Die erste Mahlzeit

Wir kennen diese Anekdote in zwei Varianten – Ergänzungen sind erbeten. Die Quellen sind hier, es muß betont werden, völlig unzuverlässig; ich habe das mal irgendwo gelesen, wenn es bei Werner Bergengruen war, war es noch an einem lichten Orte.
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Geschichte in der Küche sub voce „Mar…“

Aus: Erhard Gorys: Das neue Küchenlexikon. Von Aachener Printen bis Zwischenrippenstück, 3. Aufl., München: Dt. Taschenbuchverl., 1994, (dtv 36008).

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Menemen

So nennen die Türken das, anderswo heißt es anders. Ich mach mir das recht oft, es geht so: Gemüse (Tomaten, Paprika, Zucchinis, Auberginen… – was halt gerade im Haus ist) grob hacken, in Pott oder Pfanne bei mittlerer Hitze in Öl vor sich hinschmoren lassen, dazu Salz und irgendwelche Gewürze, die gerade zur Hand sind.

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In memoriam Heinrich Bethmann

800px-Bethmaennchen1Was für ein Nachruhm: die fehlende vierte Mandelhälfte auf einer Praline zu sein…

Die Jugendfrische kulinarischer Traditionen

tomwindSchon seit einiger Zeit fällt mir auf, daß ehrwürdige kulinarische Traditionen eigentlich gar nicht so furchtbar ehrwürdig, jedenfalls gar nicht so alt sind – einerseits geradezu erschreckend, andererseit auch ein kleines, alltagskulturelles Argument gegen das leidige beflissene Strampeln nach und um „Authentizität“.

Es versteht sich, daß die meisten Rezepte der klassischen französischen Küche aus dem 19. Jahrhundert stammen. Mir geht es um volkstümlichere Dinge.
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Messerchen ins Poesiealbum kleben

messerDas vor Coriolan im k2 angebrachte (nochmals danke!) Zitat von Wolfgang Pohrt gefällt mir so gut, daß ich es mir auch hier in mein eigenes Poesiealbum schreiben möchte. Es paßt auch bestens zum momentan hier eher metallischen Grundtenor.

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Spam kommt unter amerikanischen Gourmets wieder en vogue

spam196In der FAZ ein witziger Artikel der fast immer lesenswerten Katja Gelinsky über das Original-Spam, also über das Büchsenfleisch. Daraus:

Eine fleischlose Variante von Spam gibt es noch nicht. Nachfrage gebe es schon, sagt John O‘Reilly, der im Spam-Museum Besucher betreut. Aber aus Patriotismus verzichtet man auf fleischloses Spam: „Das wäre unamerikanisch.“

Hätte das eigentlich schon mal jemand hier in Deutschland irgendwo gesehen?

Smoothies II

Von „Smoothies“ war hier vor einiger Zeit schon einmal die Rede – mehr so in kulturkritischer Hinsicht. Auf Deutschlandradio hat es jetzt ein Interview mit dem immer sehens-, lesens- und hörenswerten Lebensmittelchemiker Udo Pollmer zu der mutmaßlichen zusammensetzung des Zeugs: „Smoothies – überflüssiges Obst“.

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Seit etwa 30 Jahren wird den Deutschen nun

ins Hirn geprügelt, daß Nudeln um Gottes Willen al dente zu kochen seien. Eigentlich haben sie das – immer Musterknaben – so brav internalisiert, daß kaum noch gare Nudeln serviert werden. In einer von mir ansonsten geschätzen Hannoveraner Behördenkantine jedoch hatte der Koch heute einen bösen Rückfall. Selten so einen Matsch gegessen.

Bildquelle: orsorama, CC

Pervitin kommt als „Crystal“ wieder en vogue

Der Zeit-Online-Artikel ist von gestern, ich finde ihn heute und erwähne ihn hier, weil ich vorgestern das im Zweiten Weltkrieg und noch einige Zeit danach gebräuchliche Aufputsch- und Wachhaltemittel Pervitin erwähnt hatte. Japanisch und deutsche Flieger wurden damit gedopt, nach dem Krieg wurde das Zeug auch noch im Höhenbergsteigen verwendet.

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