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Virtuelle Affine – und Normalos

Mir ist heute zum wiederholten Male vorgehalten worden, ich bekümmerte mich zuviel um die Meinung von „virtuellen Persönlichkeiten“. Das stimmt nicht. Es sind Menschen, die ich kenne und mag und deren Urteil mir wichtig ist. „Virtuelle Persönlichkeiten“ ist ein Nebelkerzenbegriff. Ich habe seit Jahr und Tag mit Leuten im Internet zu schaffen (früher in Foren, heute in Blogs und im Twitter) und weiß natürlich, daß man sich dort auch inszeniert.

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Stimmen zu „Anonyma“

Heute mehrere Rezensionen des Films „Anonyma“ von Max Färberböck gelesen.

Andreas Kilb liefert in der FAZ einen richtiggehenden Verriß. Er lobt die Buchvorlage und wirft dem Film vor, objektiv sein zu wollen, wo man nur subjektiv sein kann. Die Charaktere seien viel zu klischeehaft und schematisch, der Keller viel zu groß, um das Breitwandformat zu füllen. Besonders scheußlich sei die Liebesgeschichte:
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