Archiv des Schlagworts
Generation
RSS-Feed des Schlagwortes „Generation“ | Kurz-URL

 

Wir Erwachsenen vom Bahnhof Twi

meediaEinem ReTweet von der Maschinistin verdanke ich die Kenntnis dieses sehr interessanten Artikels: „Twitter-Nutzung: Alter schlägt Jugend“. Es sind gar nicht so sehr die Teens und Twens, die twittern, sondern meine eigene Generation, allgemeiner die Leute in den 30ern und in den 40ern:

(weiter…)

Living in the Past

So, das ist jetzt wirklich sehr schnell hingeworfen – zwei, drei Kippenlängen (edit: und dann nachgefeilt). Kunstgeschichtliche und politische Epochen sind ebenso durcheinandergewürfelt wie Epochen der deutschen und solche der europäischen Geschichte.

Außereuropäische Epochen oder solche, die nur für ein europäisches Land außer Deutschland relevant sind, wurden nicht aufgeführt. Epochen und Generationen, die schon jenseits der Geburtsdatums des Bloggers liegen („Neunundachtziger“) ebenfalls nicht. Natürlich auch kein „Ich lebe gerne heute.“

(weiter…)

Die besten Jahre

Ganz überraschend werden wir durch die morgendliche Lektüre des FAZ-Leitartikels mit einer fast vergessenen Generation konfrontriert – mit den „Neunundachtzigern“. Majid Sattar schreibt über deren gegenwärtige Lage, über „die besten Jahre“. Ganz durchgesetzt hat sich der Begriff nie, auch daher nun mein Erstaunen.

Es geht nicht um die Schluffis der (meiner) Generation X, sondern um die Leute, die so Anfang der Siebziger geboren wurden:

(weiter…)

Sul ponte di Perati

Eigentlich hätte ich hier ’ne MP3 hochladen wollen, nämlich die mit dem einmütigen Ausschnitt aus Pier Paolo Pasolinis „Salò oder die 120 Tage von Sodom“, in dem sie „Sul ponte di Perati“ singen. Ich hatte die damals für’s k2 gemacht, weil wir (oki, Vinneuil und ich, im wesentlichen) die Szene so toll fanden.

(weiter…)

Hey Bionda!

bionda.gifVor einiger Zeit schon hatte ich mich in meinem alten Forum darüber beklagt, daß man zu viele, viel zu viele Frauen mit vielzu roten Haaren auf der Straße sieht. Es ging mir darum, daß es keine Frauen (und auch weniger Männer, natürlich) mit grauen Haaren mehr gebe – sondern eigentlich nur noch welche mit hennaroten, schreiendroten oder lilaroten.

Herrin der Zeiten, die sich wandeln kann. Rotgefärbte Haare scheinen etwas seltener geworden zu sein, dafür kann man sich vor blondgefärbten Frauen aller Altersgruppen über vierzig kaum noch retten.

(weiter…)

Mitte 30

fme_ueber_dreissig.jpgFilm-Mittwoch im Ersten: „Mitte 30″, 2008, Gerrit (Mark Waschke), Sandra (Silke Bodenbender), Claudia (Anneke Kim Sarnau)

:d:

Exzellent – definitiv das beste, was wir seit Monaten im Fernsehen zu sehen bekommen haben. Spannend, subtil, witzig, ein bißchen lasziv und vor allem mit dem unbedingt notwendigen Maß an charmant-leichter Irrealität und Abstrusität ausgestattet. Letzteres wird beispielsweise gleich daran deutlich, daß das Böse zunächst auf der Beerdigung durch die Türritzen hineingekrochen kommt (sehr realistisch), sich dann aber doch aus dramaturgischen Gründen verflüchtigt. Dieser Film hält gekonnt die Waage zwischen feiner Charakterstudie und, nun ja, urbanem Märchen.

Brillant auch der Einsatz der Musik – man hört nämlich bis zum Ding-Dong gar keine und dann erst wieder ganz zum Schluß.

Nun, eine Frau flötet zunächst und versucht dann, furchtbar unauffällig zu dirigieren, eine schreit auf einmal sehr lautstark herum – das ist wiederum keineswegs märchenhaft, sondern sehr real, aber es paßt bestens. Dafür ist die Hauptrolle märchenhaft genug.

Toller Film, ein Hurra dem Filmmittwoch im Ersten!

(Nächste Woche hat es „Sophie Scholl – die letzten Tage“, ein über die Maßen großartiges Werk. Bitte, man schaue sich das an, wenn man es noch nicht kennt.)