Von Tigermüttern und Menschenkindern

In der Frankfurter Rundschau hat es einen lesenwerten, zornigen Artikel von Thomas Kröter über diese Ami-Chinesen-Tiger-Kinder-Erziehungs-Schwarte, von der in letzter Zeit einiges zu hören war: „Das modellierte Kind“. Ich stimme Kröter nicht in jedem Punkt zu, bleibe zum Beispiel bis auf weiteres aus verschiedenen Gründen Anhänger des dreigliedrigen Schulsystems.

(weiter…)

Flaggenschmuck

buchmesseHeute fängt sie an, die Buchmesse in Frankfurt. Einige der Leser dieses Blogs fahren hin – ich wünsche, und zwar wirklich und von Herzen, einen angenehmen und erfolgreichen Aufenthalt.

Ferner habe ich selbst im Moment wenig bis gar nichts mit Büchern zu tun, die Sache fällt also gar nicht in meinen selbstdefinierten Zuständigkeitsbereich und in meine Kompetenz. (Beides ist eh nicht immer ganz deckungsgleich.)

(weiter…)

Toleranz != Liebedienerei (!)

mutAllen Freunden kriegerischer, offensiver Toleranz und eines aggressiv durchzukloppenden Liberalismus sei noch die Lektüre eines wunderbar kernigen Artikels von Christina Peitz im Tagesspielgel empfohlen: „Kein Mut ist gratis“. Es geht erstens um den notorischen Antisemitismus der UNO und ihrer Unterorganisationen und der Duckmäuserei des Westens vor diesem.

(weiter…)

Auf dem Laufsteg

laufstegDieser Tage wird es schick, Schiffe ans Horn von Afrika zu schicken, so scheint’s. (In einem Katzenblog haben wir das neulich als „Cape Horn“ bezeichnet gesehen…) Nun also auch die unvermeidlichen Chinesen, die eigentlich immer zugreifen, wenn sich eine Gelegenheit bietet, tiefeingewurzelte Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Nun ja, hoffen wir, daß auf der „Karlsruhe“ niemand bei der Wahrnehmung des so gewiß „robusten Mandats“ ernstlich zu Schaden kommt.

Mourir pour Lhassa à Dantzig?

tintinIn der FAZ ein sehr interessanter zeit- und geistesgeschichtlicher Artikel von Jürg Altwegg: „Tintin und der Führer der Tibeter“. Es geht um das demnächst (doch noch) anstehende Treffen Sarkozys mit dem Dalai Lama in Danzig – und vor allem darum, was die Pariser Groß-Intellektuellen dazu warum zu sagen haben..

(weiter…)

Propaganda-Reimport

Ein meines Erachtens sehr interessanter Artikel in der Berliner Zeitung: „Strukturelles Problem“.

Schriftsteller (neben vielen Unbekannten sind auch Vargas Llosa und Arnulf Baring dabei) haben einen offenen Brief an den Bundestag geschrieben. Er, der Bundestag, möge die Tätigkeit der China-Redaktion der Deutschen Welle (DW) während der letzten fünf Jahre einer Prüfung unterziehen.

(weiter…)

Eisenvitriol zum Frühstück

Die FAZ präsentiert sich in ungwohnter Aufteilung, die Woche beginnt mithin beunruhigend. Rußland marodiert im Transkaukasus, China läßt Turnflummis unklaren Alters herumhüpfen. Und dann gäbe es da noch Indien. Es ist in den Leitartikeln viel von Regionen, Großmächten und Polaritäten und Multilaterismen die Rede.

(weiter…)

8.8.08, 8:08

Wider Erwarten bekommen ich zur frühen Morgenstunde einen kommoden Anlaß an die Hand, mich über die zähe und ziemlich schwer erträgliche China-Euphorie dieser Tage lustig zu machen. :-) Und es geht auch noch quantitativ weiter, wie schön.

(weiter…)

China raucht

Die International Herald Tribune unterrichtet uns ebenso amüsant wie ausführlich und kompetent über die ein wenig hilflosen und halbherzigen Maßnahmen der chinesischen Obrigkeit, zu den Olympischen Spielen einen den westlichen Gepflogenheiten auch nur entfernt ähnelnden Verfolgungsdruck auf den rauchenden Teil der chinesischen Bevölkerung aufzubauen.

Ich fasse zusammen:

(weiter…)

Schlechtes Karma

Wenn schlechtes Karma Erdbeben auslösen würde, wäre hier heute ’ne Menge losgewesen. :-D Und ich bin weiterhin der Meinung, daß man allen Schauspielern (also nicht nur Jan Josef Liefers) unter Androhung der Prügelstrafe verbieten sollte, ihr blödes Maul zu politischen Themen aufzumachen.

Krämer und Fahnenträger

kraemer.jpgWenn in FAZ oder FAS einmal die Wirtschaft geschmäht wird, verdient das unbedingt Erwähnung – insbesondere dann, wenn dies auf so witzige Art und Weise geschieht wie in dem Artikel „Krämer“ von Winand von Petersdorff. Anlaß sind die Mahnungen eines Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender des Chemieunternehmens BASF, an die Bundesregierung, Kritik an der chinesischen Regierung bitte nicht zu laut zu artikulieren:

(weiter…)

Eine chinesische Heldin

Es hat sich im Westen herumgesprochen, daß in China angesichts der Fackellaufs-Proteste in Europa eine Welle der nationalen Solidarität über’s Land rollt. Alles sind sie auf einmal chinesische Patrioten, alle unterstellen sie, der Westen neide China seinen Erfolg und wolle ihnen daher ihre Olympischen Spiele kaputtmachen, auf die sie sich schon sooo lange gefreut haben.

Auch Leute, die ansonsten der Spaßkommunisten-Regierungen kritisch gegenüberstehen, sind sich nun mit ihr einig. Man kann anscheinend kaum von einer Kampagne der Regierung sprechen, so einig scheinen sich Herrscher und willig Beherrschte hier zu sein – es ist gleichsam eine Kampagne der Nation, eine Bewegung.

(weiter…)

Peking – was tun?

pekinese2.jpgDie FAZ titelt heute: „Tote in Lhasa. Aufstand der Tibeter.“ Noch ist etwas Zeit bis zum August, dennoch scheint es angesichts der jüngsten Ereignisse angezeigt, sich zu überlegen, wie man sich zu diesen „Olympischen Spielen“ stellen will. Vorschläge – in Stichpunkten:

Sich wieder und immer wieder klarmachen, daß das IOC eine Hure ist, und zwar eine von der alleruncharmantesten, vulgärsten Sorte. Daß das IOC z.B. auch „olympische Winterspiele“ an Putins subtropischen Lieblingsbadeort Sotschi am Schwarzen Meer vergeben hat.

(weiter…)