Raben in der Bibliothek

babel2.jpgWird mir gerade erzählt, ich wüßte auf die Schnelle nicht, wo ich es nachprüfen sollte, aber es ist hübsch.

Also: In welchen Fachbereichs- und Seminarbibliotheken werden (wie gesagt: angeblich) nach langjähriger Erfahrung die meisten Bücher geklaut?

Jura und evangelische Theologie.

Daß Juristen klauen wie die Raben, verwundert nicht, aber bei den Theologen erstaunt’s doch…

Bildquelle: Susan Groppi, CC

Librarything

librarything.jpgSo, ein (für uns) neues Web.Schrei-Null-Spielzeug ist anzuzeigen: LibraryThing, zu finden sub voce librarything.de, librarything.com usw. Man kann sich eine Online-Bibliothek zusammenstellen und von dieser auf verschiedene Arten und Weisen Online-Gebrauch machen.

Von nun an werden hier mithin im Seiten-Balken Bücher angezeigt: „Random Bücher aus meiner Bibliothek“. :-) Zunächst einmal werden das Bücher sein, die ich ganz besonders mag; vielleicht ändere ich den Anzeigemodus noch.

Zu tun für mich: Verknüpfung mit meinem millionenschwangeren Amazon-Werbe-Konto aus k2-Tagen. Es wäre mir nicht auf Anhieb klargeworden, wie das geht…

Zu tun für LibraryThing: Wäre es nicht sinnvoll, wenn man von der Site aus bibliographisch überzeugende Daten exportieren könnte? Es wäre mir nicht auf Anhieb klargeworden, ob und wie das geht…

(Aufmerksam geworden wieder einmal durch Scipios Weblog „Credo ut intelligam“.)

Bücher-Fragebogen

Scipio hat dies Stöckchen vor einigen Tagen in seinem Weblog gebracht/beantwortet.

umfrage.jpgHeute abend war Zeit, hier meine Antworten:

1. Welches Buch vermeidest Du instinktiv zu lesen, obwohl Du nur lobende Besprechungen gesehen hast?

Alles, was Frank Schirrmacher im „Ich habe leider vergessen, meine Pillen zu nehmen“-Tonfall lobt.

2. Wenn Du drei Charaktere für eine gemeinsame Unternehmung oder Begegnung lebendig machen dürftest, welche wären das und wofür würdest Du sie zusammenholen?

Bergengruens Rittmeister, Odysseus und Tom Buddenbrook auf ein paar Flaschen Rotwein und einen Haufen Kippen.

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VI

002.gif♦ König Beatrix der Niederlande ist siebzig Jahre alt geworden. Heute im FAZ-Feuilleton ein sehr schöner Artikel von Schümer dazu, der insbesondere klarstellt, wie konsequent unvolkstümlich, hoheitlich und konservativ – es drängt sich hier einfach auf zu sagen: „unholländisch“ – sie ihr Amt führt. Gut und schön. Bis a hundertzwanzich! :-)

♦ Don Felipe ist vierzig geworden, Glückwunsch.

♦ Warum sieht man immer wieder und recht häufig türkische oder sonstwie moslemische (also: kopftuchtragende) Walkerinnen mittleren Alters auf der Herrenhäuser Allee? Das bleibt rätselhaft. Türkische Läufer sieht man übrigens ganz selten, Ausdauersport scheint deren Sache nicht zu sein.

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