Archiv der Kategorie

Sport » Laufen »

… und Hantelnstemmen. Klaas Dauerbrenner-Zeitvertreib.

Toben

StreifenNicht im Sinne von „wüten“, sondern im konkreten, körperlichen Sinne – austoben. Bei Frost und Dunkelheit durch die leeren Straßen der Stadt gegen den Ostwind anrennen, angetan mit einem russischen Matrosenhemd, ein martialisches gallisches Liedchen auf den Lippen. Was könnt’s Schöneres geben?

Blitzpodcast zur Wintersonnenwende

sonnenwende

Play

Direkter Link zur Audio-Datei
Größe: 1,3 MB, Dauer: 2:06 min

:-)

Edit: Mist, wenn’s schnellgehen soll. Das war eben die falsche Datei, ist nun korrigiert.

Bildquelle: strollerdos, CC

Nach den gestrengen ästhetischen Maßstäben dieses Blogs

graft_tempel.jpgmag das aktuelle Rechts-Oben-Bild ein bißchen grenzwertig sein – man gestatte mir diesen kleinen Anflug von Lokalpatriotismus bis heute abend. Es handelt sich um einen der beiden Tempel an den südlichen Ecken des Großen Gartens. Er spiegelt sich in dem Graben drumherum, der „Graft“ (oder ist’s ein PS-Effekt, ich durchschau die Geometrie nicht…).

(weiter…)

„Wir haben ’ne Menge Spaß gehabt dabei…“

Zwischen neun und halb zehn zwei Runden um die Graft getobt, die üblichen sieben Kilometer.

Dabei bin ich zweimal an einem folgendermaßen komponierten Grüppchen vorbeigekommen: drei blonde Mädchen zwischen 10 und 14, oder so, ein Junge, etwas älter, und zwei Ök-Eltern um die fünfzig, er mit Drecklocks, sie im Schlabberkleid und kurzen graumelierten Haaren. Ich weiß natürlich nicht, ob es wirklich die leiblichen Eltern gewesen sind.

(weiter…)

Im stillen Tal des Eurotas

Das wäre einmal eine Welt. Eine Welt ohne Bücher, ohne nennenswertes kulturelles Leben, ohne mickrige Erlösungsreligionen, ohne Pfaffen und Betschwestern, ohne Fettsäcke und Wurzelzwerge, ohne hühnerbrüstige Intellektuelle. Selbstverständlich auch ohne Arbeit. Minimale Schriftlichkeit, ein bißchen Kultus – und ansonsten verbringt die Bevölkerung ihre Zeit auf dem Sportplatz.

Ainsi parlait Harki. Den eine doppelte Tagesdosis Sport gerade zumindest für kurze Zeit aus seinem Kummer herausgeholt hat und der wie zu oft festgestellt hat, daß er erheblich besser austrainiert sein könnte.

Bildquelle: Motographer, CC – danke!

Im Regen

Keine Angst, bitte, diesmal keine möchtegern-surrealistischen Traum-Gesichte oder als solche verklausulierten steganographischen Mitteilungen, sondern schieres Alltagsgeschraddel…

Von den Hirnstromverwirbelungen dieses Tages und seinen Endlosigkeiten würde ich gerne berichten, kann es aber nicht. Also berichte ich von seinem Fix- und Schlußpunkt, dem Sportprogramm. Nach den Hanteln verschwitzt und verstunken gegen neun zum Laufen gestartet. Laufen bei Sommerregen ist immer toll, eigentlich das schönste Wetter für diesen Sport. Ganz unpathetisch und geradezu freundlich; das wirkt sich, glaube ich, sogar auf den Laufstil aus. Während der Tour läßt der Regen nach. Und nun ist es still, ruhig, die blanken Pfützen verschwinden im Dunkeln und wir harren der Dinge.

Bildquelle: gari.baldi, CC – danke!

Deutschland – Türkei (aktualisiert)

faz_tuerkei.jpgAktualisierung: Die FAZ macht heute mit einem Titelbild auf, bei dem man sich nicht ganz sicher ist, ob sie ihren Lesern Angst einjagen oder ob sie sie untererhalten will. (Nun, daß sie vor allem ganz einfach Aufmerksamkeit schinden will, versteht sich.)

(weiter…)

Großmäuliger Feiertags-Vorsatz

Natürlich auch, um öffentlich in der Pflicht zu stehen und sich ein bißchen selbst unter Druck zu setzten: 12, 15, 20 km an den drei freien Tagen. Eine gute Gelegenheit auf’s Sommer-Programm umzustellen, wäre es in jedem Fall. Mal schauen, ob’s klappt. (Als ich so etwas ähnliches vor längerer Zeit auf k2 versucht hatte, hatte es durchaus nicht geklappt.)

Bildquelle: Laura Mary, CC

Herrenhandtascherl…

174.gifBis heute nachmittag gegen halb sechs hatte ich eine Antwort auf die Frage parat, warum man als Läufer daran gewöhnt sei, sich die Nase ohne Taschentuch zu putzen: „Weil Du beim Laufen halt kein Herrenhandtascherl dabei haben kannst.“

Nun bin ich belehrt worden: Das geht doch. Wirklich und tatsächlich – ich war Zeuge. Natürlich hatte der Typ trotz äußerst kommoder Temperaturen auch diese Damenstrumpfhosen an und ein warmes Mützchen auf dem Kopf.

übel übel

Sonnabend nachmittag

nachmittag.jpgfrei_sein, der sich immer noch kein Blog zulegen mag, weist mich per E-Mail auf einen interessanten Artikel zum Thema „verweichlichende Erziehung“ im Spon hin.

Ich überlege, ob ich – gegen alle guten Vorsätze – doch schon heute abend die neue Version 2.5 der Weblogs-Software WordPress installieren soll. Bei einer lokalen Testinstallation hat jedenfalls fast alles noch funktioniert. :-) Und die Versuchung ist groß: Es gibt eine deutsche Sprachdatei, die die Benutzer siezt.

Nikodemus bekommt sein Weblog, das mehr Aufmerksamkeit verdiente, weiterhin von einem Verrückten vollgeschmiert.

Ich will zusehen, mein Sportprogramm noch abgerissen zu bekommen.

Bildquelle: Beat Nik, CC

Schnee im Frühling

schnee.jpgHeute findet alles ein bißchen später statt. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, bin ich heute zum erstenmal nach Mitternacht gelaufen — und das nun gerade in der Osternacht.

Vor dem Gemeindehaus der evangelischen Kirche nebenan brennen sie ein Osterfeuer ab, ein merkwürdiger Anblick im Wohngebiet, aber doch hübsch anzuschauen. Dennoch: Es paßt nicht. Nicht neben einer Kirche. Osterfeuer sollten mit Suff und Krach verbunden sein, nicht mit wohlanständigem Danebenstehen und ein paar Tanten-Reflexionen über den heidnischen Ursprung der Veranstaltung.

(weiter…)

Denn was neu ist, wird alt, und was gestern noch galt…

… gilt schon heut oder morgen nicht mehr.

Allein: Ich laufe immer noch. :-) Vor 898 Tagen, am 27. September 2005, hatte ich in meinem damaligen Forum „Konjunktiv 2″ in einer in geschmacklicher Hinsicht äußerst zweifelhaften Anwandlung zwei Fotos veröffentlicht: jeweils einen Laufschuh eines Paares, daß ich mir gerade neu gekauft hatte, und einen eines Paare, das ich zweieinhalb Jahre lang in der Mangel gehabt hatte.

Man gestatte mir bitte eine Reprise. :-)

(weiter…)