Die erste Mahlzeit
Wir kennen diese Anekdote in zwei Varianten – Ergänzungen sind erbeten. Die Quellen sind hier, es muß betont werden, völlig unzuverlässig; ich habe das mal irgendwo gelesen, wenn es bei Werner Bergengruen war, war es noch an einem lichten Orte.
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Schon seit einiger Zeit fällt mir auf, daß ehrwürdige kulinarische Traditionen eigentlich gar nicht so furchtbar ehrwürdig, jedenfalls gar nicht so alt sind – einerseits geradezu erschreckend, andererseit auch ein kleines, alltagskulturelles Argument gegen das leidige beflissene Strampeln nach und um „Authentizität“.
Das vor Coriolan 

ins Hirn geprügelt, daß Nudeln um Gottes Willen al dente zu kochen seien. Eigentlich haben sie das – immer Musterknaben – so brav internalisiert, daß kaum noch gare Nudeln serviert werden. In einer von mir ansonsten geschätzen Hannoveraner Behördenkantine jedoch hatte der Koch heute einen bösen Rückfall. Selten so einen Matsch gegessen.