Martin Luther, 1983

WartburgAm frühen Freitag nachmittag hat mir ein lieber Mensch das nebenstehende Foto als Reisegruß von einem feiertäglichen Bildungsausflug geschickt – die Wartburg. Dieses Foto hat meinen österlichen Medien-Konsum gleichsam umgekrempelt, hat also eine für einen Handy-Schnappschuß nicht unbeträchtliche Wirkung entfaltet.

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ARD: „Mord in Eberswalde – FilmMittwoch im Ersten“

Mord in Eberswalde – FilmMittwoch im Ersten – ARD | Das Erste

Schöner Film.

Als Krimi über weite Strecken nicht übermäßig spannend, aber psychologisch meistens überzeugend. Liebevolle und (sofern ich das beurteilen kann) realistische Ausstattung; schöne Bilder. Dramaturgische Überzeichnungen sind – wie immer – legitim. Dafür entschädigen dann allemal die hübschen Augen und Mundwinkel von Ulrike C. Tscharre.

Daß ein abgründiges und komplexes Thema wie „Sadismus“ im Rahmen eines Fernsehfilms letztgültig abgehandelt wird, kann man nicht erwarten. Die Ansätze dazu in diesem Film wirken jedenfalls auch nicht peinlich – eben weil es vor allem Andeutungen sind.

Daß man in DDR-Amtszimmern im Oktober 1971 noch Ulbricht-Portraits gesehen hat, wage ich zu bezweifeln. Und über Gnadengesuche hatte der 1972 sicher nicht mehr zu entscheiden. Immerhin, ganz zum Schluß hängt er dann doch da, der Erich…

Kein übertriebenes Stasi-Bashing, wie in so vielen Filmen heute – gut. Gab es beim MfS eigentlich keine Oberstleutnants?! Insofern Witt direkt vom Major zum Oberst wird. Komisch…

Zur Hinrichtungsszene mag ich mal nichts sagen. (Generell wird es in den letzten 15 Minuten etwas zu dick.) Immerhin, die P38, sie stimmte wohl, wie kurze Nachsuchungen im Web zu bestätigen scheinen…

Ergänzung

Nun auch bei Youtube: