Archiv der Kategorie

Weblogs-Technisches » Kurzartikel »

Äußerungen, bei denen es keinen Anrißtext und damit auch kein “weiter” gibt.

+1 und anderes

Was ich von Googles +1 halten soll, weiß ich noch nicht so recht – und was ich von Sozialkonfetti im allgemeinen halte, wird wohl aus diesem von mir gerne verwendeten Begriff deutlich… Ich finde es aber so gut, daß Google es mit dem mir zutiefst verhaßten Facebook aufnehmen will, daß ich einfach mal mittue – auch wenn die Sache in Deutschland noch gar nicht läuft.

Die Delicious-Liste, in der sich nicht so etwa neues tut, plaziere ich nun etwas weniger prominent.

Was ich im Netz grundsätzlich nicht lese

  1. Blogs.
  2. Den Bloggerplunder, die Troll- und Klickfallen, die die Online-Auftritte von Welt, Tagesspiegel, Zeit und anderen als „Meinung“ verkaufen.
  3. Alles, was Jan Wilhelms ausweislich seines Seitenbalkens liest. Je nun, fast alles. ;-)

Die wenigen Ausnahmen sind im Seitenbalken dieses Blogs aufgeführt.

Bildquelle: michelhrv, CC

Was ich so höre,… (ergänzt um ein Hilfeersuchen)

…erlaube ich mir hier einmal zu notieren, auch als Notiz für mich selbst:

  • Deutschlandfunk
  • Deutschlandradio Kultur
  • NDR Info
  • NDR Kultur (v.a. klassische Musik, wenig Gelaber, daher für mich sehr gut als Radiowecker-Sender. Ansonsten höre ich kaum Klassik, nur ist die Musik, die ich sonst mag, sehr stimmungsabhängig und nicht als Weckmusik geeignet…)

(weiter…)

Eine Twitter-Suche per Feed verfolgen

Auch das (und nicht nur das hier) geht weiterhin, auch wenn das „Neue Twitter“ einem auf seiner Hauptseite keine RSS-Icons und keine Meta-Links mehr anbietet. Nämlich so: http://search.twitter.com/ besuchen, Suchbegriffe eingeben (unter Umständen die „Advance Search“ bemühen oder Suche anhand dieser Operatoren-Übersicht nachjustieren) – et voilà, da ist er, der orange Feed-Link.

Beispiel.

Bildquelle: bisonblog, CC, danke!

Adieu, Frankfurter Rundschau!

Von interessierter Seite sind wir auf diesen Artikel von Marc Felix Serrao in der Süddeutschen Zeitung aufmerksam gemacht worden: „Überregionales aus Berlin“. Die Frankfurter Rundschau hört mithin auf, als eigenständige Zeitung zu existieren. Absehbar war das wohl – schon die Umstellung auf das Tabloid-Format vor einigen Jahre wurde weithin als allerletzter Versuch empfunden, die Zeitung zu retten.

(weiter…)

Umfrage zum Anzetteln von Kriegen

Traumatherapie

Allen Freunden umfassender psychologischer Betreuung in allen Lebenslagen sei die Lektüre dieses kleinen Artikels im Online-Auftritt der hiesigen Lokalpostille empfohlen: „Polizist aus Wunstorf erholt sich von Verletzung“. Also, zusammengefaßt: Der Mann hat sich im April 2010 selbst in die Brust geschossen, als sich beim Einstecken der Dienstwaffe in den Schulterholster ein Schuß gelöst hat. Und nun im Rahmen der sich anschließenden „Traumatherapie“ gleich nochmal. Supi.

250.000

Der Counter dieses Blogs hat heute morgen die Marke „250.000″ übersprungen. Ein bißchen willkürlich ist diese Zahl schon, da ich die wordpress.com-Statistiken nicht mit dem Start von Amyklai im Februar 2007, sondern erst im Juli 2008 eingebaut habe. Und viel los ist hier auch nicht (mehr). Dennoch nehme ich diese 250.000 Aufrufe gerne zum Anlaß, mich bei meinen treuen Lesern und Kommentatoren herzlich zu bedanken.

Facebook, gefühlt Teil 128

Ich bin mal wieder dabei: http://www.facebook.com/klaasbaehre. Alte Schulfreunde, Ex-Kollegen etc. wollte ich nun doch nicht mit meinem Halb-Pseudonym verwirren, daher. Es ist wohl so systemkonformer, *seufz*. Und die SM-Spacken wollte ich mir da ja vom Leibe halten. Schaumamal.

Knittelverse gelegentlich des heraufziehenden Karnevals

Zunächst erhitzt er die Gemüter
Der Krampfer und der Meinungshüter,
Gießt in Beton Verfassungsgüter.
Noch wächst er fesch gen Jupüter,
Bald aber, Inscha Allah, glüht er:
In Ehrenfeld der Schnelle Brüter.

Bild ist von @klandestina geklaut.

Seit anderthalb Wochen…

… wird im israelischen Außenministerium gestreikt. Der opulente Web-2.0-Auftritt der israelischen Botschaft zu Berlin (Twitter, Facebook, etc. pp.) liegt seitdem bracht. Sie wollen soviel Geld haben wie die vom Mossad, habe ich gehört. (Und mit denen haben sie in den Botschaften ja auch mal zu tun. ;-) ) Heute nun tun sich auf dem Flickr-Konto des Außenministeriums merkwürdige Dinge: Üblicherweise werden da so etwa alle zwei Wochen ein bis zwei Fotos von Staatsbesuchen veröffentlicht – und nun wird der Photostream mit Touristenfotos (Strand, Basar…) geflutet.

Amyklai sendet Euch…

… ganz im Sinne der Personalisierung im Social Web Stunden vorher eingedoste Neujahrsgrüße! Es mag und beachtet Euch sehr! :-D

Also, nun im Ernst, liebe und treue Leser: Kommt gut in das neue Jahr. Feiert schön. Ich bin jetzt mit größter Wahrscheinlichkeit gerade betrunken beim Böllern.

Und mag es ein gutes Jahr für Euch, für uns alle werden. :-)

Euer Harki

Alle reden

Bildvorlage ist die 1914 entstandene Hommage an Blériot von Robert Delaunay, dessen Opus im nächsten Jahr gemeinfrei wird und dessen Sohn ein Musikjournalist war. (Ich kann mich weiterhin nur ärgern, mir 2009 die Marc-Macke-Delaunay-Austellung im Sprengelmuseum eben nicht angeschaut zu haben.)

Ein Ego aus F in H

Auf faz.net hat es eine interessante, anscheinend auch wohlrecherchierte, aber scheußlich subjektivistische und personalisierte Reportage aus dem hannöverschen Rotlichmilieu: „Ein Nachmittag im Steintorviertel“. Es schaudert einen, wenn man das liest: „ich, ich, ich“. So etwas kann man in einem Schraddelblog machen, aber doch nicht in der FAZ! Also: Interessante Beobachtungen, aber Schülerzeitungsstil.

(weiter…)

Wo liegt der Skandal?

Darin, daß Diplomaten ungeschminkt und wahrheitsgemäß nach Hause berichten? Sicher nicht, das ist ihre Aufgabe. Und jeder hier weiß, daß Murkel eine Opportunistin und daß Westerwelle unfähig ist. Darin, daß Online-Wichtigtuer alles ins Web pusten, was ihnen in die Finger kommt? Sicher nicht, das ist nun einmal so. Es läßt sich heute unmöglich verhindern, daß alles im Web landet, was jemanden interessieren könnte oder auch nicht.

(weiter…)