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Was ich gerade so lese und gelesen habe. Daraus und darüber

„Die Verwandlung der Welt“ 10 – über Schlachtschiffe und das nahezu ironische Ende der Seeschlachten überhaupt

Hübsche, dichte Beobachtungen:

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Warum ich auch die Lektüre des Robinson abgebrochen habe

Weil es auf Erden und im ganzen literarischen Universum keine langweiligere Figur geben kann als Daniel Defoes Robinson Crusoe. Es liegt sicher nicht daran, daß Robinsons Vater aus Bremen stammt.

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Brandts „Erinnerungen“ 11 – über die „linksliberalen ‚Nahesteher‘“ und die Stahlarbeiter von Dortmund

Anläßlich der Bemerkung über den Begriff „Gutmenschen“ hier noch etwas aus Brandts Erinnerungen. Bekanntlich hat Brandt im April 1972 ein konstruktives Mißtrauensvotum nur knapp – nämlich mit zwei Stimmen Mehrheit – überstanden.

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„Gullivers Reisen“ 3 – Abbruch der Lektüre

Beziehungsweise Nicht-Wiederaufnahme derselben auf S. 268, d.h. in der Mitte des dritten von vier Büchern. Warum? Weil mir die Satire zu dicht und zu bitter, weil mir das alles zu beladen wird. Weil mir das Dauerfeuer von Misanthropie und die nicht enden wollenden Klagen über die Dummheit und Verdorbenheit des Menschengeschlechts schlechterdings auf die Nerven gehen.

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„Die Verwandlung der Welt“ 9 – über Mauern

Nachdem er kurz von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Mauern gehandelt hat:
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„Die Verwandlung der Welt“ 8 – über Hafenstädte

Auf S. 404 amüsante und kluge Bemerkungen über Hafenstädte:

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„Kampfplatz Spanien“ 7 – Bei Guadalajara im Monat März

Die Schlacht bei Guadalajara im März 1937 ist – neben der Verteidigung Madrids im November 36 – der einzige wirklich triumphale Sieg der Republik über die Faschisten: das Expeditionskorps Mussolinis wird nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und in die Flucht geschlagen.

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„Die Verwandlung der Welt“ 7 – Von einem weißen Anzug und von endlosen Mittagspausen

Auf S. 351 f. eine amüsante Passage zur wechselseitigen Akkulturation von Kolonisierten und Kolonisten. Osterhammel hat zuvor von der Übernahme europäischer Kleidung durch die Einheimischen in den Kolonien gehandelt – und vom Spott der Weißen über die „Hosenneger“.

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„Die Verwandlung der Welt“ 5 – Das glanzlos-infanteristische Fleckfieber

Nachdem er in den Abschnitten über die Seuchen zuvor von der Pest, der Cholera, den Pocken und der Tuberkulose gehandelt hat, kommt Osterhammel noch auf das Fleckfieber zur Sprechen:

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„Die Verwandlung der Welt“ 4 – Duldsamkeit gegenüber Migranten und keine gegenüber Indigenen

In dem Mobilitäts- und Migrationskapitel finden sich zwei impressive Absätze über, nun ja, zwei einander gegenüberstehende Aspekte des 19. Jahrhunderts. Zunächst geht es um die Duldsamkeit Englands und anderer europäischer Länder gegenüber politischen Asylanten:
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„Gullivers Reisen“ 2 – Angst vor einer Katastrophe aus dem All

Angst vor einer die Erde vernichtenden Katastrophe, die ihre Ursache im Weltraum hat, vor einem „wissenschaftlich“ und nicht religiös verursachten Weltuntergang, konnte man anscheinend schon haben lange bevor es Science Fiction im eigentlichen Sinne, Katastrophenfilme, den Klimawandel oder den Sender N24 gab.

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