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Netz - Natur - Technik

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Das ẞ – ich bin dafür

eszett

Gestern wurde bekannt, daß man von nun an das große Eszett, das ẞ, nach den Vorstellungen des „Rechtschreibrates“ verwenden können/dürfen soll. Nun denn. Über diesen Buchstaben wurde in der Typographenszene seit Jahren immer wieder einmal diskutiert, teils mit erheblichem Emotions-Aufwand. Seit Jahren schon gibt es eine Unicode-Stelle für ihn – in den meisten Fonts freilich war und ist er nicht vertreten.

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Übrigens…

…habe ich mit diesem (nun fast stilliegenden) Blog heute vor genau zehn Jahren angefangen.

Siehe bitte hier.

(Ich legte nur Wert auf die Feststellung, daß ich das Template dieses Blogs seither nie erneuert, sondern immer nur aus dem damaligen Standard-Template von WordPress [„kubrick“] weiterentwickelt habe.)

Im Blumencronkasten: faz.net gegen Werbeblocker

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Seit einigen Tagen fährt faz.net eine Kampagne gegen Browser-Werbeblocker: Leser, die einen Werbeblocker aktiviert haben, bekommen auf der Startseite und auf den meisten Artikelseiten ganz oben einen Kasten mir einem Dutzi-Dutzi-Text angezeigt (siehe Screenshot). Dieser Text ist vom Chef der Online-Redaktion, Mathias Müller von Blumencron, verantwortet und unterzeichnet und läßt sich folgendermaßen zusammenfassen:

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Kein Scrobbeln mehr?

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Vor einer Woche wurde der Webauftritt des Musikdienstes last.fm (Wikipedia) einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen. Ergebnis: Es funktioniert so gut wie gar nichts mehr, und das Geschrei in der verbliebenen Fangemeinde des Dienstes ist ein Unermeßliches.

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Zehn Jahre nach dem Start von „konjunktiv 2“

k2_retro

Heute vor zehn Jahren, am 17. Januar 2005, ist das Forum konjunktiv 2 (k2) online geschaltet worden. „Zum bösen Anfang denn und zur Erläuterung“ schrieb der Administrator Harki (also ich) als Überschrift des ersten Eintrages an jenem Tag um 21:36. Das Forum konjunktiv 2 hat (mit einer großen Unterbrechung von etwa einem Jahr) bis September 2010 bestanden.

Nie zuvor und seitdem nie wieder habe ich soviel Mühen (und auch Herzblut) in irgendein Hobby gesteckt wie in jenes Forum. Ich möchte hier überhaupt nicht danach fragen, ob sich diese Mühen in irgendeiner Form gelohnt haben, das wäre müßig. Es war eben ein Hobby. Ich möchte nur kurz zurückblicken.

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Licht aus

mond

Also gut, wenn es denn den sächselnden Protofaschisten gelungen ist, einen kleinen Sieg, einen allerersten Anfangserfolg gegen die übermächtige und allgegenwärtige Dauer-Anstrahlerei jedes auch nur halbwegs sehenswerten Gebäudes in wirklich jeder langweiligen Mittelstadt zu erringen, so sei ihnen von Herzen gedankt.

Lutz, bitte noch ’ne Bratwurscht! Und meine Mendy, Jahrgang ’75: Ich liebe Dich! :love:

Seit fünfzehn Jahren bin ich auf dem Weg nach links. Hier, wo ich jetzt stehe, werde ich wohl eine Weile bleiben. Ich hoffe mithin, gegen den Vorwurf, „Kulturkritik“ zu betreiben, halbwegs gewappnet zu sein.

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Kate

kate

Seit einer Zeit bin ich recht angetan von dem Texteditor Kate (Website). Seit ich mir vor Jahren schon die Verwendung von geklauter Windows-Software weitestmöglich abgewöhnt habe, hatte ich mich unter Windows als Ersatz für das zuvor jahrelang benutzte, kommerzielle UltraEdit mit dem kostenlosen PSPad beholfen. Das ist jedoch ein Einzelkämpferprojekt, mit dem ich aus irgendwelchen Gründen nie ganz warm geworden bin – zumal es eben nicht nur keine Open Source, sondern nur mehr Freeware ist und eben auch nur unter Windows läuft.

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Amyklai sendet wieder

Amyklai funkt wieder

Dieses Blog beendet seine nun halbjährige Denkpause und nimmt den Sendebetrieb wieder auf. Lange Erklärungen möchte ich Ihnen und mir ersparen: Im wesentlichen hat mir die technische Bastelei an der Blogs-Software gefehlt, und ich wollte auch wieder eine präsentable Web-Visitenkarte unter meinem Klarnamen haben. Und meine Knipsereien wollte ich dann doch lieber unter meinem Tageslicht-Namen veröffentlichen.

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Sotschi 2014 – das Logo

608px-Logo_Sochi_2014.svgOlympische Winterspiele 2014 – Wikipedia

Niemals wäre ich auf diese Deutung/Erklärung des Logos gekommen:

Die Zeilen „sochi“ und „2014“ in blauer Farbe sind so angeordnet, dass sie sich spiegeln, wie die Gipfel des Kaukasus im Schwarzen Meer vor Sotschi.

Ich habe die „2014″ hier schlichtweg nicht erkannt. Ziffern sind eben keine Buchstaben – aber hier stehen Buchstaben für Ziffern bzw. sollen es. Ich hatte wirklich unterstellt, daß „Soitsch“ (also mit kyrillischem tsch = ч am Ende) oder so ähnlich der tscherkessische (oder abchasische?) Name der Stadt sei… Völlig undeutbar. Und dann das altväterliche “.ru“ und das häßliche Blau. Selten so einen öden Murks gesehen.

Edit: Dennoch hoffe ich sehr, daß die Sache gut über die Bühne gehen wird. Ich kann mich noch ganz gut an das tuntenhafte Gezicke der USA (und ihrer Vasallen) bei den Sommerspielen 1980 in Moskau erinnern. Damals haben sie unter peinlicher Vorspiegelung eines Grundes, das ist nach der verzweifelten Suche nach einem Anlaß, gekniffen, weil sie genau wußten, daß sie hinter der SU und hinter der DDR maximal auf den dritten Platz des Medaillenspiegels kommen würden.

Mag die Sache für Rußland also wenigsten diesmal gut laufen. :-) „Cool. Hot. Yours.“ :übel:

Alternativlos, Folge 30

Alternativlos!

In Alternativlos Folge 30 reden wir über Abhörtechniken von Geheimdiensten, Kryptographie und die Crypto Wars.

Hochinteressante Podcast-Sendung von satten drei Stunden (!) Länge zum Thema Kryptographie – Hinweis via NDS. Ich habe bis jetzt etwa 30 Minuten gehört und fühle mich in der Tat bestens belehrt und auch unterhalten. Was allerdings ziemlich nervt, ist das Gegiekse, Gequieke und Gekichere des etwas weniger kompetenten der beide Burschen über die Ausführungen des anderen und die eigenen Witzchen…

Edit: So, ich bin nun gerade bei etwa 2 Stunden, 30 Minuten – und korrigiere mein Urteil nochmals deutlich nach oben. Man gewöhnt sich an das blöde Gekicher von „Fefe“, einfach weil der Inhalt (von beiden Diskutanten) so immens interessant ist. Eine grandiose Sendung aus dem Umfeld des CCC – der Rezensent der NachDenkSeiten hat recht: selten vergehen drei Stunden so schnell!

Hochinteressant auch die Ausführungen zur lobenswerten und vorbildlichen Kehrtwende der bundesdeutschen „Krypto-Politik“ im Jahre 1999, so etwa ab 2:23:00! :nasehoch:

Thunderbirds Rechtschreibprüfung macht keine roten Kringellinien mehr (mit Lösung)

Das Problem tritt bei mir seit einigen Wochen auf: Thunderbird macht – obwohl natürlich alle Optionen richtig eingestellt sind – keine roten Wellenlinien mehr unter seiner Meinung nach falsch geschriebene Wörter. Der Rest der Rechtschreibprüfung funktioniert. Und zwar macht sich diese Problem immer dann merklich, wenn man in einer Sitzung zum erstenmal eine Mail beantwortet – nicht hingegen, solange man nur neue Mails schreibt. Antwortet man auf etwas, sind die Kringellinien nicht mehr da und bleiben verschwunden, auch wenn man wiederum eine neue Mail schreibt.

Die Lösung des Problems habe ich, glaube ich, nach längerem Suchen hier und hier gefunden. Es handelt sich offenbar um einen bekannten Bug.

Workaround: mail.compose.max_recycled_windows von 1 auf 0 setzen. („Einstellungen“ –> „Erweitert“ –> „Konfiguration bearbeiten“*) –> Ins Suchfeld mail.compose.max_recycled_windows pasten –> Doppelklicken und ändern.)

Ob das unerwünschte Nebenwirkungen hat, weiß ich nicht.

*) Also das machen, was im Firefox „about:config in die Adreßzeile eingeben“ ist…

E-Mail-Sicherheit: POP3 und IMAP. Ein Kniff

pop3imapHoffentlich mache ich mich mit diesen Beitrag bei niemandem lächerlich, denn möglicherweise ist der hier geschilderte Kniff für viele Leute ein alter Hut. Für mich war er es nicht: Ich bin durch einen Hinweis in der Computerzeitschrift c’t auf ihn aufmerksam geworden (Nr. 22, 7.10.13, S. 144 – in einem auch ansonsten lesenswerten Feature zum Thema „E-Mail-Sicherheit“).

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Youtube-Videos in MP3-Dateien konvertieren (mit Audacity unter Linux und Windows)

Audacity-logo-r_50pctIch hatte zu diesem Thema hier schon einmal ein kurze Notiz veröffentlicht. Mittlerweile meine ich, geringfügig dazugelernt zu haben. Die hier vorgestellte Methode gefällt mir vor allem deshalb, weil sie sowohl unter Linux als auch unter Windows (und höchstwahrscheinlich auch mit einem Mac) funktioniert. Also:
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Was der Staat nicht kann – und was vielleicht doch

hammerNoch einmal zum Themenkomplex „NSA/Snowden“. Ein Blogger der Webseiten des neuen deutschland hat vorgestern unter der Überschrift „Machens halt Ihr Fenster zu!“ folgenden Vergleich angestellt: Leute, die ihre Mitmenschen dazu auffordern, ihre E-Mails zu verschlüsseln, gleichen Polizisten, die Bürgern, von denen sie wegen unmäßigen nächtlichen Partylärms in der Nachbarschaft gerufen worden sind, raten, doch einfach ihr Fenster zuzumachen.

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WordPress (Support): „Prevent plugin from updating“

WordPress › Support » Prevent plugin from updating

Der vierte Kommentar von „simoneast“ hat mir gerade aus der Bredouille geholfen, nachdem ich das Gröbste selbst gerichtet hatte:

I think the simplest option is just to adjust the version number in the plugin.

For example, after I customized an existing plugin, I then opened the code, looked for the version number in the header, and updated it:
1.1.2 –> 100.1.2

The “update” notice disappeared immediately, and I can still track which version the plugin is based on and apply updates manually.

Simon.

Also: wp-content/plugins/nextgen-gallery

nggallery.php öffnen. Dort dann in Zeile 8:

Version: 100.9.13

Vergl. bitte: http://wordpress.org/support/topic/do-not-uninstall-nextgen-if-you-are-having-issues-with-20

;-)

Liebe Mit-WordPresser, bitte nicht auf NextGen-Gallery 2.0 upgraden! Es wird alles zerschießen! :-D