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Und woran liegt’s? (ergänzt)

Jäger und Krieger – die „wilden Kerle“ – wurden schon in den 70ern nicht mehr gebraucht, in den Ländern des Zentrums im Grunde schon seit vielen Jahrhunderten nicht mehr. Das Phänomen von 250.000 Kindern unter Ritalin-Einfluß aber ist ein Produkt der letzten zehn Jahre.

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Die erste Mahlzeit

Wir kennen diese Anekdote in zwei Varianten – Ergänzungen sind erbeten. Die Quellen sind hier, es muß betont werden, völlig unzuverlässig; ich habe das mal irgendwo gelesen, wenn es bei Werner Bergengruen war, war es noch an einem lichten Orte.
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Vorschlag zum Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Paaren

Der Beck nervt im Twitter gerade mal wieder (seit gestern schon :crap: ) ganz besonders. Vor allem geht’s dem gerade mal wieder um das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Ich bin für ein solches Recht. Besser als im Heim haben es die Blagen bei nem Schwuppen/Lesben-Pärchen allemal, der Mensch überlebt überhaupt so einiges, und auf Herz und Nieren abgeklopft würden die Paare ebenfalls – so wie es heute schon normale Pärchen werden, die ein Kind adoptieren wollen.

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Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen (Ritter; Stark)

Tatort „Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen“, RBB 2010, Till Ritter (Dominic Raacke), Felix Stark (Boris Aljinovic)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Neue Männer, Tod, Familie, Kinder

:-)

Neue Männer ziehen sich vor allen Dingen und zuallererst die Schuhe aus, wenn es heißt, einen Parkettfußboden zu schonen. Das machen sie alle, und alle machen sie mit. Klar: Buch und Regie je von eine Frau – da wird das für selbstverständlich angenommen.

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„Kindersicherung für alle“

kindersicherungAus der Fülle der heutigen Artikel zum Thema „Zensurmaßnahmen im Internet“ (der PT hat uns orientiert) empfehle ich ausdrücklich den ganz exzellenten taz-Artikel „Kindersicherung für alle“ von David Fischer-Kerli. Die Kernthese: „Kinderschutz“ als Vorwand zu immer weiterer Gängelung und Rundumbetreuung des Bürgers und zur Sinisierung des Internets.

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Kinderwunsch (Eisner)

tatort_kinderwunschTatort „Kinderwunsch“, ORF 2009, Moritz Eisner (Harald Krassnitzer)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Gender-Tender. Demographische Krise. Alle, alle wollen Kinder oder haben welche zu wollen.

:-)

Also, ich fand das dann trotz einiger Schlicht- und Plumpheiten gar nicht so schlecht, besser jedenfalls, als ich am Anfang gedacht hatte. Die Folge wurde im Laufe der Zeit deutlich besser.

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Familienmentsch

familienmentschVor mir liegt die Nummer 25 (Frühjahr/Sommer 2009) der Zeitschrift Neuland, herausgegeben vom Jüdischen Nationalfond. Darin auf S. 12 eine sehr witzige Anzeige: beworben wird die Zeitschrift Familienmentsch, laut Claim „Das erste jüdische Elternmagazin für den deutschsprachigen Raum“. (Heute feiern die übrigens Purim. :-) )

Boker tow 2

bokertow2.jpgVerschlafen und zur Strafe von einer FAZ-Titelseite von unausdenklicher Scheußlichkeit im Tag begrüßt worden. Das erinnert mich an einen Vorfall in einem kleinen politischen Forum vor langen Jahren. Eine Frau postet in der Laberecke dort gegen abend ohne Vorwarnung ein Foto ihres eigenen Babys – ein weitaus weniger entsetzliches als das in der FAZ heute, wohlgemerkt. Ein Moderator anwortet sofort: „Na toll, ich wollte heute eigentlich noch zu abend essen.“ Ja, Männer reagieren da halt anders als Frauen, und ich bin mir sicher, daß das FAZ-Foto von eine Frau verantwortet wurde.

In der FR das hier:

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Erntedank e.V. (Lindholm)

Tatort - Erntedank e.V.Tatort „Erntedank e.V.“, NDR 2008, Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Vereinbarkeit von Kindern und Beruf

:q:

Unsäglich. Von Spannung (oder irgendwelchen anderen erfreulichen Qualitäten) keine, aber auch nicht die mindeste Spur. Stattdessen jämmerliche, allerabgestandenste „Spießer“-Karikaturen von unkrautvergiftenden, maulwürfetotschlagenden und schneckenzerstampfenden Laubenpiepern.

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Der große Tom

fme_der_grosse_tom.jpgFilm-Mittwoch im Ersten: „Der große Tom“, 2008, Tom (Wolf-Niklas Schykowski), Barbara (Aglaia Szyszkowitz), Cora (Sandra Borgmann)

:-/

Man würde diesen Film mit großem Vergnügen als ganz exzellenten, spannenden Unterhaltungsfilm mit großartigen Schauspielern (gerade auch die Kinder!), einem raffiniertem Drehbuch mit vielen Überraschungen und charmanten Details und einem durchaus noch erträglichen Maß an Süßlichkeit loben, wenn da nicht – nein, es geht nicht um das Ende! –, wenn in diesem Film nicht ganz ungeniert und unverschämt die Benutzung von Eßstäbchen bei der Konsumption asiatisierender Speisen propagiert worden wäre.

Ansonsten habe ich mir das wirklich gerne angeschaut – und daß, obwohl es um Kinder ging und die Hälfte der Zeit auch nur Kinder zu sehen waren.

Schattenkinder

fme_schattenkinder.jpgFilm-Mittwoch im Ersten: „Schattenkinder“, 2008, Christiane (Karoline Eichhorn), Sandra (Beata Lehmann), Therese (Amber Bongard)

Ein guter Film. Und es will etwas heißen, wenn wir das von einem Film sagen, in dem es im wesentlichen um Kinder-Erziehungsfragen geht, in dem alle wichtigen Figuren Frauen und alle Männer melancholische Trottel und/oder beflissene Softys sind. (Wenn man einen Harki-Haken schlägt, kann man als Deutscher fast schon wieder stolz sein, einer Nation anzugehören, in der Rainer Selliens Standard-Rolle ganz realistisch und sogar sympathisch, eben überzeugend, wirkt.)

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