Das endgültige Ende…

… der runden Ecken in diesem Blogue, es ist gekommen. Ich kann das einfach nicht mehr sehen (und meine übrigens auch, daß man es in letzter Zeit – Gott sei Dank – etwas seltener sieht). Außerdem machen viele mit CSS-“border-radius“ formatierte Elemente (was der IE bekanntlich eh nicht darstellen kann) die Darstellung im Browser auch langsamer, wie mir aufgefallen ist. Und ein bißchen spitz darf’s eh schon sein…

Phil

Europa

Es gibt eigentlich, zumindest bezogen auf Ländernamen, nur frankophil und anglophil, zur Not noch russophil. Sicher, amerikanophil, hispanophil, polonophil, danophil etc. kann man bilden und sie werden verstanden, aber eigentlich gebräuchlich sind diese Wörter nicht. Nicht einmal italianophil ist üblich – bemerkenswert angesichts der jahrhundertealten (unerwiderten) Liebe der Deutschen zu Italien. Und was ist zum Beispiel mit Holland und Belgien? Batavophil und belgophil – das klingt nun ganz komisch. Aber man tröste sich: für …phob gilt ja genau das gleiche. (Anregung.)

JLB: An die deutsche Sprache

Ah, wie herrlich ist dieses Gedicht von Borges, wohl eines seiner bekannteren und vielleicht das Schönste, was über unsere Sprache je gesagt worden ist: An die deutsche Sprache.

(Man beachte nebenbei, daß Englisch für ihn die Sprache der Bibel ist. Er hat eine englische Großmutter, und in England liest man die Bibel, nicht aber im katholischen Argentinien.)

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Impressionen aus Münster

Es gibt einen bestimmten westfälischen Phänotypus, der dem niedersächsischen ähnlich, ihm aber nicht gleich ist. Es sind auch schlichte, solide, in sich ruhende Gesichter, auch sind sie leicht rötlich und gegerbt – jedoch sind sie etwas weniger kartoffelig und dafür faltiger und frommer. Vielleicht auch etwas viereckiger.

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Visited

Diese Hervorhebung von bereits besuchten Links (die immer nur für einen einzelnen Browser gilt) war eigentlich schon veraltet, als ich mit dem Webseiten-Basteln angefangen habe, so vor knapp zehn Jahren. Komischerweise habe ich gemerkt, daß sie mir gefällt, daß sie mir ein erwünschtes Mehr an Information bietet, wenn man sie doch noch mal irgendwo sieht. Daher probiere ich das hier und auf k2 einmal aus.

Nogos

  • Preußen.
  • Bejammern der Niederlagen Preußendeutschlands in zwei Weltkriegen und der Verwestlichung Deutschlands.
  • Anknüpfen an etwelche Obskuranten und Jammerlappen der Zwischenkriegszeit (sog. „konservative Revolution“ etc. pp.).
  • Infragestellen der europäischen Einigung im weitesten Sinne und der Freundschaft der Völker Europas zwischen Atlantik und Bug, Nordkap und Malta.
  • Antiamerikanismus.
  • Antisemitismus.

Details to come.

Und wohin gehe ich?

wastelandSo, ich habe dann gestern aus verschiedenen Gründen darauf verzichtet, (wieder einmal) darzulegen, weshalb mich die Website XyZ zur Verzweiflung bringt. Kommt vielleicht noch. Stattdessen (oder vielleicht eben: erst einmal) etwas, worauf sicher all meine Leser ganz dringend gewartet haben, nämlich eine Positionierung.

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Schwache Form und nette Leute

Sonne

Und tatsächlich eben keine Wolken vor der Sonne...

Och nö, vorhin schon wieder einen 10-km-Zeitlauf nach 7 km abgebrochen. Grund: physischer und psychischer Einbruch auf km 6. Gründe dafür: Andauernde Formschwäche, 33 Grad im Schatten auf einer Strecke ohne Schatten, 42,5 Lebensjahre, Bocklosigkeit. Wenn man sich wenigstens aufraffen könnte, die verbliebenen 3 km in langsamerem Tempo dranzuhängen! :(

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Mini-Relaunch

Neues Layout

Neues Layout ermöglicht Bildunterschriften

Ich habe am Design dieses Blogs gebastelt und zwei traditionsreiche amykläische Stilelemente ad acta gelegt.

Erstens ist der Hintergrund jetzt nicht mehr khaki, sondern (edit: fast) weiß — das muß man sich überhaupt einmal vorstellen. (Der Seitenbalken bleibt aber khaki…) Hauptgrund: Ich konnte es einfach nicht mehr sehen.

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Der Duft – ein Unterweltler

Aus der schon erwähnten „Kulturgeschichte der Gewürze“ ein unschlagbares Zitat über den Duft:

„Eigentlich lebt der Duft in der Unterwelt. Geleitet von der Augenmafia, überwacht von Ohrenspitzeln. Deswegen wohl auch immer flüchtig.“

Markus Czygan

(Hier selbstverständlich keine Visualisierung durch ein Bildchen, das können wir dem Geächteten nicht auch noch zumuten.)

Mobiler und dies und das

Erstens habe ich in diesem Blogge gerade eine Mobil-Version installiert, und zwar mit Hilfe des WP-Plugins „WordPress Mobile Edition“.

Zweitens habe ich gestern abend schon so etwa fünfzehn bis zwanzig Blogs und blogartige Sites aus meinem Feedreader geschmissen – insbesodere alles, was mit der neurechten Szene zu tun hat. Es lohnt einfach nicht.

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Tag der deutschen Einheit

tag_der_deutschen_einheitDer ist heute, und damit basta. Vorhin haben sie im Bundestag eine „Gedenkstunde“ an den Volksaufstand abgehalten, so ließ es sich dem Twitter der nennenswerten Julia Klöckner entnehmen. Aber Gedenkstunden aus diesem Anlaß bringen’s eben nicht, und der 3. Oktober bringst schon mal gar nicht.

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Vage Ankündigung

Ob im Kopfe etwas Grütze
und im Herzen Licht und Hitze,
daß es brennt in einem Nu;
oder ob wir hinter Mauern
stets im Dunkel träge kauern:
Das tut, das tut was dazu.

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Du

Heute begeht die Republik Argentinien den 200. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Dem großen Lande Argentinien verdanke ich meinen Lieblingsdichter (Jorge Luis Borges), einen meiner liebsten Maler (Xul Solar, Beitragsbild links: Vision am Ende des Weges), einen meiner Lieblingssänger (León Gieco), eine Reihe von Filmen, die ich gerne gesehen habe, und noch einiges anderes. Daher hier dieses Gedicht von Borges:
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Solidariteit

Je nun, eigentlich halte ich nicht viel von „virtuellem Protest“, von Bekundungen eines guten Gewissens per Mausklick. Dennoch möchte ich mich heute zumindest in Gestalt eines kurzen Blockeintrages an etwas beteiligen, das zumindest aus deutscher Perspektive nicht ganz weit von derlei entfernt ist.

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