„Kampfplatz Spanien“ 2 – eine Kirche brennt

Und zwar am 5. August 1936 im de facto von anarchistischen Milizen beherrschten Barcelona. Knapp drei Wochen liegt der Aufstand der Faschisten zurück, Barcelona und ganz Katalonien ist fest in der Hand der Regionalisten/Loyalisten und der Revolutionäre. Borkenau ist gerade dort eingetroffen.

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„Kampfplatz Spanien“ 1 – über die katholische Kirche

Eine lange, aber außerordentlich interessante Passage. Sie klärt grosso modo die Frage: „Warum ist bei diversen roten Aufständen in katholischen Gegenden Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg niemand auf den Gedanken gekommen, Priestern was zu tun – und warum sind sie in Spanien reihenweise an die Wand gestellt worden?“ (Außer in Navarra und im Baskenland.)

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Brandts „Erinnerungen“ 8 – über die Kirchen

Unmittelbar im Anschluß an seine (übrigens ein wenig lang geratenen) Ausführungen zu den Schuldigen an und in der Affäre Guillaume bringt Brandt folgendes über das Verhältnis – sein persönliches und das der Sozialdemokratie im allgemeinen – zu den Kirchen zu Papier:

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„Mein Katalonien“ 3 – weiter zur Entchristlichung: auf einem Friedhof in Aragonien

Diese Beobachtungen in einem Dorf nahe Huesca im Aragón und allgemeiner aus der ganzen Region und aus Katalonien scheinen mir außerordentlich interessant. Auch anderswo in Europa gibt es Gegenden, die formell katholisch sind, die de facto aber seit langen Jahrhunderten – gar nichts mehr sind. Man denke an Südwest-Frankreich, man denke an Böhmen.

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„Mein Katalonien“ 2 – zwei unzerstörte Kirchen in sechs Monaten

Orwell wirft der ausländischen, namentlich natürlich der englischen antifaschistischen Presse vor, 1936 die revolutionären Ereignisse (Enteignungen, Landnahmen, Rätebildungen etc.) im roten Teil Spaniens verschwiegen zu haben – um die Lage so darstellen zu können, als kämpften da republikanische Gentlemen gegen Putschgenerale.
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Das spanische Gespenst

Der stets lesenswerte Adam Krzeminski berichtet in der NZZ über die Aktivitäten eines offenbar orientierten, liberalen Dominikanerpaters und allgemeiner über die Lage des Katholizismus in Polen: „Das spanische Gespenst geht um in Polen“. Mit „orientiert“ meine ich: Wer in den letzten zwanzig Jahren mit polnischen Normalos zu tun hatte, den wird die Bestandsaufnahme WiÅ›niewskis keineswegs überraschen:
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In Kürze

Man vergleiche das, was Borges so en passant über das Christentum zu sagen hat, mit den plumben, immergleichen Hubereien eines Gómez Dávila. Fanatismus führt immer in die Einöde, er ist einfach langweilig. (Wobei man zugeben muß, daß Gómez nicht für’s Publikum, sondern zur eigenen Beruhigung geschrieben hat, also ursprünglich nicht lästig fallen wollte.) Überhaupt: Das massenhafte oder auch nur gehäufter Verfassen von „Aphorismen“ führt bei Nicht-Genies immer in die Tumbheit und in die Lächerlichkeit. (Nicht nur im Twitter.)

Bildquelle: Steve Rhodes, CC

Impressionen aus Münster

Es gibt einen bestimmten westfälischen Phänotypus, der dem niedersächsischen ähnlich, ihm aber nicht gleich ist. Es sind auch schlichte, solide, in sich ruhende Gesichter, auch sind sie leicht rötlich und gegerbt – jedoch sind sie etwas weniger kartoffelig und dafür faltiger und frommer. Vielleicht auch etwas viereckiger.

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Air France

air_franceChrist zu sein, hat für einen Blogger einen erheblichen Vorteil. Es passiert etwas, zu dem es eigentlich nichts zu sagen gibt, zu dem man jedenfalls nichts zu sagen hat, zu dem man aber unbedingt etwas sagen zu müssen meint. Da ist dann eben sofort ein Bibel-Zitat oder der Dauer-Nerver „Ich-bete-für-XY“ zur Hand.

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Die älteste Tochter ist kein Mami-Kind

Anläßlich des bevorstehenden Papst-Besuchs im Mutterland des Laizismus ein schöner Leitartikel von Michael Wiegel: „Frieden mit der Laizität“. Ganz unvermeidlich taucht darin das Wort von der „Ältesten Tochter der Kirche“ auf, ich erlaube mir, das aufzugreifen.

Da haben wir also zweierlei:

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Les irlandais se sont exprimés

irland.jpgNun ja, ganz die brüllende, jubelnde Freude wie angesichts der Ablehung des EU-Verfassungsvertrages durch die Franzosen und die Holländer vor drei Jahren mag sich nicht einstellen. Und den Untergang Europas und seiner Nationen durch den neuen Vertrag sieht auch nur der lunatischen Rand kommen. (Die Junge Freiheit erzählt ihren bedauernswerten Lesern seit Jahr und Tag, daß die EU von Beginn an eine antideutsche Teufelei opaker Mächte gewesen sei und noch sei.) Dennoch freut man sich gewiß über ein bißchen Sand im Getriebe der Brüsseler Eurokratie und ärgert sich, mit welcher Selbstverständlichkeit nun wieder von einem „Scheitern“ der Abstimmung gesprochen wird.

Bildquelle: infomatique, CC

Der Titel dieser kleinen Meldung lehnt sich an diese Karikatur des großartigen Kroll vor drei Jahren an.