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Adieu, Frankfurter Rundschau!

Von interessierter Seite sind wir auf diesen Artikel von Marc Felix Serrao in der Süddeutschen Zeitung aufmerksam gemacht worden: „Überregionales aus Berlin“. Die Frankfurter Rundschau hört mithin auf, als eigenständige Zeitung zu existieren. Absehbar war das wohl – schon die Umstellung auf das Tabloid-Format vor einigen Jahre wurde weithin als allerletzter Versuch empfunden, die Zeitung zu retten.

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Kommentar-Feeds

Ich finde es gut, wenn Online-Auftritte von Zeitungen einen gesonderten Feed für die redaktionellen Kommentare anbieten. Einen Feed also, der die wirklich wichtigen, für die jeweilige Zeitung charakteristischen Artikel indiziert – und nicht nur den „Topthemen“-Schrott, von dem überall gelabert wird und der meist eh aus den Agenturmeldungen zusammenkopiert ist.

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Und wenn ich…

… einen Artikel von Götz Aly lesen will, dann will ich darüber nicht die linksliberale Fresse von FR-Redakteur XY sehen! Es ist vollends unerträglich und gerade morgens eine Zumutung!

übel Es ist wie eine Falle, in die man immer wieder tappt! Man sieht den Link im Feed-Reader oder im PT, klickt – und „Bamm!“. Tritt ins Gesicht – mit einem Gesicht.

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Person(a|e)nel(l)

Ich habe das jetzt in diesem Blog so gedreht, daß man zumindest nicht mehr ganz oben auf jeder Seite mit (Gr)avataren und derlei konfrontiert wird, weder mit meinem, noch mit anderen. Die Schocktherapie durch den neuen Webauftritt der Frankfurter Rundschau hat gewirkt. Ich kann gar nicht sagen, wie mir diese amimäßige Personlisierung des Webs mittlerweile auf die Nerven geht: „Hier spricht ein Gesicht zu Dir!“ Wie schön… übel

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Die FR hat nun ihren…

… schon hier vorgestellten Online-Quiz ausgewertet. (Danke wieder einmal an @klandestina für den Hinweis!) Man ist erleichtert, wer hätt’s gedacht, vor allem angesichts der so taufrischen und zeitgemäßen Fragen:

Der Leser der Frankfurter Rundschau hält nicht starr an Konventionen fest, er ist nicht autoritär unterwürfig, auch nicht autoritär aggressiv, er wehrt das Subjektive, die Fantasie – „Anti-Intrazeption“ heißt das in der Skala – nicht ab. Er pflegt keinen Aberglauben. Er denkt nicht in den Kategorien von Herrschaft und Unterwerfung. Er ist nicht zerstörerisch und er ist kein Zyniker. Er projiziert nicht seine Emotionen auf die Realität und er hat kein übertriebenes Interesse an sexuellen Vorgängen.

Zu letzterem: Kein Wunder, beim Durschnittsalter von deren Leserschaft…

Wer Lust auf einen weiteren Quiz hat, es geht u.a. um die „Buryat Mongolen“ :-D , findet ihn hier, und zwar geklaut und lausig schlecht ins Deutsche übersetzt von hier.

Ganz perplex sind wir…

fr_aut_charak… angesichts einer Aktion der Frankfurter Rundschau. Die läßt ihre Leser einen in den 40er Jahren im US-amerikanischen Exil vom Frankfurter „Institut für Sozialforschung“ (Adorno, Horkheimer…) erarbeiteten Faschismus-Ermittlungs-Fragebogen im Rahmen einer Online-Umfrage ausfüllen: „Gibt es den autoritären Charakter noch?“

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Wir können alles außer Hochdeutsch…

rommel… und Wehrmachtsausstellungen machen, jedenfalls wenn man dem Totalverriß einer Rommel-Ausstellung in Stuttgart, verfaßt von Arno Widmann von der Frankfurter Rundschau, trauen darf:

Die kleine Ausstellung im Keller des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg macht in der Tat Geschichte: Verharmlosender ist die Rolle des Militärs in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus in den letzten vierzig Jahren nicht mehr gezeigt worden.

Link

Doppelpack zu Georgien in der FR

Die Frankfurter Rundschau hat zwei international prominente Autoren für jeweils einen Artikel zum Thema Georgienkrise gewinnen können.

Und einer von beiden, Garri Kasparow nämlich, weiß auch, was er sagt und wovon er redet: „Eine Chance, Geschichte zu schreiben“.

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