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China raucht

Die International Herald Tribune unterrichtet uns ebenso amüsant wie ausführlich und kompetent über die ein wenig hilflosen und halbherzigen Maßnahmen der chinesischen Obrigkeit, zu den Olympischen Spielen einen den westlichen Gepflogenheiten auch nur entfernt ähnelnden Verfolgungsdruck auf den rauchenden Teil der chinesischen Bevölkerung aufzubauen.

Ich fasse zusammen:

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Wie wird man 102 Jahre alt?

hofmann.jpgAlbert Hofmann, der Schweizer Entdecker der Droge LSD, ist gestorben, so vermeldet es der Spon – und zwar wie sein Freund Ernst Jünger im Alter von 102 Jahren, bemerkenswert. :-)

Smoothie

smoothie.jpgfaz.net setzt uns über den nächste Schritt der Infantilisierung, Volksverweichlichung und -sedierung ins Bild: Der erwachsene Mensch ißt jetzt Baby-Breichen. „Smoothies“ nennt sich das – wie bezeichnend schon der Name! Es handelt sich um püriertes Obst, anscheinend verkauft (und sicher teuer verkauft) in Nuckelfläschchen. Sinn der Sache ist, dem Büromenschen das Schälen und Kauen zu ersparen. Was der „Ernährungsforscher“ auf FAZ.net da beizusteuern weiß, interessiert selbstverständlich überhaupt nicht – wer so ein Zeug schlabbert, verdient vor allen Dingen, erst einmal links und rechts eine gescheuert zu bekommen. (Wer hingegen in Büros Äpfel oder Möhren frißt, natürlich erst recht, aber aus anderen Gründen.)

Ausflug in die Kulinargenetik

76px-illustration_coriandrum_sativum0.jpgBekanntlich empfinden viele Menschen, insbesondere Europäer, die die Verwendung von Koriandergrün als Küchenkraut nicht gewöhnt sind, seinen Geruch als unangenehm – nämlich als „seifig“ oder „wanzenartig“.

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Fettkiller (Odenthal, Kopper)

tatort_fettkiller.jpgTatort „Fettkiller“, SWR 2007, Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), Mario Kopper (Andreas Hoppe)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Bosheit der Pharmaindustrie, ihr Gendiebstahl in Afrika, Magersucht bei Models

übel

Um 20:58 brechen wir das Anschauen dieses Tatortes ab. Es geht nicht mehr. Unerträglich.

Der Anlaß war die unterirdische angedeutete Verführungsszene zwischen Kristina und Lena: „Sie können alles benutzen.“ Kann man sich, auch angesichts der weiß Gott bekannten sexuellen Orientierung der Hauptdarstellerin etwas Furchtbareres vorstellen?

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Bitter-süßer Masochismus – und immer bitterer

99 %

Im Supermarkt habe ich vorhin gesehen, daß es mittlerweile Schokolade mit 99 % Kakao-Anteil gibt. Und nun frage ich mich: Wer ißt so etwas? Und warum?

Ich gebe beschämt zu, auch mitgemacht zu haben, als das mit diesen hochprozentigen Schokoladen losging, aber das ist nun doch schon ein paar Jahre her – und damals waren es nur 60 %, und das war eigentlich das alleräußerste, was man seinen Geschmacksnerven zumuten konnte, um sich ein bißchen als Connaisseur fühlen zu dürfen.

Kurz darauf hatte ich das Süßigkeiten-Essen fast ganz eingestellt, und nurmehr als interessierter Zeuge verfolgt, wie die Umdrehungszahlen immer weiter nach oben geschraubt wurden. Ich gebe heute gerne zu, nicht mal Zartbitterschokolade besonders gerne zu mögen. Und schon 60 % Kakaoanteil sind eigentlich ungenießbar, machen wir uns nichts vor.

Was mögen das mithin für Leute sein, die Schokolade mit 99 % Kakaoanteil wirklich – man wag kaum, sich das vorzustellen – essen?

Süßigkeiten müssen süß und schwer sein, auch fettig. Natürlich nicht „light“, aber schon mal gar nicht und noch weniger scharf, bitter, tranig oder harzig.