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FAZ (Technik): „Facebook: Seniorenbook“

Facebook: Seniorenbook – Technik & Motor – FAZ

Die Jugend wendet sich von Facebook ab. Es wird ein Netz der Eltern und Alten. Wir Alten können es uns jetzt also richtig gemütlich machen, auf Facebook.

Witziger kleiner Kommentar – ohne gänzlich neue Erkenntnisse.

Und ich kann mit Facebook immer noch nichts anfangen und habe es mal wieder endgültig aufgegeben. Freunde habe ich keine, und eine Site, auf der ich mich bei jedem Reinschauen über irgendwas aufrege, brauche ich auch nicht.

Und die liebe Logik…

FAZ, Spon & Co. (respektive deren Werbehanseln) betteln mich an, mir etwas anzusehen, was ich erklärtermaßen und ganz offensichtlich nicht sehen will. Ist das gutes Marketing, ist das gute Werbung? Ist das „professionell“? (In Richtung von Leuten gefragt, die anscheinend die Rechtfertigung ihrer eigenen Existenz daraus schöpfen, sich selbst wieder und wieder zu bestätigen, sie seien „professionell“.) Oder nicht doch eher ein implizites Eingeständnis des eigenen Versagens?

Werbung, die aus quasi-moralischen Gründen („Qualitätsjournalismus“) darum bittet, nicht weggeworfen zu werden?

Also nicht: „Ha, wir machen jetzt so gute Werbung, daß sie sich jeder gerne anschaut, daß sie zumindest niemanden nervt!“ Sondern: „Wir machen penetrante Scheiß-Werbung und – machen dann einen auf moralisch, wenn die Leute sie nicht sehen wollen.“ Sehr „professionell“, ohne Zweifel…

Diese „Unterstützt-uns-und-bitte-deaktiviert-Adblocker“-Betteleien gab es übrigens vor knapp zehn Jahren schon in irgendwelchen Foren…

FAZ: „Gasleuchten in Berlin: Doch man sieht nur die im Lichte“

NachDenkseiten (Hinweise des Tages) : [Zur Anti-AdBlocker-Kampagne]

Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website

p.s.: Zum Schmunzeln regt freilich der Kommentar des zitierten „Medien-Beraters“ Thomas Koch an. Selbstverständlich sehen nur Adblock-Nutzer die „No-Ad-Blocker-Please“ Fenster, vollkommen blöd sind die Online-Plattformen ja auch nicht. Das zeigt aber wieder einmal, wer sich heute so alles „Medien-Berater“ nennen darf.

Zwar war das („sehen ohnehin nur die mit Adblocker…“) auch mein erster Gedanken, als ich das Statement des „Medien-Beraters“ gelesen habe, aber so ganz stimmt auch das nicht: Denn den Bohei wegen der Sache gestern, den haben ja auch viele Leute mitbekommen, die keinen Werbeblocker haben. Wobei wiederum zugegeben sei, daß der Bohei in erster Linie die Netz-Junkies interessiert haben wird, die fast alle mit Firefox plus Adblocker im Web unterwegs sind. Aber eben nicht ausschließlich diese…

Und es sei auch hier nochmals verlinkt: Wie man mit Adblock Plus seine Filterliste manuell aktualisiert und so den Quatsch sofort (und nicht erst in einigen Tagen nach dem nächsten Auto-Update) wieder loswird.

Des weiteren schließe ich mich der gestern vielfach zu hörenden und nun auch von den NDS vorgebrachten Argumentation an: Wenn die Werbung von SpOn, FAZ & Co. nicht so furchtbar groß, penetrant, blinkend, schreiend und auch noch ressourcenfressend (Flash) wäre, hätte man auch nicht das Bedürfnis, sie abzuschalten.

Und auf Seiten, die ich mag und unterstützen will, habe ich den Adblocker ohnehin abgeschaltet – wie man es eben machen sollte. Also zum Beispiel auf den Nachdenkseiten. (Sicher aber nicht beim Spiegel, der FAZ oder der Bildzeitung.)

Youtube-Videos unter Linux als mp3 speichern…

So mache ich das, es gibt sicher pfiffigere Methoden:

Mit youtube-dl runterladen (geht übrigens auch bei/mit vimeo und anderen Diensten…). Mit avidemux öffnen (lame ist installiert). „Audio“ – (Kodierer „lame“ festlegen, Optionen nach Wunsch). „Audio“ – „Speichern…“.

(Und zur Bearbeitung von mp3-Tags – auch und gerade zur massenhaften Bearbeitung derselben und zum Stapel-Umbenennen der Dateien – sei easytag empfohlen.)

:clown:

FAZ (Technik): „Unimog: Neuauflage mit 65″

Unimog: Neuauflage mit 65 – Auto & Verkehr – FAZ

Der Unimog ist ein sonderbares Gefährt. Mit ihm lassen sich Arbeiten erledigen, von denen viele gar nicht wissen, dass es sie gibt. Mehr als tausend Anbauteile gibt es für den Unimog.

Hübscher Anrißtext… (Verfaßt vom „Redakteur in der Technik und Motor“ der Frankfurter Allgemeinen Qualitätszeitung.)

NachDenkSeiten: „Hinweise des Tages“

Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website

Zu einem Artikel des Blogs „Carta“ über die möglichwerweise bevorstehende Gründung eines deutschen Ablegers eines in den USA, so liest man immer wieder, in gewissen Kreisen sehr geschätzten Online-Mediums namens „Huffington Post“:

Anmerkung JB: Die NachDenkSeiten kommen auf rund ein Zehntel der Besucherzahlen der HuPo- und dies mit rund einem Tausendstel des Content und einem Zehntausendstel der Belegschaft. Diese Zahlenhuberei ist irgendwie albern. Wolfgang Michal trifft mit seinem Seitenhieb auf das (Selbst)Ausbeutungsmodell, ohne dass die HuPo nie funktionieren könnte, voll ins Schwarze.

RSS-Feeds nun mit Volltext

Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Die RSS-Feeds dieses Blogs enthalten nun grundsätzlich (wieder) den vollen Text eines Artikels und nicht mehr nur den Anrißtext.

Hauptgrund: Der (ziemlich kleinen) Minderheit von Leuten, die mit Feed-Readern arbeiten, muß man das Leben nicht zusätzlich schwer machen, sollte sie vielmehr gleichsam belohnen. Und Knauserigkeit ist eben immer falsch.

Wikipedia: „Triton (Mond)“

Triton (Mond) – Wikipedia

Triton wurde am 10. Oktober 1846 vom Bierbrauer und Hobbyastronomen William Lassell entdeckt. Erst 17 Tage zuvor hatte Johann Gottfried Galle den Riesenplaneten Neptun entdeckt. Als John Herschel von der Entdeckung Neptuns erfuhr, schrieb er Lassell einen Brief, in dem er ihm vorschlug, nach möglichen Monden Ausschau zu halten. Lassell tat dies und fand Triton nach acht Tagen.

Carta: „Hinter der Paywall: Ende der Diskussion“

Hinter der Paywall: Ende der Diskussion — Carta

Lange nicht mehr so einen selbstreferenziellen, egozentrischen Blogger-Schwachsinn gelesen. Nach der Logik hätte es, bevor es das Internet gab (bzw. offensichtlich bevor es „Carta“ gab), überhaupt keine öffentlichen Debatten gegeben.

Wenn dieser Text über Seerechtsfragen in der FAZ denn so himmelstürmend Bedeutsames enthält (was man bezweifeln darf), warum ist es einem Journalisten dann nicht zuzumuten, sich diese FAZ zu besorgen – am Kiosk, in einer Bibliothek oder sonstwo? Vermutlich, weil er dann nicht verlinken kann und C&P auch wegfällt, und ihm daher dann etwas zum Glücklichsein fehlt. Kurios zu glauben, daß nur das „öffentlich“ sei, was sich in der Unterhose vorm PC recherchieren läßt.

Schon die affige, größenwahnsinnige Eitelkeit ist zum Verzweifeln lächerlich: „Die Papier-FAZ hat nur eine beschränkte Reichweite, wir, ‚Carta‘, hingegen haben eine unbeschränkte Reichweite“ – so liest sich das. Jäp, wir auch. :drrr:

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FAZ: „Test: Taugen Sie zum Ingenieur? – Beruf & Chance“

ergebnisTest: Taugen Sie zum Ingenieur? – Beruf & Chance – FAZ

:-D

Falsch lag ich bei den Fragen nach dem Pferde-Quadrat und nach den geostationären Satelliten. :-/ Ersteres war ein saublöder Flüchtigkeitsfehler, über den ich mich ärgere. Und die richtige Antwort-Vorgabe bei den Satelliten ist meines Erachtens falsch formuliert. :-/

„The Old Reader“

oldreaderAlso noch jemand, der den Google Reader beerben möchte: The Old Reader. Ich habe ihn ausprobiert, und er gefällt mir nicht. Man kann sich da mit Google einloggen, aber dann hat man keineswegs seine mit dem Google Reader abonnierten Feeds zur Verfügung. Man fragt sich, weshalb es dann überhaupt so einen Drittseiten-Login gibt – es sei denn, um die Hemmschwelle des Users, sich einen eigenen Account zuzulegen, billig zu überwinden.

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Nochmals zu Tesseract: Texterkennung (OCR) von Frakturschrift

scan2Die Frage, ob Googles „Halb-OpenSource“-OCR-Software Tesseract auch Fraktur zufriedenstellend erkennen kann, hat mir keine rechte Ruhe gelassen. Ich habe es nochmals ausprobiert. Ergebnis wiederum: es geht.

Ich habe folgendes gemacht:

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FAZ (Technik): „Telekom und die Netzneutralität: Drosselung und Diskriminierung“

Telekom und die Netzneutralität: Drosselung und Diskriminierung – Computer & Internet – FAZ

Die Telekom denkt darüber nach, bei DSL-Anschlüssen im Festnetz eine Datendrosselung vorzunehmen. Noch sind es nur Überlegungen, aber die Debatte macht die Netzgemeinde nervös.

Ich habe diesen Artikel aus der Technik-Redaktion als instruktiv empfunden. Trotz meiner Allergie gegen den Mißbrauch des Wortes „Zensur“: bedenklich, wenn „neoliberale Mobilfunksitten“ ins Netz (weiteren) Einzug halten…

heise: „AeroFS: synchronisierter Speicher – ohne Cloud, aber mit Verschlüsselung“

AeroFS: synchronisierter Speicher – ohne Cloud, aber mit Verschlüsselung | iX

Aus einem Blogartikel zu dieser Sache:

Die Nachteile allerdings auch…

Die Kehrseite der Medaille ergibt sich aus der Verfügbarkeit der Daten, denn AeroFS gewährt natürlich nur Zugriff auf die Daten, die sich auf einem anderen Gerät befinden, wenn dieses Gerät auch eingeschaltet ist. Bei Dropbox reicht eine Internetverbindung aus.

Ja, eigentlich ist das ziemlich logisch – mir (und anscheinend auch einigen Kommentatoren bei heise…) ist das allerdings erst klar geworden, nachdem ich es ausprobiert hatte und die Sache nicht so funktioniert hat, wie es mir vorgestellt hatte. :clown: