Kritik an Israels Regierung = Antisemitismus. Und die TAZ macht bei dieser üblen Hatz auf „Freitag“-Herausgeber Augstein mit. | NachDenkSeiten – Die kritische Website
Von der Sache her trifft dieser Artikel Albrecht Müllers auf den Punkt. Nur sollte man sich vielleicht auch nicht zu sehr über die kuriose „Ranking“- und Zensuren-Vergabe-Masche der Amis echauffieren. Diese Leute sind da eben ein bißchen und für jedermann sofort erkennbar kindisch, auch dann, wenn sie sich nicht wie das „Simon-Wiesenthal-Zentrum“ auch noch dadurch lächerlich machen, einen rechten Pausenclown und Boulevard- und Porno-Schmierfinken wie Henrik Broder zur Quelle ihrer Zensurenvergabe zu machen.
Sehr treffend Christian Bommarius (FR, in dem NDS-Artikel zitiert):
Es spricht für den deutschen Rechtsstaat, dass Henryk M. Broder bis heute frei herumläuft, aber es spricht gegen das Simon-Wiesenthal-Center, dass es den Lügen und Verleumdungen dieser trostlosen Witzfigur aufgesessen ist. Wer Broder Glauben schenkt, der vertraut auch einem Bankräuber sein Bargeld an und einem Kannibalen die Ehefrau. Mit der weltweiten Ausrufung Augsteins als Antisemit hat sich das Simon Wiesenthal Center – möglicherweise ungewollt, aber grob fahrlässig – zum Komplizen Broders gemacht und zum Vollstrecker der Rufmordkampagne, die Broder seit Längerem gegen den Freitag-Herausgeber führt.
Und schließlich noch Müller selbst:
Wer Hendryk M. Broder als Kronzeugen für die Verunglimpfung Israels und des Judentums heranzieht, stellt sich an die Seite eines islamophoben Rechtspopulisten und verunglimpft sich damit selbst.
Vor allem aber sollte das infantile Vergnügen, daß Amerikaner an Listen, „Awards“, Rankings, „Top 10 XY“ haben – „Mach mir die Welt einfach!“ – uns Europäern ein weiterer Grund sein, die Köpfe hoch und stolz zu tragen.