Archiv der Kategorie

Sport »

Gladiatorenkämpfe, Wagenrennen, Gymnasion. Schnelle Beine, schnelle Pferde, schnelle Fäuste.

Kein Stromausfall

Diesmal habe ich fast von Anfang bis ganz zum Ende zugeschaut, und der Strom ist nicht ausgefallen. Es läuft alles langsamer und modester und fairer, aber man kann sich das doch durchaus anschauen, sobald man sich eingesehen hat. Vor allem gibt es anscheinend keine Schwalben, gibt es diese scheußliche Kultur des Sich-fallen-lassens nicht, die mir normale Fußballspiele oft so unerträglich macht. Ich hatte mir wegen des Erdbebens und wegen Pearl Harbor vorgenommen, zu den Japanerinnen zu halten, habe dann aber zu den Amerikanerinnen gehalten, weil sie hübscher und größer waren und weil man sie unterscheiden konnte.

(weiter…)

Bei allem selbst kultivierten Exhibitionismus…

… und bei aller neuerdings gerne zum Programm gemachten Duldsamkeit: Ich finde es einfach ekelig :übel: , wenn mir beim Laufen ein Läufer mit nacktem Oberkörper entgegenkommt, wie es in diesen warmen Tagen wieder ab und zu geschieht. (Natürlich sind das alles so geölte, glatt-schwule Bodybuildertypen, die nicht wirklich in Form sind.) Ich finde, das gehört sich einfach nicht und gucke, wenn die an mir vorbeikommen, demonstrativ indigniert und echt angewidert zur anderen Seite.

Am Rhein lang

Nämlich 13,5 km so etwa zwischen Südbrücke und Zoobrücke im Vorfrühlingssonnenschein am frühen Nachmittag. Der erste Langlauf dieses Jahres. Sehr bescheidene 69 Minuten. Es war aber außerordentlich schön. Prächtig der Blick nach Süden von der Zoobrücke aus: die silberne Silhouette durch die glastige Luft: die Hohenzollernbrücke – darunter spiegelt sich die Sonne im Strom –, Groß St. Martin, der Dom.* Schön. :-) Und unter anderem geht es eben auch fast direkt unter dem Dom vorbei.

(weiter…)

Über den Asphalt, in den Nullerjahren

Wenn ich mich nicht täusche (und ich kann mich um zwei oder drei Tage täuschen, glaube ich aber nicht) habe ich heute mein zehnjähriges Laufjubiläum: am 18. August 2000 ging’s los. Seitdem laufe ich so etwa fünfmal die Woche meine 6 bis 7 km, und ab und zu längere Strecken.

(weiter…)

Schwache Form und nette Leute

Sonne

Und tatsächlich eben keine Wolken vor der Sonne...

Och nö, vorhin schon wieder einen 10-km-Zeitlauf nach 7 km abgebrochen. Grund: physischer und psychischer Einbruch auf km 6. Gründe dafür: Andauernde Formschwäche, 33 Grad im Schatten auf einer Strecke ohne Schatten, 42,5 Lebensjahre, Bocklosigkeit. Wenn man sich wenigstens aufraffen könnte, die verbliebenen 3 km in langsamerem Tempo dranzuhängen! :-(

(weiter…)

Drei

Na, es scheint ein turbulenter Tag zu werden… Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, meinen eigenen Sport noch vor Deutschland-Serbien zu erledigen – das hat sich dann gleich mal wegen einer unaufschiebbaren Skript-Sache zerschlagen. Dumm, denn schon wieder drücken oder reduzieren kann ich nun gar nicht. Zudem hat mich WordPress dann noch völlig unerwartet aufgefordert, auf Version 3.0 hochzurüsten.

(weiter…)

Kein Massenstart

Ich finde diese norwegische Mentalität im Skilanglauf beeindruckend. Nicht im Rudel starten, sondern allein durch die Wälder und gegen die Uhr. Daher würde ich auch nie bei irgendwelchen Volksläufen mitmachen. Ziel (für dieses Jahr?) wäre mithin, auch in Abgrenzung zu den Einmal-einen-Marathon-Idioten: 50 km in weniger als 3,5 h. Und zwar alleine, nicht im Rudel. Hm, ein weiter Weg.

21 km, 1:39:45 h

Es geht noch…

Eigentlich hatte ich zur mählichen Annäherung an die langen Strecken 15 km machen wollen, mich aber dann spotan auf meine liebe 20-km-Strecke gesetzt. Allein, unter der Ihme-Brücke am Capitol versperrt mir eine Baustelle von unabsehbaren Ausmaßen den Weg zum Maschsee. Umgedreht also. Und es mußte mithin schnell eine Ersatzstrecke berechnet werden.

(weiter…)

Zwei Wege

Ein Fußweg und ein Radweg nebeneinander, beide gleich breit (so 2 m), beide gleich schön, kenntlich durch unterschiedliche Pflastersteine. Ist es eigentlich eine hannöversche Spezialität, daß da ein Radfahrer dick und fett und ohne erkennbaren Grund mitten auf dem Fußweg fährt? Bei Dunkelheit natürlich ohne Licht. Zur Seite gefahren wird im allerletzten Moment.

(weiter…)

Laufend beobachtet…

  • Noch nie soviel Split auf einmal gesehen wie gerade beim Laufen nach der Schneeschmelze.
  • Zwei große, schwere Typen laufen. In mehren Schichten dick eingepackt. Kapuzenpulli, nur die Augen sind frei – daher auch ist das Alter nicht einzuschätzen. Fäustlinge. Es sind 7 Grad. Für mich zum erstenmal seit Wochen wieder kurze Hosen und T-Shirt.
  • Und wie immer kurz vor Sommenuntergang: viele Köter.

Attacke

Nämlich eine Panikattacke, und zwar beim Laufen. So gegen halb sieben losgetobt, und zwar frohgemut ohne Mütze und Handschuhe. Es sind so drei Grad minus, und es schneit und stürmt (30 km/h). Was ich nicht bedacht hatte: der Wind kommt aus Westen, anders als die ganze letzte Zeit. Ich hatte ihn damit zunächst im Rücken – das Beste käme also zum Schluß. Nach anderthalb Kilometern baut sich die Angst vor den zu gewärtigenden Schmerzen in Händen und Ohrbögen auf dem Rückweg so auf, daß ich umgekehrt bin. Vermutlich haben das die über den Boden ziehenden Schneeschwaden mit ausgelöst – ein richtiger, kleiner Angstzustand. Es war dann in der Tat ungemütlich auf dem Rückweg, aber auch nicht gerade qualvoll oder derlei… Na, vermutlich ist es auch nicht immer falsch, solchen Instinkten zu folgen…

Unqualifiziert

mann

Nun denn. Gestern abend durften wir uns im Twitter einige von den hilflosen und absehbaren Witzchen unserer lieben Nachbarn anhören: die „Hand Gottes“, sie fehlte ebensowenig wie die Frage, ob der offenbar immer noch äußerst beliebte Domenech nicht irgendwo als Handballtrainer unterkommen könne, haha.

(weiter…)

Deine Nationalmannschaft

Und nun auch noch ein „Offener Brief“, :crap: und zwar von der deutschen Fußballnationalmannschaft an den toten Enke. :crap: :crap: „Wir haben lange zusammengesessen und an Dich gedacht.“ Und so weiter. Furchtbar. Uahh!

„Deine Nationalmannschaft“

Kann man irgendwo „mitzeichnen“? Unterirdisch.

Zwar hat „das Netz gewonnen“,

interview_augstein… aber nicht so eindeutig, wie sich das einige Blogger der plumperen Sorte vorstellen. So grosso modo der Tenor eines FR-Interviews mit Jakob Augstein, bekanntlich der Sohn von Rudolf Augstein und Besitzer des Freitag. Klar, er argumentiert im Sinne der von seinem Blatt angestrebten Verknüfung von Online und Print, aber recht überzeugend. Namentlich zwei Absätze haben es mir angetan.

(weiter…)

Die schmerzhafte Wahrheit

schuhfrei_sein macht mich (nochmals danke!) auf einen interessanten, allerdings recht langen Artikel zum Thema „Laufen“ aufmerksam: „The painful truth about trainers: Are running shoes a waste of money?“ Es handelt sich um die Zusammenfassung eines Buches von Christopher McDougall, erstellt von demselben. Tenor: Ja, teure Laufschuhe sind in der Tat Geldverschwendung, das Verletzungsrisiko sinkt mit ihnen nicht, sondern steigt.

(weiter…)