Von Tigermüttern und Menschenkindern
In der Frankfurter Rundschau hat es einen lesenwerten, zornigen Artikel von Thomas Kröter über diese Ami-Chinesen-Tiger-Kinder-Erziehungs-Schwarte, von der in letzter Zeit einiges zu hören war: „Das modellierte Kind“. Ich stimme Kröter nicht in jedem Punkt zu, bleibe zum Beispiel bis auf weiteres aus verschiedenen Gründen Anhänger des dreigliedrigen Schulsystems.




Dieser Tage wird es schick, Schiffe ans Horn von Afrika zu schicken, so scheint’s. (In einem Katzenblog haben wir das neulich als „Cape Horn“ bezeichnet gesehen…) Nun also auch die unvermeidlichen Chinesen, die eigentlich immer zugreifen, wenn sich eine Gelegenheit bietet, tiefeingewurzelte Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Nun ja, hoffen wir, daß auf der „Karlsruhe“ niemand bei der Wahrnehmung des so gewiß „robusten Mandats“ ernstlich zu Schaden kommt.

Die FAZ präsentiert sich in ungwohnter Aufteilung, die Woche beginnt mithin beunruhigend. Rußland marodiert im Transkaukasus, China läßt Turnflummis unklaren Alters herumhüpfen. Und dann gäbe es da noch Indien. Es ist in den Leitartikeln viel von Regionen, Großmächten und Polaritäten und Multilaterismen die Rede.
Und es geht auch noch quantitativ weiter, wie schön.

Und ich bin weiterhin der Meinung, daß man allen Schauspielern (also nicht nur Jan Josef Liefers) unter Androhung der Prügelstrafe verbieten sollte, ihr blödes Maul zu politischen Themen aufzumachen.

Die FAZ titelt heute: „Tote in Lhasa. Aufstand der Tibeter.“ Noch ist etwas Zeit bis zum August, dennoch scheint es angesichts der jüngsten Ereignisse angezeigt, sich zu überlegen, wie man sich zu diesen „Olympischen Spielen“ stellen will. Vorschläge – in Stichpunkten: