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Bastarde

Antoine_de_BourgogneAch je, wenn Filmeglotzer was zu historischen Themen schreiben, wird’s eigentlich nie was. :roll: Da erscheint also demnächst (oder ist schon erschienen?) ein Opus namens „Inglourious Bastards“. Im Tagesspiegel hebt daher einer zu einer Betrachtung des Begriffs an – und wird dabei von der Wikipedia im Stich gelassen. Er hat noch irgendwo was zu Wilhelm dem Eroberer gefunden, und dann wird’s dunkel.

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Die Feldlager (Ergänzung: Digitalkanaken)

murtenIch habe noch einmal über den heute in der Blogosphäre und im Twitter zu Recht bejubelten, großartigen SpOn-Artikel von Christian Stöcker nachgedacht. Ich meine, daß die einzige kleine Schwäche des Artikels die von ihm unterstellte Altergrenze von 35 ist, die er aber ja auch selbst „willkürlich“ nennt.

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Spielend ins Mittelalter I

Eigentlich hätte ich mir heute abend und an diesem Orte ein paar ruhige Gedanken über das Phänomen „Mittelalter in der Populärkultur“ machen wollen, also über die Präsenz jener Epoche in Mittelaltermärkten, Rollenspielen und ähnlichem. Ich hatte das schon länger einmal vorgehabt, einen Anlaß hätte mir der Artikel „Einmal Ritter oder Hexenmeister“ von Matthias Heine in der Online-Welt sein soll.

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Der letzte Burgunder

ist heute von 450 Jahren gestorben – Deutschlandradio berichtet.

Von wem ist die Rede? Bibliothekarische Antwort:

Karl <Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, V.>
Carlos <España, Rey, I.>

Ja, und der letzte Kreuzfahrer war er in der Tat auch.

Karl der Kühne als Ikone

Einige der Leser dieses Weblogs denken gelegentlich über Ikonen und namentlich über Ikonisierungsprozesse nach. Vielleicht interessiert es sie da, daß die NZZ „Eine neue Ikone“ gefunden zu haben meint, denn so überschreibt sie ihren auch ansonsten etwas überzüchteten und historisch nicht sonderlich kompetenten Artikel über eine Ausstellung im Historischen Museum Basel: „Karl der Kühne“.

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Belgien auf dem Balkon

Der Titel des Beitrags-Bildes (Danke, * michel clair *! CC) liefert mir einen schönen Beitrags-Titel. Es wird wieder einmal über die Zukunft Belgiens lamentiert wie schon während der letzten Regierungskrise – damals haben einige Zeitgenossen hierzulande geradezu auf das Auseinanderfallen des Staates gelungert, ich brauche kaum anzudeuten, wer.

Ich prognostiziere hiermit: Es wird den Staat Belgien noch in zehn und noch in fünfzig Jahren geben.

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Peter Hammer, Köln

pierre_marteau.jpgDie abgebildete Geschichte der Herzöge von Burgund, verlegt 1687 von „Pierre Marteau“ in „Köln“, ist mir vorhin in die Finger gekommen. Der Band ist klein, er mißt 9 mal 14,5 Zentimeter und ist 550 Seiten stark. Was es mit Pierre Marteau auf sich hat, kann man auch auf Wikipedia nachlesen – da es aber das erste Mal gewesen ist, daß ich ein Buch „aus diesem Verlag“ (und dann auch noch eine Geschichte der Bugunderherzöge!) in der Hand gehabt habe, möchte ich es doch auch selbst erzählen.

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Die Madonna des Jehan Fouquet

Jean Fouquet: MadonnaScipio hat gestern in seinem Weblog ein besonders hübsches Marienbildchen veröffentlicht. Aus diesem Anlaß möchte ich hier unbedingt auch auf die um 1456 entstandene Antwerpener Madonna des Jean Fouquet hinweisen.

Sein Namensvetter Jehan Huizinga hat zu diesem bemerkenswerten Bilde folgendes gesagt:
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Johan Huizinga

Jan HuzingaMein Guru bringt es im „Homo Ludens“ auf den Punkt:

„Ein jedes denkende Wesen kann sich die Realität Spiel, Spielen, sogleich als ein selbständiges, eigenes Etwas vor Augen führen, sogar wenn seine Sprache kein allgemeines Begriffswort dafür besitzen sollte. Das Spiel läßt sich nicht verneinen. Nahezu alles Abstrakte kann man leugnen: Recht, Schönheit, Wahrheit, Güte, Geist, Gott! Den Ernst kann man leugnen, das Spiel nicht.“

Wenn es Jan Huizinga, diesen Abkömmling mennonitischer holländischer Prediger, höchstselbst an den burgundischen Hof verschlagen hätte, was dort wohl aus ihm geworden?