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Sachen, die nun doch nicht mehr im Seitenbalken, sondern bei den regulären Beiträgen stehen.

In Europa

Zunächst der rhetorische Amoklauf Kauders: „Nun wird in Europa Deutsch gesprochen“ – das ist bis heute ungeahndet. Jetzt der Irrsinnsvorschlag eines „Spar-Kommissars“ in Athen.  („Gauleiter“ macht die Presse daraus – „Generalgouverneur“ wäre wohl treffender.) Was die Regierung Murkel da in Liebedienerei vor der Springer-Hetzpresse veranstaltet, ist vielleicht nicht direkt lebensgefährlich für Deutschland, aber  lebensgefährlich für Deutschlands Ruf in Europa – und damit für das europäische Projekt als Ganzes und damit auch durchaus wiederum für Deutschland.

Die Ehre Belgrads

Eine saugeile Passage aus Garton Ashs „Jahrhundertwende“. Es geht um die serbische Revolution vom Oktober 2000, also um den halbfriedlichen Machtwechsel von Slobodan Milosevic zu Vojislav Kostunica:

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Und der „Gutmensch“

Auf Platz 2 der diesjährigen Unwort-Liste hat es der berühmte „Gutmensch“ geschafft, und zwar mit folgender Begründung:
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„Döner-Morde“

Es war nicht zu erwarten, daß diesen Leuten (wer auch immer sie sein mögen) nur ein Jahr nach „alternativlos“ ein weiterer Glücksgriff gelingen würde. „Döner-Morde“ ist eine schnodderig-flapsige, sicher „ungerechte“, aber eben auch sprachkräftige Volksbildung, die irgendwo entsteht, und die dann alle sofort aufgreifen, eben weil sie verstanden wird. Pillepalle; lehrerhaft, sich drüber aufzuregen. Der Skandal ist nicht „Döner-Morde“, sondern „SoKo Bosporus“ – weil es von der Obrigkeit kommt, und weil es etwas vorwegnimmt, was ganz offensichtlich nicht vorweggenommen werden durfte.

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George W. Bush: „Das Problem mit den Franzosen ist, daß sie kein Wort für Entrepreneur haben.“

So Bush laut TGA, S. 270, mit Nachweis auf Seite 471:
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Dandolo

Hübsche Zitate aus der englischen Wikipipi:

Remembered for his blindness, piety, longevity, and shrewdness, and is infamous for his role in the Fourth Crusade which he, at age ninety and blind, surreptitiously redirected against the Byzantine Empire from reconquering the Holy Land, sacking Constantinople in the process.

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Unter Kopfschmerz-Einfluß…

… habe ich gerade in einer zehnminütigen Hauruckaktion das Design-Prinzip dieses Blogs auf den Kopf gestellt: der liebe Seitenbalken ist nun links. Grund: Es ist wesentlich einfacher, die Artikelbilder rechtsbündig zu formatieren – und rechts knallen sie mit dem Seitenbalken zusammen, sie sind dann innen und nicht außen, wie es hübscher Brauch ist. Puh…

„Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ 5 – Über die Juden und andere Dienstleistungsnomaden

Vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen. ;-)

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Vom Vorteil der Google-Bilder-Werbung

Mir wird (erst) in den letzten Tagen richtig klar, daß es, wenn man auf seiner Site Google-Werbung schaltet, zumindest einen gewaltigen Vorteil hat, wenn man sich auf reine „Image/Rich Media“-Anzeigen festlegt: man bekommt zwar oft genug (aber nicht nur!) Scheußlich- und Lächerlichkeiten reingedrückt, aber die Popel-Klitschen fliegen raus. Also die obskuren Werbetreibenden/Website-Betreiber, deren Ressourcen nicht zur Erstellung von Bilder-Anzeigen reichen, sondern nur zu 100-Zeichen-Sätzen in falschem Deutsch.

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Horizonte. Scope.

Ich habe im Moment große Schwierigkeiten einzuschätzen, was wie wichtig ist. Was reicht wie weit über den Horizont, welchen „Scope“ hat dieses oder jenes? Was ist wirkliche Aufregung, was ist Selbstrefenzialität, was ist – meinetwegen denn – auch „Sommerloch“? Echt, das bereitet mir heuer mehr Probleme denn je.