Edwardian

sargent_herzoginWie schön ist allein schon der Name: Edwardian Period. Edwaaardian. Fast so schön wie Belle Epoque, aber einerseits dichter und ausdrucksvoller, weil der bezeichnete Zeitraum enger ist. Andererseits, fast noch wichtiger, sogar etwas hoffnungsfroher, weil das Eduardinische Zeitalter viel eindeutiger in die Zeit nach dem Großen Krieg ausstrahlt. Die Belle Epoque ist definitiv 1914 zu Ende, das Edwardian Age nicht unbedingt.

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Einige wenige Veteranen

Auf dem FAZ-Titel ein hübsches Foto von 1979: zwei radeln zu einer Demo in Hannover, Castor und Pollux, „Gorleben ist überall“. „Was mag aus ihnen geworden sein?“, fragt der Texter.

Folgt eine empörte und ganz lesenswerte Leitglosse über die Castor-Blockierer und ein Rundumschlag zum Ersten Weltkrieg von Reinhard Müller.

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Wilhelm II. in der Belle Epoque

Und ich finde es immer noch blöd, in Deutschen Akzente auf etablierte französische Fremdwörter zu setzen, nun gar auf Großbuchstaben… Nun ja, das ist nicht die einzige stilistische Schwäche eines Artikels über Wilhelm II. in der TAZ, verfaßt von einer Praktikantin. Handelt sich um eine Aneinanderreihung von stehenden Topoi, Holzigkeiten, vor denen uns Wolf Schneider immer gewarnt hat, und ausgesprochenen Stilblüten.

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Living in the Past

So, das ist jetzt wirklich sehr schnell hingeworfen – zwei, drei Kippenlängen (edit: und dann nachgefeilt). Kunstgeschichtliche und politische Epochen sind ebenso durcheinandergewürfelt wie Epochen der deutschen und solche der europäischen Geschichte.

Außereuropäische Epochen oder solche, die nur für ein europäisches Land außer Deutschland relevant sind, wurden nicht aufgeführt. Epochen und Generationen, die schon jenseits der Geburtsdatums des Bloggers liegen („Neunundachtziger“) ebenfalls nicht. Natürlich auch kein „Ich lebe gerne heute.“

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