Von der Hisbollah lernen,

bilderkrieg_196hieße das siegen lernen? In der NZZ findet sich ein Text über die Propaganda-Methoden der diversen religiös-politischen Lager im Libanon, der für Leute, die sich für Ikonen und Ikonisierungen interessieren, ganz interessant sein könnte: „Der Krieg der Bilder“. Daraus:

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In Beirut

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Können sich ein oder zwei von den Konjunktiv-2-Veteranen noch erinnern, wie ich in jenem Internet-Forum im Frühling 2005 (meine Güte: vor drei Jahren!) unter dem Titel „Die Perle des Nahen Ostens“ vor jeder Euphorie angesichts des Abzuges der Syrer und erst recht angesichts dieser Gucci-Täschchen-Revolution gewarnt habe? Die Ereignisse der letzten Tage, und nicht nur die, bestätigen mir meine Befürchtungen.

Ich möchte das syrische Regime nicht schönreden, mir ist auch klar, daß es sich viel zu eng an den Iran anlehnt. Aber man kann nicht leugnen, daß die syrische Besatzung den Libanon fünfzehn Jahre lang stabilisiert hat.

Und weiterhin bin ich der Meinung, daß sich dieses Land nie vom Anzug der Franzosen erholt hat.

Bildquelle: Petteri Sulonen, CC