… und eine Leine für den Krallenträger
Eine solche fordert Josef Joffe, Mitherausgeber der Zeit. Er erläutert, was seines Erachtens „der Westen gegenüber Russland lieber lassen sollte“. Freut mich zu lesen, daß politischer Verstand in jener Redaktion noch nicht ganz ausgestorben ist.


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Wie man es erwarten konnte, macht die FAZ mit einem Foto eines russischen Panzers in Prag im Jahre 1968 auf. So soll es auch sein. Und auch die Frage, von wo und von wann denn das Foto stamme, ist nur recht und billig: „Budapest 1956? Grosny 1999? Gori 2008 […] bei russischen Einmärschen gleichen sich nicht nur die Bilder.“


Der erste Urlaubstag, erst einmal ausgeschlafen, die Bugwelle der angestauten Müdigkeit durchstoßen.
Die FAZ hat sich gefaßt, ist auf die Füße gefallen und macht heute in (nein, nicht in Schweineblut) Aktionskunst.
Von den südossetischen Milizen war gestern schon zu hören, nun schaffen sie es heute auf die FAZ-Titelseite. Na, man kann Rußland zu seinen Verbündeten nur gratulieren.
So, ich hoffe, die Tagesereignisse haben die FAZ gestern zumindest fürs erste zum letzenmal veranlaßt, aus der Form zu gehen. Mir gefällt diese kleine Serie auch nicht mehr, drei Folgen reichen, weiß Gott.
Nun, eigentlich hatte ich mir heute vorgenommen, mich auf dem Weg zur Arbeit melodramatisch naßregnen zu lassen, aber daraus ist nichts geworden.