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Weblogs-Technisches

Kategorien, die irgendwas Software-Technisches zu bedeuten haben oder die die bloße technische Gestalt des Inhalts eines Beitrages anzeigen.

Der Reformationstag als Feiertag in Niedersachsen? Nein!

Seit einigen Monaten wird hier in Niedersachsen und in einigen anderen norddeutschen Bundesländern darüber diskutiert, den „Reformationstag“, also den 30. Oktober, zum gesetzlichen Feiertag zu machen. Noch ist die Sache nicht vom Landtag beschlossen, aber es wird wohl so weit kommen. Ich bin dagegen. Warum?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß es in Deutschland eher zuwenige als zuviele Feiertage gibt. Und gerade Niedersachsen ist mit nur elf gesetzlichen Feiertagen unter den Schlußlichtern in der BRD. Dennoch kann und sollte hier gerade der Reformationstag keine Abhilfe schaffen.

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Im Blumencronkasten: faz.net gegen Werbeblocker

Seit einigen Tagen fährt faz.net eine Kampagne gegen Browser-Werbeblocker: Leser, die einen Werbeblocker aktiviert haben, bekommen auf der Startseite und auf den meisten Artikelseiten ganz oben einen Kasten mir einem Dutzi-Dutzi-Text angezeigt (siehe Screenshot). Dieser Text ist vom Chef der Online-Redaktion, Mathias Müller von Blumencron, verantwortet und unterzeichnet und läßt sich folgendermaßen zusammenfassen:

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Die wahre Familie

„Nastojaschtschaja Semja“ – „die echte, die wahre Familie“. So lautet seit einigen Tagen das Motto einer Kampagne der russischen De-facto Staatspartei „Einiges Rußland“, mit der man die „traditionellen Familienwerte“ gegen teuflische Einflüsterungen aus dem Westen stärken und verteidigen möchte. Selbstverständlich ist die Aktion auch und vor allem als Gegenbewegung gegen die Bestrebungen zur Gleichstellung der Homoehe in den meisten westlichen Ländern zu verstehen.

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Jan Hus wird zum zweiten Mal verbrannt

Zweieinhalb Stunden lang habe ich ihn ausgehalten, den 2*2=4 Stunden langen tschechischen Historien-Fernsehfilm von Jirí Svoboda (Buch: Eva Kanturková), deutsche Erstausstrahlung am 1. Juli 2015 auf arte. Eigentlich hätte ich mich am liebsten schon nach einer Stunde ausgeklinkt, aber ich wollte doch noch abwarten, ob die für die böhmische Reformation so immens wichtige Frage des Laienkelches, also des Abendmahls in beiderlei Gestalt, überhaupt noch erwähnt wird. Wird sie, aber eben erst nach sage und schreibe zweieinhalb Stunden.

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„ganz viel“ – Der Siegeszug der Atta-Atta-Sprache

Nein, einen Radiosender wie NDR Info oder eine Fernsehsendung wie Hallo Niedersachsen (die hiesige vorabendliche Landesschau des NDR-Fernsehens) können Sie nicht einschalten, ohne daß Sie nach spätestens zwei Minuten jemanden „ganz viel“ sagen hören: „Da haben wir ganz viele neue Möglichkeiten, Flüchtlinge unterzubringen – wir müssen uns nur ganz viel Mühe geben.“ „Es muß endlich mal wieder ganz viel regnen, sagen die Landwirte.“ Die Floskel ist bei Journalisten und Interviewten gleichermaßen beliebt.

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Zehn Jahre nach dem Start von „konjunktiv 2“

Heute vor zehn Jahren, am 17. Januar 2005, ist das Forum konjunktiv 2 (k2) online geschaltet worden. „Zum bösen Anfang denn und zur Erläuterung“ schrieb der Administrator Harki (also ich) als Überschrift des ersten Eintrages an jenem Tag um 21:36. Das Forum konjunktiv 2 hat (mit einer großen Unterbrechung von etwa einem Jahr) bis September 2010 bestanden.

Nie zuvor und seitdem nie wieder habe ich soviel Mühen (und auch Herzblut) in irgendein Hobby gesteckt wie in jenes Forum. Ich möchte hier überhaupt nicht danach fragen, ob sich diese Mühen in irgendeiner Form gelohnt haben, das wäre müßig. Es war eben ein Hobby. Ich möchte nur kurz zurückblicken.

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Der „Aprilscherz“ der NachDenkSeiten

Schwaben sollen bitte schaffen – das können sie. Aber bitte keine Witze machen. Das können sie definitiv nicht.

Und überhaupt sollte niemand „Aprilscherze“ machen.

:crap:

Südstadt

Die Südstadt ist, meine ich, sozusagen der „normalste“ der innenstadtnahen Stadtteile meiner lieben Heimatstadt… Also nicht so (möchtegern-)szenig, multikulti, studentisch, prollie und an-gentrifiziert wie meine liebe Nordstadt oder Linden. Nicht so lehrerhaft und voll-gentrifiziert wie die Oststadt und vor allem die (nicht nur mir) verhaßte List. Auch nicht so museal-obrigkeitlich wie die Calenberger Neustadt.

Vahrenwald genau im geographischen Norden der Innenstadt fiele wohl auch noch in diese Kategorie „halt normal“. Nicht ganz schlecht. Andererseits: Möchte man da wohnen? Ich weiß es nicht…

Sotschi 2014 – das Logo

608px-Logo_Sochi_2014.svgOlympische Winterspiele 2014 – Wikipedia

Niemals wäre ich auf diese Deutung/Erklärung des Logos gekommen:

Die Zeilen „sochi“ und „2014“ in blauer Farbe sind so angeordnet, dass sie sich spiegeln, wie die Gipfel des Kaukasus im Schwarzen Meer vor Sotschi.

Ich habe die „2014″ hier schlichtweg nicht erkannt. Ziffern sind eben keine Buchstaben – aber hier stehen Buchstaben für Ziffern bzw. sollen es. Ich hatte wirklich unterstellt, daß „Soitsch“ (also mit kyrillischem tsch = ч am Ende) oder so ähnlich der tscherkessische (oder abchasische?) Name der Stadt sei… Völlig undeutbar. Und dann das altväterliche “.ru“ und das häßliche Blau. Selten so einen öden Murks gesehen.

Edit: Dennoch hoffe ich sehr, daß die Sache gut über die Bühne gehen wird. Ich kann mich noch ganz gut an das tuntenhafte Gezicke der USA (und ihrer Vasallen) bei den Sommerspielen 1980 in Moskau erinnern. Damals haben sie unter peinlicher Vorspiegelung eines Grundes, das ist nach der verzweifelten Suche nach einem Anlaß, gekniffen, weil sie genau wußten, daß sie hinter der SU und hinter der DDR maximal auf den dritten Platz des Medaillenspiegels kommen würden.

Mag die Sache für Rußland also wenigsten diesmal gut laufen. :-) „Cool. Hot. Yours.“ :übel:

Alternativlos, Folge 30

Alternativlos!

In Alternativlos Folge 30 reden wir über Abhörtechniken von Geheimdiensten, Kryptographie und die Crypto Wars.

Hochinteressante Podcast-Sendung von satten drei Stunden (!) Länge zum Thema Kryptographie – Hinweis via NDS. Ich habe bis jetzt etwa 30 Minuten gehört und fühle mich in der Tat bestens belehrt und auch unterhalten. Was allerdings ziemlich nervt, ist das Gegiekse, Gequieke und Gekichere des etwas weniger kompetenten der beide Burschen über die Ausführungen des anderen und die eigenen Witzchen…

Edit: So, ich bin nun gerade bei etwa 2 Stunden, 30 Minuten – und korrigiere mein Urteil nochmals deutlich nach oben. Man gewöhnt sich an das blöde Gekicher von „Fefe“, einfach weil der Inhalt (von beiden Diskutanten) so immens interessant ist. Eine grandiose Sendung aus dem Umfeld des CCC – der Rezensent der NachDenkSeiten hat recht: selten vergehen drei Stunden so schnell!

Hochinteressant auch die Ausführungen zur lobenswerten und vorbildlichen Kehrtwende der bundesdeutschen „Krypto-Politik“ im Jahre 1999, so etwa ab 2:23:00! :nasehoch:

Braunschweig und Hannover

hbsDas Foto zeigt ein Reklame-Schmierblatt, das ich gerade mit spitzen Fingern aus dem Postkasten gefischt habe. Am Freitagabend spielen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 gegeneinander, und zwar in Braunschweig Hannover. Das wird in diesen finsteren nördlichen Nebellanden als „Derby“ gesehen, also als ein Fußballspiel unter verfeindeten Nachbarn, dem mit besonderer Spannung und mit vielen Emotionen entgegengesehen wird.

Warum?

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Thunderbirds Rechtschreibprüfung macht keine roten Kringellinien mehr (mit Lösung)

Das Problem tritt bei mir seit einigen Wochen auf: Thunderbird macht – obwohl natürlich alle Optionen richtig eingestellt sind – keine roten Wellenlinien mehr unter seiner Meinung nach falsch geschriebene Wörter. Der Rest der Rechtschreibprüfung funktioniert. Und zwar macht sich diese Problem immer dann merklich, wenn man in einer Sitzung zum erstenmal eine Mail beantwortet – nicht hingegen, solange man nur neue Mails schreibt. Antwortet man auf etwas, sind die Kringellinien nicht mehr da und bleiben verschwunden, auch wenn man wiederum eine neue Mail schreibt.

Die Lösung des Problems habe ich, glaube ich, nach längerem Suchen hier und hier gefunden. Es handelt sich offenbar um einen bekannten Bug.

Workaround: mail.compose.max_recycled_windows von 1 auf 0 setzen. („Einstellungen“ –> „Erweitert“ –> „Konfiguration bearbeiten“*) –> Ins Suchfeld mail.compose.max_recycled_windows pasten –> Doppelklicken und ändern.)

Ob das unerwünschte Nebenwirkungen hat, weiß ich nicht.

*) Also das machen, was im Firefox „about:config in die Adreßzeile eingeben“ ist…

WordPress (Support): „Prevent plugin from updating“

WordPress › Support » Prevent plugin from updating

Der vierte Kommentar von „simoneast“ hat mir gerade aus der Bredouille geholfen, nachdem ich das Gröbste selbst gerichtet hatte:

I think the simplest option is just to adjust the version number in the plugin.

For example, after I customized an existing plugin, I then opened the code, looked for the version number in the header, and updated it:
1.1.2 –> 100.1.2

The “update” notice disappeared immediately, and I can still track which version the plugin is based on and apply updates manually.

Simon.

Also: wp-content/plugins/nextgen-gallery

nggallery.php öffnen. Dort dann in Zeile 8:

Version: 100.9.13

Vergl. bitte: http://wordpress.org/support/topic/do-not-uninstall-nextgen-if-you-are-having-issues-with-20

;-)

Liebe Mit-WordPresser, bitte nicht auf NextGen-Gallery 2.0 upgraden! Es wird alles zerschießen! :-D

52° 24′ N, 9° 42′ O = 52,4° N, 9,7° O

Das sind die nächsten halbwegs runden Geo-Koordinaten hier in der Gegend – das ist im „Schulbiologiezentrum“, gleich südlich des Teiches in demselben, einen guten Kilometer von hier entfernt. Wenn mich also jemand mit ner Interkontinentalrakete erwischen will und nur so‘n olles Ding hat, bei dem man keine Bogensekunden bzw. nur eine Nachkommastelle einstellen kann – damit kriegt er mich noch. Der Sprengkopf muß nicht mal eine Wasserstoffbombe sein, eine größere Fissionsbombe dürfte wohl ausreichen…

taz: „Die Helmpflicht führt zu mehr Unfällen: Gefährlicher Kopfschutz“

kopfschutzDie Helmpflicht führt zu mehr Unfällen: Gefährlicher Kopfschutz – taz.de

Die Helmpflicht macht das Fahrradfahren nicht sicherer, sondern gefährlicher. Das mag überraschen – ist aber nachgewiesen und Konsens in der Unfallforschung.

Ausgesprochen interessanter, sachkundiger Artikel, dessen Grundpositionen ich mich im wesentlichen anschließen würde.

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