Amyklais schönste Eckenbrüller III

Es war einmal wieder Zeit für eine solche Galerie. :-) Das meiste ist wiederum von Sargent und von Caillebotte. Der großartige Holzstich von Jan Veth mit dem Portrait August Bebels wirkt fast ein wenig finster unter diesen lichten Werken… Ha, ich sehe es gerade: Immerhin ist Bebel bei rein chronologischer Sortierung nach Entstehungszeit direkt neben Caillebottes „Fabrik“ gelandet!

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Amyklais schönste Eckenbrüller II

Es mag nicht besonders originell erscheinen und ein bißchen wie Content-Schinderei wirken, heute gleich die nächste Galerie hinterher zu schieben – aber es ist mir ein Herzensanliegen und hat ferner technische Gründe. Man beachte das erste und das letzte Bild: das Frauenbild hat sich zwischen Madame Vigée-Lebruns Tochter und Frau Borgatti schon ganz erheblich verändert – oder auch nur zwischen der singenden Mrs. George Batten und letzterer.

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Amyklais schönste Eckenbrüller I

Ich möchte die Tradition, in diesem Blog in lockerer Folge Sammlungen der hübschesten „Rechtsoben“-Bilder zu veröffentlichen, wiederaufleben lassen. Hier die erste Galerie – demnächst mehr.
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Waterhouse

waterhouse_damefrei_sein hat’s gefunden und heute abend im Twitter verbreitetet, danke! Also, ein FAZ-Artikel über die große John-William-Waterhouse-Ausstellung in London. Tjo, die „Lady von Shalott“, wo hinge sie nicht? :-)

Ich meinerseits bin froh, meine Präraffaeliten-Phase im letzten Sommer überstanden und hinter mir zu haben.

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Shannons „Portrait einer Dame“

shannon_dameDas hat hier heute nachmittag und heute abend „rechts oben“ gehangen. Interessant finde ich hier den Vergleich zwischen John Singer Sargent und James Jebusa Shannon. Beide sind Zeitgenossen, beide sind die angesagten Portraitisten eines bestimmten Milieus, nämlich des allmählich mit dem amerikanischen Geldadel verschmelzenden*) britischen Adels um die Jahrhundertwende.

Und dennoch und ohne Shannon unrecht tun zu wollen: So hätte Sargent nie gemalt. Dieses Bild sieht auf den ersten Blick ganz hübsch aus, aber es ist ein Ärgernis. (weiter…)

John Singer Sargents „Bernsteinrauch“

sargent_rauch„Fumée d‘ambre gris“, ist von 1880, also noch aus seinem Frühwerk. Ein wunderbares Bild – „weiß auf weiß“. Das war übrigens das Bild, durch das ich in dem schrecklichen Sommer 2008 zuerst auf JSS aufmerksam geworden bin und auch das erste, das hier rechts oben zu sehen war.

JSS – Die Familie des Herzogs von Marlborough

duke_of_marlborough_familyMan beachte die in der Tat konservativ-subversive Komposition dieses prächtigen Familienbildes von John Singer Sargent aus dem Jahre 1905 (332,7 x 238,8 cm!). Er, immerhin ein englischer Herzog und Chef des Hauses, steht ein bißchen verloren am Rande, sie (deren Geld übrigens die Familie vorm Ruin gerettet hat), steht in der Mitte und thront über allem. Herrlich!

Schöne rauchende Präsidenten I

Zur SZIn der Süddeutschen finden wir einen ganz witzigen Artikel über Barack Obamas Verhältnis zum Zigarettenrauch(en) und zu den Versuchen seiner Entourage, dieses Verhältnis der amerikanischen Öffentlichkeit zu präsentieren. Auch geht es um das Rauchverhalten anderer US-Präsidenten: „Obamas einziges Laster“.

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Kaschmir

sargent_kaschmir.jpgWas assoziiert man eigentlich so zum Thema „Islam in Indien“? Na, John Singer Sargents „Kaschmir“! Entstanden ist das wunderbare Bild im Jahre 1908, als auch in Indien die Welt noch leidlich in Ordnung war; es zeigt Sargents etwa elfjährige Nichte Reine Ormond in einem exotischen Kaschmir-Schal in sieben verschiedenen Posen.

Art Renewal Center

Von dem französischen Maler William Bouguereau war hier in letzter Zeit schon mehrfach die Rede gewesen. Ich war zufällig auf ihn aufmerksam geworden. Erst gestern habe ich realisiert, daß es da eine merkwürdige Fan-Gemeinde gibt, das Art Renewal Center.

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Gnome, Kaschmir

gnome.jpgSo, ein bißchen hab ich mich nun eingewöhnt – und mir gefällt Gnome gar nicht so schlecht. Sieht alles längst nicht mehr so frustig aus wie früher. Und KDE 4 war wirklich ein kleiner Horrortrip… Ein farblich passender Desktop war mit JSS’s grandiosem „Kaschmir“ schnell zur Hand. (Es handelt sich übrigens um eine Bildnis von Sargents elfjähriger Nichte (1908) im Kaschmir-Schal in verschiedenen Posen.)

Zwei Bemerkungen zu John Singer Sargent

madame_roger_jourdain.jpgErstens: Ich krieg’s schlichtweg nicht fertig, den einfach als „Sargent“ zu bezeichnen. Ansonsten mag ich die amerikanischen Mittelnamen nicht so gern, aber hier paßt es perfekt: „John Singer Sargent“, schon der Name ist Musik. Das fliegt hoch und das fliegt einem entgegen. Belle Epoque, wirklich. :-)

Zweitens: Schon zu Beginn meiner JSS-Manie ist mir aufgefallen, daß es fast gar keine weiblichen Akte von dem gibt. Bemerkenswert, würde ich sagen.

Mrs. Chapman

sargent_chapman_0.jpgDie beiden Porträts von John Singer Sargent sind fast zur gleichen Zeit entstanden, um 1893, das der Lady Agnew und das hier der Mrs. John J. Chapman (National Museum of American Art). Sie wirken wie zwei Seiten einer Münze oder auch fast wie Negative voneinander.

Die beiden Frauen stammen aus dem gleichen Milieu, der Schönen Welt jener Tage, JSS‘ Welt also. Sie ähneln sich, sind fast gleich alt und sind doch ganz anders.

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John Singer Sargent malt den Krieg

Und zwar im Sommer 1918 in Frankreich, als offizieller Kriegsmaler der Engländer. Man sieht, er ist der Aufgabe gewachsen – sein Metier ist es genauso offensichtlich nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn man sich anständige Kriegsmalerei als bundesrepublikanisch-schulbuchgeeignet denkt. Aber muß man das eigentlich?

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Zwar bin ich nun kein Reaktionär mehr und lege

Mrs. John J. Chapmanauch einigen Wert darauf, nicht als Schowi zu erscheinen – die aus den Titeln vieler Sargent-Porträts deutlich werdende altmodische Manier, den Namen von verheirateten Frauen öffentlich anzugeben, finde ich immer noch ausgesprochen hübsch. :-)