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Impressionen aus Münster

Es gibt einen bestimmten westfälischen Phänotypus, der dem niedersächsischen ähnlich, ihm aber nicht gleich ist. Es sind auch schlichte, solide, in sich ruhende Gesichter, auch sind sie leicht rötlich und gegerbt – jedoch sind sie etwas weniger kartoffelig und dafür faltiger und frommer. Vielleicht auch etwas viereckiger.

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Christoph Bernhard, kryptographisch

galen02.jpgVor mir liegt ein fast schon skurriles kleines Werk, eine interdisziplinäre Studie, in der angewandte Mathematik und Geschichtswissenschaft ineinanderfließen:

Erich Hüttenhain: Die Geheimschriften des Fürstbistums Münster unter Christoph Bernhard von Galen : 1650-1678, Münster : Aschendorff, 1974, (Schriften der Historischen Kommission Westfalens ; 9) – 101 S., ISBN 3-402-05609-7

Der Autor hat sich im Staatsarchiv Münster der Schlüssel der diplomatischen Geheimschriften Christoph Bernhards angenommen und sie mathematisch analysiert – immerhin 33 verschiedene Chiffreverfahren in den 28 Regierungsjahren dieses bemerkenswerten Fürstbischofs. Auf dem Umschlagdeckel der Sammlung:

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