George W. Bush: „Das Problem mit den Franzosen ist, daß sie kein Wort für Entrepreneur haben.“
So Bush laut TGA, S. 270, mit Nachweis auf Seite 471:
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Das Zentrum der Welt. :-)
So Bush laut TGA, S. 270, mit Nachweis auf Seite 471:
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Nach dem Gemecker gestern heute ein uneingeschränktes Lob: mir gefällt der „kalte Stil“ Winklers – eine Wohltat, gerade wenn man täglich mit hysterischem Blogger-Geschreibsel und Netz-Geschrei konfrontiert ist. Zur Veranschaulichung mögen die zwei Absätze unten dienen (S. 204 f.).
In der FAZ ein Artikel von der gewöhnlich sachkundigen Michaela Wiegel und von Christian Schubert zur Causa Strauss-Kahn: „Alte Vorwürf, neue Verschwörungstheorien“. Ein Komplott gegen DSK wird von den Autoren zumindest und trotz dem Titel nicht für ausgeschlossen gehalten.
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Timothy Garton Ash ist also gegen das Montag in Kraft tretende Burka-Verbot auf Frankreichs Straßen: „Believe in liberty, equality, fraternity? This time, don’t follow the French“. Ich halte seine kernliberale Argumentation für ausgesprochen ehrenwert: Was anderen nicht schadet, muß erlaubt sein. Burkaträgerinnen müssen mit Mohammedkarikaturen leben, Mohammedkarikaturen-Liebhaber mit Burkaträgerinnen (wenn auch nicht mit diesen zusammen).
Aus: Erhard Gorys: Das neue Küchenlexikon. Von Aachener Printen bis Zwischenrippenstück, 3. Aufl., München: Dt. Taschenbuchverl., 1994, (dtv 36008).
Dieser Claim der Site des Großen Orients von Frankreich gefällt mir in letzter Zeit immer besser, er geht mir tatsächlich sehr oft im Kopf herum. Ein bißchen antiintellektuell, antiklerikal sowieso und sehr gallisch-technokratisch. Find ich gut. Und die Site ist wirklich schön, leider einen Tick zu breit für 1024×768.
Ja, mit großem AU, jedenfalls wenn man die Marotte der französischen Font-Werkstatt SMeltery mitmachen will, sich selbst und all ihre Erzeugnisse mit zwei großen Buchstaben am Anfang zu schreiben. AUdimat ist seit einigen Jahren einer meiner Lieblingsfonts – und wie schön, die Schrift ist auch noch frei, also legal kostenlos nutzbar.
Nach einem Dunkeltag (und einem der finstersten je) zu nächtlicher Stunde zurück in der Welt. Mit großer Freude sehe ich in der Glotze, daß der Dschihadist Christian Ganczarski, beteiligt am dem abscheulichen und bestialischen Anschlag in Dscherba im Jahre 2002, zu knackigen 18 Jährchen in Fresne verurteilt worden ist.
Man erinnert sich: (weiter…)
Joseph Hanimann berichtet aus Paris, daß die französischen Großintellektuellen angesichts des Rabatzes in Gaza etwas tun, was sie ansonsten gar nicht gerne tun – nämlich schweigen. „Ins Lazarett mit ihnen“. Also: Glucksmann kritisiert „disproportionierte“ Kritik, Meddeb ist über alles „entsetzt“, und das soll’s auch schon gewesen sein. Ob man überhaupt noch Intellektuelle brauche, habe neulich Debray gefragt. Der erste Absatz von Hanimann ist hübsch:
Edit: Zugegeben, es ist ein Killer-Lied. Wenn einer hier und heute was entfernt Vergleichbares schreiben würde, würden sie ihn vermutlich wegen Volxverhutzung drankriegen. Nur: wenn man’s mal im Ohr hat, kriegt man’s nicht so schnell wieder raus.
Edith Piaf ist hier absolut umwerfend. Auch die Illustration des Videos gefällt mir.
Hélie de Saint Marc hatte ich gerade in einer dämlichen Bemerkung über Jorge Semprún erwähnt, da sehe ich, daß sie in dem französischen Wiki-Artikel über ihn tatsächlich seine Bandspange in nennenswerter Größe abgebildet haben. Quelle: „travail personnel“. Komisch…
In der FAZ ein sehr interessanter zeit- und geistesgeschichtlicher Artikel von Jürg Altwegg: „Tintin und der Führer der Tibeter“. Es geht um das demnächst (doch noch) anstehende Treffen Sarkozys mit dem Dalai Lama in Danzig – und vor allem darum, was die Pariser Groß-Intellektuellen dazu warum zu sagen haben..
In der taz ein längerer und sehr interessanter Bericht von Dominic Johnson über die Hintergründe einer anscheinend sehr, sehr großen antideutschen Demonstration in der ruandischen Hauptstadt Kigali: „Ruanda in Aufruhr gegen Deutschland“.
Ich fasse zusammen: Die (Tutsi-)Ruander regen sich darüber auf, daß Deutschland Rose Kabuye verhaftet hat, ihres Zeichens Protokollchefin und alte Kampfgefährtin des (tutsi-)ruandischen Präsidenten Kagame. (weiter…)
Man gestatte mir eine weitere k2-Reminiszenz: Der Soldat Lancelot vom 1. Spahi-Regiment. Mal irgendwann gescannt aus irgendeinem auf dem Grabbeltisch erworbenen Buchs-Erzeugnis, Foto müßte so um 1990 gemacht worden sein. Das fesche Halstuch und das lila Képi der französischen Kavallerie-Regimenter, der marokkanischen Drudenfuß der Spahis auf diesem Képi – hübsch. Und der heißt/hieß wohl wirklich so…