30 Tage des „Gebets für die islamische Welt“

Es ist eine sogar für christliche Verhältnisse außergewöhnlich geschmacklose Aktion anzuzeigen.

Bekanntlich beten Christen immer gerne für irgend jemanden, und zwar durchaus auch gerne ohne dessen ausdrückliches Einverständnis oder gar gegen dessen Willen. Jedenfalls sagen sie, daß sie das tun – wenn sie für Nichtchristen beten, beten sie natürlich nicht für den Bebeteten, sondern dafür, daß er auf’s eigene Niveau heruntergezogen werde.

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Nur einmal die Woche

Ne Anekdote aus dem Supermarkt. Ist schon einige Zeit her, hatte ich aber noch nirgendwo ausgetratscht. In der Schlange beim Woolworth; hinter mir stehen zwei türkische Mädchen, so siebzehn, achtzehn. Aufgemiezt nach Art der Unterschicht – sie unterhalten sich also auch in erheblicher Lautstärke. (Man muß sich ab und zu klarmachen, in welchem Maße sich diese Leute schon intergriert haben. Lorenz Jäger mal was Witziges dazu geschrieben.)

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Reine Religion

Olivier Roy, also nicht irgendwer, sondern einer der nennenswertesten französischen Islamspezialisten, fordert in der Online-NZZ, dem Islamismus unter anderem dadurch zu begegnen, daß man den Islam als „‚reine‘ Religion“ nimmt und betrachtet. Daß man zwischen „dem Islam“ und der „islamischen Welt“ unterscheidet, so übersetzen wir es uns.

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Schatten der Angst (Odenthal; Kopper)

Tatort „Schatten der Angst“, SWR 2008, Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), Mario Kopper (Andreas Hoppe)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Ehrenmorde (und Anabolika-Mißbrauch)

:-)

Die Gefahr, unbeholfen zu wirken, wenn man sich eines solchen Themas annimmt, ist groß – und im Gegensatz zum NDR mit seinen Gender-Mainstreamings-Charlotten-Angelina-Tatorten hat der SWR die Aufgabe leidlich gemeistert. Ich denke, mit dem Ergebnis können alle Beteiligten leben. Außerdem war das auch noch ein ansehnlicher Fernsehkriminalfilm. Gut gemacht.

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Papyrus

papyrus.gifWie ungezählte andere Menschen auch habe ich an diesem Wochenende vor der Frage gestanden, ob ich mir den „islamkritischen“ Schmuddelfilm dieses Holländers anschauen soll oder nicht. Ich habe es dann bleiben lassen. Da war die vulgäre Physiognomie der Type mit ihren gefärbten Haaren, da waren die Pflicht-Abhandlungen im FAZ-Feuilleton, die uns alles wissen lassen, was wir wissen müssen.

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IX

207.gifFriedbert Pflüger legt in seinem Weblog dar, was ihm (neben dem zu Recht vielgeschmähten Passus über die Assimilation) an Erdogans Rede noch und vor allem nicht gefallen habe – nämlich der Versuch, Türken mit deutschem Paß der Intervention der Türkei in die deutsche Politik dienstbar zu machen. Ziemlich deutliche Worte.

Die Papier-FAZ veröffentlicht heute drei außerordentlich islamkritische Leserbriefe. Darunter schien mir einer zwar etwas geisterseherisch, aber doch zumindest bedenkenswert. Der Schreiber aus Berlin-Wedding weist auf die massenhafte Verbreitung des Anabolika-Mibrauchs in der Unterschicht hin; die futtern das Zeug, weil es muskelbildend wirkt. Angeblich macht es aggressiv. Keine Ahnung, ob das quantitativ für die „Jugendkriminalität“ von Bedeutung ist – jedenfalls ist es, nach allem, was man hört, in der Tat extrem weit verbreitet.

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Schatten der Islamisierung

Schatten der IslamisierungDie geschmackvolle Stahlkonstruktion des symbolische Minaretts der Milli-Görüs-Moschee am Weidendamm in Hannover wirft des Sonntags einen spätnachmittäglichen Schatten.