Gegen die Unbedingten – André Glucksmann

glucksmannIch empfehle allen am aktuellen Nahost-Rabatz Interessierten ganz unbedingt die Lektüre jenes Textes von André Glucksmann, anläßlich dessen seinem Verfasser neulich von Hanimann in der FAZ so eine Art moralischer Bankrotterklärung vorgeworfen wurde: „Die Worte und der Krieg“. (Original in Le Monde)

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Wenige Worte

hanimannJoseph Hanimann berichtet aus Paris, daß die französischen Großintellektuellen angesichts des Rabatzes in Gaza etwas tun, was sie ansonsten gar nicht gerne tun – nämlich schweigen. „Ins Lazarett mit ihnen“. Also: Glucksmann kritisiert „disproportionierte“ Kritik, Meddeb ist über alles „entsetzt“, und das soll’s auch schon gewesen sein. Ob man überhaupt noch Intellektuelle brauche, habe neulich Debray gefragt. Der erste Absatz von Hanimann ist hübsch:

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Broderiana II & FAZ-Perlentaucheriana

Wenn die FAZ „Hü!“ sagt, und der Perlentaucher sagt etwas dazu, dann sagt er mit Sicherheit „Hott!“. Und so wirft sich nun Thekla Dannenberg vom PT für Henryk M. Broder ins Zeug, nachdem der – Amyklai hat berichtet – von Patrick Bahners in der FAZ angegriffen worden war.

Sicher zu Recht weist die Autorin daraufhin, daß es (in diesem Falle einmal, Amyklai) Broder sei, der verklagt von Evelyn Hecht-Galinski worden sei und nicht umgekehrt.

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Die Krallen des Bären

Marc Zitzmann referiert in der Online-NZZ die Rekationen verschiedener französischer Intellektueller auf den Georgien-Rußland-Aufruf André Glucksmanns und Bernard-Henri Lévys: „Warum der krallt der Bär?“. Zitzmann greift Lévy sehr scharf an, und zwar wegen einer vorgestern in Le Monde erschienenen Reportage aus Georgien. Zitzmann:

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SOS ! (2. Update)

Uah! Das ist das Presse-Ereignis der Woche! (Es datiert von gestern, ich bekomm’s erst heute mit.)

André Glucksmann und Bernard-Henri Lévy veröffentlichen in der Libération einen donnernden Appell an die Europäer zur Georgienfrage, nein, zur Rußlandfrage: „SOS Géorgie ? SOS Europe !“

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