„Jahrhundertwende“ 3 – um kein Bernard-Henri Lévy zu werden

„‚Britischer Intellektueller‘ – ein Widerspruch in sich?“, S. 421-424. Garton Ash stellt fest, daß Intellektuelle (zumindest der Begriff „Intellektueller“) in England weniger wohlgelitten sind als auf dem europäischen Kontinent, namentlich natürlich als in Frankreich.

(weiter…)

Auf faz.net ist…

… einfach nach zwei Sätzen klar, ob ein Text aus der richtigen FAZ stammt oder aus der FAS – so bei dem gerade von frei_sein zitierten BHL-Pamphlet, so bei diesem Erzeugnis hier zum Thema „EHEC“. :roll: Man muß gar nicht mehr nach unten schauen, es ist einfach klar, daß das mal wieder aus der FAS stammt – die FAS ist sozusagen das Blog der FAZ.

(weiter…)

Die Erheblichen und die Unerheblichen

Da haben wir einerseits die Unterzeichner der Petition für Roman Polanski, einer Petition, die ich Wort für Wort für angemessen, klug und richtig halte. Ferner die eines ähnlichen, ebenfalls außerordentlich begrüßenswerten Aufrufs, initiiert von dem von mir sehr bewunderten Bernard-Henri Lévy.

(weiter…)

Wer hat?

wer_hatDas fragen Bernard-Henri Lévy, Claude Lanzmann und Elie Wiesel. Die FAS hat das von Niels Minkmar übersetzen lassen und dankenswerterweise ins Web gestellt – mit Angabe des Übersetzers, aber ohne Angabe der Verfasser. Letztere lassen sich via Perlentaucher ermitteln. Der faz.net-Korrektor war also noch im Wochenende, daher auch keine Leerzeichen hinter den Fragezeichen.

(weiter…)

Das Zurückweichen der Aufklärung

zurueckBernard-Henri Lévy schreibt in der FAZ zum 20. Jahrestag des Falles Rushdie – klug, lichtvoll und schön pathetisch wie stets. Er sieht es ganz richtig, mit diesem Fall beginnt etwas, das man schlüssig mit dem Begriff „Zurückweichen“ fassen kann. Auszüge:

(weiter…)

Bernard-Henri Lévy im Nahen Osten

bhlBernard-Henri Lévy war in Israel und in Ägypten, unter anderem hat er Ehud Barak getroffen – seine Beobachtungen in der Papp-FAZ auf Seite 40, online ist’s mal wieder nicht, auch nicht für Abonnenten :roll: , auf französisch hingegen hier. (Später vermutlich mehr dazu.) Edit und Fortsetzung: Es ist nun doch online, und sogar generös für jedermann: „Ich gebe hier mein Zeugnis ab“.

(weiter…)

Mourir pour Lhassa à Dantzig?

tintinIn der FAZ ein sehr interessanter zeit- und geistesgeschichtlicher Artikel von Jürg Altwegg: „Tintin und der Führer der Tibeter“. Es geht um das demnächst (doch noch) anstehende Treffen Sarkozys mit dem Dalai Lama in Danzig – und vor allem darum, was die Pariser Groß-Intellektuellen dazu warum zu sagen haben..

(weiter…)

Broderiana II & FAZ-Perlentaucheriana

Wenn die FAZ „Hü!“ sagt, und der Perlentaucher sagt etwas dazu, dann sagt er mit Sicherheit „Hott!“. Und so wirft sich nun Thekla Dannenberg vom PT für Henryk M. Broder ins Zeug, nachdem der – Amyklai hat berichtet – von Patrick Bahners in der FAZ angegriffen worden war.

Sicher zu Recht weist die Autorin daraufhin, daß es (in diesem Falle einmal, Amyklai) Broder sei, der verklagt von Evelyn Hecht-Galinski worden sei und nicht umgekehrt.

(weiter…)

Die Krallen des Bären

Marc Zitzmann referiert in der Online-NZZ die Rekationen verschiedener französischer Intellektueller auf den Georgien-Rußland-Aufruf André Glucksmanns und Bernard-Henri Lévys: „Warum der krallt der Bär?“. Zitzmann greift Lévy sehr scharf an, und zwar wegen einer vorgestern in Le Monde erschienenen Reportage aus Georgien. Zitzmann:

(weiter…)

SOS ! (2. Update)

Uah! Das ist das Presse-Ereignis der Woche! (Es datiert von gestern, ich bekomm’s erst heute mit.)

André Glucksmann und Bernard-Henri Lévy veröffentlichen in der Libération einen donnernden Appell an die Europäer zur Georgienfrage, nein, zur Rußlandfrage: „SOS Géorgie ? SOS Europe !“

(weiter…)