England
„Die Verwandlung der Welt“ 7 – Von einem weißen Anzug und von endlosen Mittagspausen
„Die Verwandlung der Welt“ 6 – Consuelo
Und nun zu den Reichen. Und da Consuelo V. in diesem Blog schon so oft zu sehen gewesen ist, sei’s zitiert:
Die Reichtumsexplosion jenseits des Atlantik erlaubte es Besitzern und Besitzerinnen erst- und sogar zweitklassiger amerikanischer Vermögen, mühelos in den europäischen Hochadel einzuheiraten. Consuelo Vanderbilt, an einem Erbe von (in heutigem Geldwert) 14 Milliarden Dollar beteiligt, ehelichte den finanziell angeschlagenen Ninth Duke of Marlborough und wurde Herrin auf Blenheim Palace, einem der größten Schlösser Europas.
S. 325 f.
„Die Verwandlung der Welt“ 4 – Duldsamkeit gegenüber Migranten und keine gegenüber Indigenen
In dem Mobilitäts- und Migrationskapitel finden sich zwei impressive Absätze über, nun ja, zwei einander gegenüberstehende Aspekte des 19. Jahrhunderts. Zunächst geht es um die Duldsamkeit Englands und anderer europäischer Länder gegenüber politischen Asylanten:
(weiter…)
„Jahrhundertwende“ 3 – um kein Bernard-Henri Lévy zu werden
„‚Britischer Intellektueller‘ – ein Widerspruch in sich?“, S. 421-424. Garton Ash stellt fest, daß Intellektuelle (zumindest der Begriff „Intellektueller“) in England weniger wohlgelitten sind als auf dem europäischen Kontinent, namentlich natürlich als in Frankreich.
Das Ding der Engländer (ergänzt!)
Garton Ash spricht sich in seiner Kolumne im gar nicht monarchistischen Guardian für die Erhaltung der britischen Monarchie aus. Dankenswerterweise geht er auf das läppischste Argument gegen die Monarchie – das ihrer finanziellen Kosten – gar nicht ein.
Eber und Hyäne mögen sich in Nachtmahrnetzen verfangen

Sie sollen nicht deine heilige Erde entweihen, England,
der deutsche Eber und die italienische Hyäne.
Dergestalt wendet sich Borges sozusagen ex post Ende der Sechziger an einen gewissen Schatten im Jahre 1940 und er ruft sie herbei:
(weiter…)
Britannica XI
Die 29 dunkelgrünen Bände der klassischen elften Auflage der Encyclopaedia Britannica, erschienen in den Jahren 1910 und 1911 – man muß kein Bibliophiler und kein Anglophiler sein, um von ihnen ganz hingerissen zu sein. Ein schöner Gruß aus den Glanzzeiten des britischen Weltreiches; Georg V., dem die Bände gewidmet sind, ist Kaiser von Indien.
Der Spectator bedankt sich
Und zwar in einer kratzigen Blog-Meldung bei Nicolas Sarkozy für die gelegentlich seines Besuches den Engländern angebotene Zusammenarbeit auf dem Gebiete der Atomindustrie. Während die englische Regierung die letzten zehn Jahre Geld in die ineffiziente Windkraft gepumpt habe, habe Frankreich seine Atomindustrie weiter auf Vordermann gebracht – französisches Wissen auf diesem Gebiet sei mithin genau das, was man brauche.
Wie ersparen es uns, die hier naheliegenden Bemerkung zur Lage in Deutschland zu machen und verweisen im Zusammenhang mit Sarkozys Staatsbesuch auf einen bedachtsamen Kommentar von Nonnenmacher und einen interessanten Artikel von Michaela Wiegel – beide allerdings werden der Aufmerksamkeit der Leser dieses Weblogs ohnehin nicht entgangen sein.






