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Gladiatorenkämpfe, Wagenrennen, Gymnasion. Schnelle Beine, schnelle Pferde, schnelle Fäuste.

Deine Nationalmannschaft

Und nun auch noch ein „Offener Brief“, :crap: und zwar von der deutschen Fußballnationalmannschaft an den toten Enke. :crap: :crap: „Wir haben lange zusammengesessen und an Dich gedacht.“ Und so weiter. Furchtbar. Uahh!

„Deine Nationalmannschaft“

Kann man irgendwo „mitzeichnen“? Unterirdisch.

Zwar hat „das Netz gewonnen“,

interview_augstein… aber nicht so eindeutig, wie sich das einige Blogger der plumperen Sorte vorstellen. So grosso modo der Tenor eines FR-Interviews mit Jakob Augstein, bekanntlich der Sohn von Rudolf Augstein und Besitzer des Freitag. Klar, er argumentiert im Sinne der von seinem Blatt angestrebten Verknüfung von Online und Print, aber recht überzeugend. Namentlich zwei Absätze haben es mir angetan.

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Die schmerzhafte Wahrheit

schuhfrei_sein macht mich (nochmals danke!) auf einen interessanten, allerdings recht langen Artikel zum Thema „Laufen“ aufmerksam: „The painful truth about trainers: Are running shoes a waste of money?“ Es handelt sich um die Zusammenfassung eines Buches von Christopher McDougall, erstellt von demselben. Tenor: Ja, teure Laufschuhe sind in der Tat Geldverschwendung, das Verletzungsrisiko sinkt mit ihnen nicht, sondern steigt.

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Frühling in der Stadt

tuempel_grDer Asphalt, er fühlt sich flauschig an.
Man merkt’s auch nach dem Laufen dran,
Daß man den Straßenkatzenflaum,
Bei sich dann hat im Baderaum.

Im Park fängt der Tümpel zu stinken an.
Der Flieder, er duftet im Maien dann.
Ich kauf mir mithin in der Warteschleife
Beim Woolworth ’nen Stückchen Fliederseife.

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Praktikantinnen im Endspurt

heldinnen_196Gestern abend hatte ich hier einmal etwas Feministisches gebracht. Heute morgen nun, gegen Ende der langen Feiertagskette, liefern mir die Praktikantinnen von faz.net erfreulicherweise die Gelegenheit frei Haus, in die andere Richtung zu boßeln. Sie berichten, prominent auf der Site plaziert, über „Frauen, die sich was trauen“, nämlich über „Frauen in Männerdomämen“. Also:

FAZ.NET hat genau hingeschaut, welche Hürden Frauen auf dem Weg zur sportlichen Gleichberechtigung überwinden müssen.

Der Artikel ist erfreulich kurz :d: , es geht im Grunde nur darum, eine Klickerzeugungsumfrage zu bewerben.

Toben

StreifenNicht im Sinne von „wüten“, sondern im konkreten, körperlichen Sinne – austoben. Bei Frost und Dunkelheit durch die leeren Straßen der Stadt gegen den Ostwind anrennen, angetan mit einem russischen Matrosenhemd, ein martialisches gallisches Liedchen auf den Lippen. Was könnt’s Schöneres geben?

Blitzpodcast zur Wintersonnenwende

sonnenwende

Play

Direkter Link zur Audio-Datei
Größe: 1,3 MB, Dauer: 2:06 min

:-)

Edit: Mist, wenn’s schnellgehen soll. Das war eben die falsche Datei, ist nun korrigiert.

Bildquelle: strollerdos, CC

Ribérys Schuhe

riberyAls altes Spielkalb ist mir das Titelbild der heutigen FAZ eine reine und lautere Freude. Es handelt sich um Franck Ribérys Fußballschuhe, in die – so der Bild-Rechtfertigungs-Text – der Nikolaus bitte etwas hineinlegen möge. Und zwar (wie gesagt: nicht von mir) als Trost für den Verlierer des Fußballspiels Hoffenheim-Bayern. „Heute Abend!“ „Heute Nacht!“ Nun ja, man darf, ich habe das schon oft gesagt, eine ganze Menge, solange man weiß, was man tut. (Wissen sie’s?)

Wellness und Business

Schon gestern widerlegt Wolfgang Ullrich in der taz mit klugen Beobachtungen eine These, die niemand aufgestellt hat – nämlich das Wellness und Business nichts miteinander zu tun hätten: „Hauptsache, schön flüssig“. Tatsächlich liegt die engste Verwobenheit beider Gebiete klar zutage: „Wellness“ ist was für Business-People und für alle anderen, die weder für richtigen Sport noch für ein anständiges Rumsumpfen zu gewinnen sind.

Nach den gestrengen ästhetischen Maßstäben dieses Blogs

graft_tempel.jpgmag das aktuelle Rechts-Oben-Bild ein bißchen grenzwertig sein – man gestatte mir diesen kleinen Anflug von Lokalpatriotismus bis heute abend. Es handelt sich um einen der beiden Tempel an den südlichen Ecken des Großen Gartens. Er spiegelt sich in dem Graben drumherum, der „Graft“ (oder ist’s ein PS-Effekt, ich durchschau die Geometrie nicht…).

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Korporatismus

Die FAZ hat uns gleich heute morgen mit der Information überfallen, daß der Reichsdeputationshauptschluß von 1803 tatsächlich noch heute ganz handfeste finanzielle Auswirkungen hat, nämlich in Gestalt von Staatsleistungen für die beiden Großkirchen – und parallel und im Anschluß auch für die jüdischen Gemeinden. Und demnächst vielleicht sogar für die Muslime.

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Aller Erdkreis ist Österreich undankbar

Hu, endlich doch noch ein Anlaß, was zu den Olympischen spielen zu sagen! Warte ich schon seit Tagen drauf. Nun ist er da.

Ich bin zum Nachtmahl in diese ARD-Olympia-Talkshow hineingerutscht. Waldemar Hartmann grinst zum Ende des Interviews mit Matthias Steiner in die Kamera: „Liebe Zuschauer aus Österreich, schauen Sie genau hin: das hier hätte eine Goldmedaille mehr für Sie sein können, wenn sie ihn nicht hätten gehen lassen.“ (Aus dem Gedächtnis.) Gelächter.

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