der NZZ was gefunden:

Eine Meldung informiert uns, dass die Yale University Press kurz vor Druck aus Jytte Klausens Buch über den Karikaturenstreit 2005, „The cartoons that shook the world“, alle Mohammed-Darstellungen und natürlich auch die Karikaturen selbst entfernt hat.

Arschlöcher. Feiglinge.

Der Islam lacht nicht

boessIch empfehle die Lektüre eines ausgezeichneten Artikel von Gideon Böss in der Welt (via @klandestina): „Monty Python würde dem Islam gut tun“. Der Verfasser wirft den Muslimen oder zumindest ihren öffentlich wahrnehmbaren Repräsentaten ihre Humorlosigkeit vor:

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