Feiertäglicher Vorschlag, die religiösen Feiertage abzuschaffen
Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß es in Deutschland eher zu wenige als zu viele Feiertage gibt – dies, um Mißverständnissen vorzubeugen. Dennoch: Was sollen wir mit Feiertagen, denen maximal ein Drittel des Volkes auch nur irgendwie emotional verbunden ist, und deren Bedeutung nurmehr ein Zehntel des Volkes ansatzweise erklären kann?

Da haben wir also zunächst das Epochenjahr 1945. Dann den „Großen Bruch“ Ende der 60er Jahre; die ganzen 40-jährigen Jubiläen mithin, die uns in den letzten Jahren zu schaffen gemacht haben – vom „Summer of Love“ und dem Sechstagekrieg 1967, dem Jahre 1968 bis schließlich zur ersten Mondlandung „gestern“. Drittens haben da noch den etwas kleineren, aber auch nicht unerheblichen Bruch, für den das Jahr 1989 steht. Wir sind das x.


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