So ziemlich die einzigen Lacher dieses Nachmittages verdanke ich einem herrlichen, schon ein paar Tage alten Verriß des neuen, autobiographischen Buches von Maxim Biller, verfaßt von Broder, veröffentlicht im Spon: „Maxim und Modest“. (via @frei_sein, danke!). Unbedingt lesen, wir haben bei einigen Passagen noch viel lauter gelacht als bei der hier:
Jeder von uns versucht auf seine Weise, der bessere Deutsche zu sein: Michel Friedman, die gegelte Nervensäge, Michael Wolffsohn, der sensible Patriot, Rafael Seligmann, der am liebsten deutsche Phantomschmerzen behandelt, Micha Brumlik, der Professor Unrat der Grünen, ich, der Pausenclown. Wir sind alle „jews on demand“, jeder von uns hat sich in einer Nische eingerichtet und achtet darauf, sein Alleinstellungsmerkmal nicht zu verlieren.