Trautes Heim (Ballauf; Schenk)

Trautes Heim – Tatort – ARD | Das Erste

:-)

Rudimentär nachgetragen: Ich habe mir die Folge verspätet vorgestern in der ARD-Mediathek angeguckt – sie hat mir sehr gut gefallen. Etwas abstrus, aber durchschaubar, ziemlich spannend. Vielleicht keine ganz originelle Auflösung (die „Unschuld vom Anfang“ ist’s), aber doch durchweg packend und bewegend, substantiell sympathisch. Sehr schöne Folge, ein Hoch den Kölnern!

An dem ca. 20-stöckigen Hochhaus, das immer wieder mit Schwenk von unten nach oben gezeigt wird (das, in dem die Familie des entführten Jungen wohnt), bin ich schon vorbeigejoggt. :-) In Wirklichkeit ist das, zumindest teilweise, eine „Alten-Wohnanlage“ – der Publizist Ralph Giordano wohnt da drin, in diesem Kasten in Köln-Bayenthal.

WDR (ZeitZeichen): „Im Februar 1953 [60/190] wird der Kölner Rosenmontagszug erstmals live im Fernsehen übertragen“

WDR 3/WDR 5 ZeitZeichen: Im Februar 1953 wird der Kölner Rosenmontagszug erstmals live im Fernsehen übertragen

Vor genau 190 Jahren zog der erste Rosenmontagszug durch Köln und soll schon damals fast 1 Million Narren auf die Straße gelockt haben. Und kaum war das Fernsehen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg etabliert, war sonnenklar: Das Kölner Großereignis gehört in die Weltöffentlichkeit. Vortritt hatte gerade noch die Premiere der Tagesschau, aber nur zwei Monate später kam schon der erste Rosenmontagszug ins Fernsehen. Autorin: Marfa Heimbach © WDR 2013

:-)

SpOn: „Rüdiger Bormann: Präsident der Universität Bayreuth ist gestorben“

Rüdiger Bormann: Präsident der Universität Bayreuth ist gestorben – SPIEGEL ONLINE

Die Plagiatsaffäre Guttenberg hatte ihn bundesweit bekannt gemacht: Rüdiger Bormann war Präsident der Uni Bayreuth, als die dem ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktortitel entzog. Jetzt ist der Hochschulchef beim Joggen in Köln gestorben.

[...]

Bormann war privat zu Besuch in Köln.

[...]

Nach Angaben der Kölner Polizei joggte Bormann am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr entlang der Rheinpromenade in Köln, dann überquerte er offensichtlich bei rot die Schienen der Stadtbahn, die dort in zwei Richtungen fährt. Er wurde ersten Ermittlungen zufolge von einem Zug erfasst und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Puh… :-/ Puh.

Und ich kann es nur immer wieder sagen: „Joggen“/Laufen ist wie jeder Sport ein psychischer Ausnahmezustand. Man nimmt Dinge unklarer wahr, wird gleichsam automatisch zum Verkehrsproblem. Dem muß man gegensteuern, indem man an solchen Punkten wie da in Rodenkirchen den Verstand sozusagen gewaltsam einschaltet! (Auch wenn’s schwerfällt…)

WDR: „Der Kölner Dom vibriert – Neue Kölner U-Bahn macht Probleme“

Neue Kölner U-Bahn macht Probleme – Panorama – WDR.de

„Et hätt noch immer jot jegangen“. :-D Jedenfalls meisten, wenn ich etwa ans Kölner Stadtarchiv denke… Oder auch an diverse andere Vorkommnisse, wie etwas schief stehende Kirchtürme…

Ob vielleicht wirklich die Welt untergeht, wenn die Kölner U-Bahn fertig ist?

NachDenkSeiten: „Erziehung zum Klassenhass? Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbarn“

DLF (Sternzeit): Ein Bürgerteleskop in Köln

Ein Bürgerteleskop in Köln | Sternzeit | Deutschlandfunk

Pünktlich zu ihrem 50-jährigen Bestehen hat die Volkssternwarte Köln in diesem Herbst ein neues, größeres Teleskop und damit ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art erhalten.

KStA: „Konzert: Kein Bier-Verkauf bei Arsch-huh“

Konzert: Kein Bier-Verkauf bei Arsch-huh | Köln - Kölner Stadt-Anzeiger

Beim Arsch-huh-Konzert am Freitag werden keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt. Die Veranstalter wollen mit der Entscheidung die Ernsthaftigkeit der Kundgebung verdeutlichen. Selbstverpflegung, auch alkoholische, ist aber erlaubt.

Komisch, verglichen mit dieser provinziell-arschverkniffenen Beflissenheit der jugendlichen Kölschen Kultur-Heroen (BAP, Bläck Föös, Höhner etc.) ist mir ein in/nach einer Frust-Wahlparty offensichtlich sturzbetrunken auf Twitter ausrastender Donald Trump immer noch vergleichsweise sympathisch…

:roll:

Jürgen Becker (Kabarettist): „Darf man Arsch huh verarschen?“

Jürgen Becker | Kabarettist

Der KStA bringt in seiner heutigen Druckausgabe Auszüge des Textes.

Zur Orientierung.

Kölner Stadt-Anzeiger: „Rudolfplatz: Großkontrolle auf den Ringen | Köln“

Rudolfplatz: Großkontrolle auf den Ringen | Köln - Kölner Stadt-Anzeiger

Polizei, KVB und Steuerfahndung haben an Halloween eine Großkontrolle auf den Ringen durchgeführt: Am späten Mittwochabend riegelte die Polizei die U-Bahn-Station am Rudolfplatz ab und Hunderte KVB-Gäste wurden zur Kontrolle gebeten.

Boah, tyyypisches Kölner Über-die-Stränge-Schlagen zur Schlunzigkeits-Kompensation. :roll: Normalerweise wird in den KVB (Kölner Verkehrsbetriebe, also der dortige ÖPNV) nämlich überhaupt nicht kontrolliert, also auch nicht die Fahrscheine. Aber wenn schon, dann auch gleich in einer Großaktion mit Polizei, KVB, Steuerfahndung, irgendwelchen angeheuerten Wachdienst-Schlägertypen, Kettenhunden, Maschinenpistolen und Panzern. Darunter geht nix. Und dann eben wieder für ein, zwei Jährchen überhaupt nicht.

Wer das mit dem völlig ruhigen und unauffälligen Hannoveraner System vergleicht, bei dem man eben so alle acht bis zehn Straßenbahn-Fahrten seine Fahrkarte einem distanziert-freundlichen Üstra-Kontrolletti zeigt (und bei der auch kaum je ein Schwarzfahrer erwischt wird, weil eben alle Fahrscheine haben), kann sich nur an den Kopf fassen.

KStA: „Moscheebau: Die Ditib brüskiert Köln“

Moscheebau: Die Ditib brüskiert Köln | Debatte - Kölner Stadt-Anzeiger

Boah, ganz schön deutliche Worte, und das in DuMonts KStA…

Die Öffentlichkeitsarbeit der Türkisch-Islamischen Union bleibt problematisch. Dass nun beinahe der komplette Vorstand ausgetauscht wurde, behandelt die Kölner Ditib wie ein Staatsgeheimnis. Nur türkische Medien waren eingeweiht.

[...]

Das ist ein erneuter Tiefpunkt, nachdem die Organisation bereit im vergangenen Jahr im Streit über angebliche Baumängel an der Moschee ein Desaster in der öffentlichen Kommunikation erlebt hatte. Seinerzeit wurden ohne Not auch der Moschee wohl gesonnene Mitglieder des Beirats verärgert sowie Journalisten und Öffentlichkeit in mitunter rüdem Ton abgefertigt. Konsequenzen daraus wurden ganz offenbar bislang nicht gezogen.

Diese Moschee steht heute nicht mehr infrage. Der Bau existiert und wird, wenn er fertig gestellt ist, mehr als ein Gotteshaus sein. Er ist auch ein Symbol dafür, wie man miteinander umgeht. Zurzeit muss man konstatieren, dass diese Moschee auch für Intransparenz und eine verletzende Achtlosigkeit den Kölnern gegenüber steht.

WDR (ZeitZeichen): 28. September 1962 [50]: Der Todestag des Bankiers und Politikers Robert Pferdmenges

WDR 3/WDR 5 ZeitZeichen: 28. September 1962: Der Todestag des Bankiers und Politikers Robert Pferdmenges

Den Begriff von der „Grauen Eminenz“ hörte er nicht gern, genoss den damit verbundenen Respekt aber sehr wohl. Von einer Macht, „die der eines politischen Diktators nahe kommt“, schrieb die Schweizer „Weltwoche“ 1951. Robert Pferdmenges gilt bis heute als der einzige „echte Freund“ des ersten Nachkriegskanzlers Konrad Adenauer. Als der einzige, der mit ihm auf Augenhöhe sprach, der ihm schonungs- und folgenlos die Meinung sagen konnte. Autor: Kay Bandermann © WDR 2012

Schöne, angenehme und informative Sendung – vielleicht ein ganz klein wenig zu freundlich, die Grenze des Hagiographischen streifend, zumindest nicht ganz weit verfehlend.

Mensch und Tier

Für mich als Sozialdemokraten und Humanisten ist das selbstverständlich: Ein Tier, das einen Menschen gefährlich angreift, ist umstandslos sofort zu töten. (Solange es nicht seine Aufgabe ist, Menschen anzugreifen, wie etwa bei Kampfstieren oder Schutzhunden…) Das hat der Kölner Zoodirektor sehr, sehr gut gemacht – wirklich eine schöne Nachricht in einer schrecklichen. Kann einen bei denen da in der Perle des Fernen Westens fast wundern. „Lewwe un lewwe losse“ – das gilt eben nicht immer. Und wenn wirklich Blut ins Spiel kommt, muß der Abstand zwischen Mensch und Tier unbedingt deutlich gemacht werden, eben indem das Tier sofort getötet wird.

Ihr Kinderlein kommet (Ballauf; Schenk; Saalfeld; Keppler)

Tatort „Ihr Kinderlein kommet“, 2012, Max Ballauf (Klaus Behrendt), Freddy Schenk (Dietmar Bär), Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt), Eva Saalfeld (Simone Thomalla), Andreas Keppler (Martin Wuttke)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Kinder, Kinder, Kinder

:-)

Ich konnte das gestern abend nicht sehen und habe es mir daher gerade in der Tatorts-“Mediathek“ angeschaut.

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Kinderland (Saalfeld; Keppler; Ballauf; Schenk)

Tatort „Kinderland“, 2012, Eva Saalfeld (Simone Thomalla), Andreas Keppler (Martin Wuttke), Max Ballauf (Klaus Behrendt), Freddy Schenk (Dietmar Bär), Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Kinder, Kinder, Kinder

:-)

So, nu sindse auf dem Weg nach Kölle, morgen abend kommense an, und die Kinderlein kommen – schaumamal.

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Keine Polizei (Ballauf; Schenk)

Tatort „Keine Polizei“, WDR 2011, Max Ballauf (Klaus Behrendt), Freddy Schenk (Dietmar Bär), Franziska Lüttgenjohann (Tessa Mittelstaedt)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: keines

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Hö, so ein Standard-Tatort, würde ich sagen. Nicht überwältigend, aber doch leidlich. Immerhin spannend, wenn auch nicht gerade furchtbar dicht.

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