驻挚讗指专讜讜注专讟住

Das ist jiddisch! 鈥濬orwerts!鈥 = 鈥濾orw盲rts!鈥 Ja, der Name dieser j眉dischen New Yorker Zeitung leitet sich in der Tat direkt vom Vorw盲rts, dem traditionsreichen Organ der deutschen Sozialdemokratie, ab. :-)

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鈥瀒srael kurzgefasst鈥 2 鈥 zusammengefa脽t

Wer nach einer konzisen Einf眉hrung in die gegenw盲rtige politische und gesellschaftliche Lage im Staate Israel sucht, wird in deutscher Sprache schwerlich etwas Besseres finden. Hervorzuheben ist insbesondere die vorbildliche politische Neutralit盲t der Autorin, ihres Zeichens Israel-Korrespondentin der Zeit.

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„israel kurzgefasst“ 1 – Auf nach Berlin!

Sehr am眉sant:

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Israel auf die Spr眉nge helfen (erg盲nzt)

Und zwar durch einen m枚glichst effizienten Teilboykott Israels: durch ein Boykott der Siedler, also des Haupthindernisses eines irgend tragf盲higen Arrangements zwischen Israel und Pal盲stina. Es sollte so deutlich wie m枚glich zwischen Israel und den Israelis einerseits und den Siedlern andererseits unterschieden werden.

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Seit anderthalb Wochen鈥

… wird im israelischen Au脽enministerium gestreikt. Der opulente Web-2.0-Auftritt der israelischen Botschaft zu Berlin (Twitter, Facebook, etc. pp.) liegt seitdem bracht. Sie wollen soviel Geld haben wie die vom Mossad, habe ich geh枚rt. (Und mit denen haben sie in den Botschaften ja auch mal zu tun. ;-) ) Heute nun tun sich auf dem Flickr-Konto des Au脽enministeriums merkw眉rdige Dinge: 脺blicherweise werden da so etwa alle zwei Wochen ein bis zwei Fotos von Staatsbesuchen ver枚ffentlicht – und nun wird der Photostream mit Touristenfotos (Strand, Basar…) geflutet.

M枚rderischer Besuch (Ochajon)

TV-Krimi „M枚rderischer Besuch“, Israel/Deutschland, ZDF 2010, Michael Ochajon (Heiner Lauterbach)

Man wei脽 nicht, was man f眉r das gr枚脽ere Wunder halten soll: da脽 ein deutsches Team heute in Israel ganz problemlos und selbstverst盲ndlich einen israelischen Krimimalroman verfilmen kann, dessen Handlungshintergrund der Holocaust bildet, oder da脽 Heiner Lauterbach sympathisch wirken kann.

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Degania Alef

Vorhin nun wurde es auch in der Tagesschau kurz erw盲hnt: Der Kibbuz Degania Alef am Kinneret – der erste Kibbuz 眉berhaupt, „em hakvutsot“, die Mutter der Kibb眉zlein – ist hundert Jahre alt geworden. Gl眉ckwunsch! :-) Nun, richtig gerechnet haben sich die Kibbuze nie. Was soll’s? Der Versuch, eine bessere, sozialistische Welt ohne Privateigentum zu schaffen – und zwar ohne Schnellgerichte und Exekutionskommandos, wie Kishon gelegentlich angemerkt hat – hat immer fasziniert und wird weiter faszinieren.

„Die Seele eines M枚rders“

seeleHeiner Lauterbach macht sich gut als Israeli! Und Marie-Lou Sellem sowieso :-) ! Ich habe mir das gerade mit gro脽er Freude und gro脽em Vergn眉gen angeguckt: „Die Seele eines M枚rders“. Leider kenne ich die Romanvorlage von Batya Gut (die mir des 枚fteren empfohlen wurde) nicht – demn盲chst.

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Berlin – Tel Aviv – Westjordanland

geffen_tazIch empfehle meinen Leser die Lekt眉re eines Interviews mit dem linken israelischen Rockmusiker Aviv Geffen in der taz: „Wir hatten einen anderen Traum“. Geffen spricht 眉ber Berlin und Tel Aviv, Deutsche und Israelis, 眉ber Fanatiker, Profiteure und Vern眉nftige, schlie脽lich auch von seiner Hoffnung auf Barack Obama. (Vielleicht etwas zu viele) Ausrisse:

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Drei Jubil盲en im fr眉hen Herbst

septemberOder eigentlich vier – aber die Erinnerungen an eine sich wegen einiger Mitreisender turbulent gestaltende Ostlandreise vor f眉nfzehn will lieber nicht n盲her ausf眉hren. Lang ist’s her. Immerhin, Vorahnungen des Herbstes, abwechselnd mit Emotionsausbr眉chen gibt’s immer noch (beziehungsweise gab es damals schon, ganz ohne soziales Web). Nur Moskau hat sich seitdem sehr ver盲ndert.

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Unmoral. Und es ist ja eine unheimliche Ruhe…

unmoralOh weh, der Tag beginnt wegen eines Fehlklicks im Feedreader mit einer Extremdosis Qualit盲tsjournalismus. Ein S眉ddeutscher 眉ber den Gaza-Report von „Breaking the Silence“: „Die Unmoral der Truppe“. Schon der Tiiitel! Als ob es da um etwelche Obsz枚nit盲ten ginge… Und hat an jemals einen faderen Anri脽 gesehen als das hier:

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Kindheit in Israel, 1960er

judeaDie Frau ist so um die f眉nfzig und hat das spartanisch-sozialistische Alt-Israel als Kind noch mitbekommen. Sie erz盲hlt (ohne viel Stolz, eher schon ein bi脽chen posttraumatisiert) von den Wanderungen in der jud盲ischen W眉ste, die sie in der Schule machen mu脽ten. Und zwar jeweils f眉r eine Woche.

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Das Ende des postzionistischen Traumes

segevTom Segev hat der taz ein deprimierendes, aber hochinteressantes Interview gegeben: „Alle wollen Opfer sein“. Eigentlich alles, was von Segev (wohl wichtigster der „Neuen Historiker“ Israel, Exponent des „Postzionismus“) kommt, ist lesenswert – und dieses Interview ist es nicht nur f眉r am Nahostkonflikt Interessierte. Der Betreiber dieses Blogs ist mit gutem Grund ein ausgesprochener und erkl盲rter Segev-Fan.

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Ein L枚we am Mittag

loeweEs pa脽t einfach alles zu gut zusammen. Der den Holocaust geleugnet habende +Williamson ward aus Argentinien hinausgebeten (ausgebetet?). Bei mir l盲uft seit fast schon zwei Wochen der „argentinische Bob Dylan“ L茅on Gieco in Endlosschleife. Zum hundersten Jubil盲um des Futuristischen Manifests pa脽t es auch.

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Bernard-Henri L茅vy im Nahen Osten

bhlBernard-Henri L茅vy war in Israel und in 脛gypten, unter anderem hat er Ehud Barak getroffen – seine Beobachtungen in der Papp-FAZ auf Seite 40, online ist’s mal wieder nicht, auch nicht f眉r Abonnenten :roll: , auf franz枚sisch hingegen hier. (Sp盲ter vermutlich mehr dazu.) Edit und Fortsetzung: Es ist nun doch online, und sogar gener枚s f眉r jedermann: „Ich gebe hier mein Zeugnis ab“.

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