Youtube-Videos unter Linux als mp3 speichern…

So mache ich das, es gibt sicher pfiffigere Methoden:

Mit youtube-dl runterladen (geht übrigens auch bei/mit vimeo und anderen Diensten…). Mit avidemux öffnen (lame ist installiert). „Audio“ – (Kodierer „lame“ festlegen, Optionen nach Wunsch). „Audio“ – „Speichern…“.

(Und zur Bearbeitung von mp3-Tags – auch und gerade zur massenhaften Bearbeitung derselben und zum Stapel-Umbenennen der Dateien – sei easytag empfohlen.)

:clown:

Nochmals zu Tesseract: Texterkennung (OCR) von Frakturschrift

scan2Die Frage, ob Googles „Halb-OpenSource“-OCR-Software Tesseract auch Fraktur zufriedenstellend erkennen kann, hat mir keine rechte Ruhe gelassen. Ich habe es nochmals ausprobiert. Ergebnis wiederum: es geht.

Ich habe folgendes gemacht:

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OCR unter Linux – mit Tesseract, YAGF und XSane

TesseractIch weiß nicht, seit wann es geht, vermutlich geht es schon länger, aber zumindest ich merke es erst jetzt: Es geht! Funktionierende, praktikable Texterkennung unter Linux! Endlich! :freu: Also eine OCR (Optical Character Recognition = Texterkennung), bei der das Korrigieren des Textes nicht mehr Zeit in Anspruch nimmt als es gekostet hätte, ihn abzutippen!

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heise: „Linux in München: Über 10 Millionen Euro gespart“

Thunderbird auf Dual Boot mit dem gleichen Profil

Ha, man lernt nie aus! Es geht! Mails, Plugins, Filter, Adreßbücher! Alles da! Also:

  • Profildaten irgendwohin kopieren, z.B. nach D:\thunderbird\gonzo bzw. nach /windows/d/thunderbird/gonzo o.ä. …
  • Unter Windows (bei nicht laufendem Thunderbird): Ausführen: thunderbird.exe -p
  • Unter Linux (bei nicht laufendem Thunderbird): Konsole: thunderbird -P (das P groß!)
  • Thunderbird normal starten

Den Rest kapieren Sie dann schon, wenn Sie überhaupt das Bedürfnis haben, das hier nachzuvollziehen! :-D

(Einige wenige Sachen, die mit absoluten Pfaden arbeiten, z.B. der Notifier-Sound, funktionieren allerdings nicht mehr, wenn ich es gerade richtig sehe…)

Edit: Und mit dem Firefox funktioniert (erwartungsgemäß) das gleiche!

Unter Unity – Eindrücke und Erfahrungen

Unity ist von nun an die Standard-Arbeitsplatzumgebung (in etwa: Benutzeroberfläche) der heute beliebtesten Linux-Distribution Ubuntu. Nachdem man sich vom ersten Schreck erholt hat, gewöhnt man sich sehr schnell daran und lernt Unity vielleicht sogar schätzen.

Hauptzweck von Unity ist es, auf den kleinen Monitoren von Netbooks komfortabler einsetzbar zu sein als Gnome, das bisher die Standard-Arbeitsplatzumgebung von Ubuntu war.
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5 * 10

Gestern, am Abend des 10.10.10., habe ich mir dann auch ganz brav Ubuntu 10.10 installiert. Eine Stunde hat’s gedauert, mit aller Software und vom Einschmeißen der CD bis zum wirklichen Ende der Konfiguration mit allen Sonderwünschen. „Früher“ bei Debian (so fünf Jahre ist das her…) ist für so etwas locker mal ein Tag draufgegangen. Nu, jedenfalls bei mir. Wirklich schön.

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FRauchen

sebergIch möchte mich keineswegs allzu penetrant an Nigromontanus‘ hübsche Serie „Schön(e) rauchende Frauen“ anhängen, aber der heutige Eintrag über/mit Jean Seberg hat mir doch keine Ruhe gelassen. :-) Mein Windows ist auch immer noch kaputt, Zeit zur Reparatur oder Neuinstallation werde ich frühestens in zehn Tagen, oder so finden. Ein bißchen GIMP-Training kann auch daher gar nicht schaden.

Und wir sind alle Prinzipienreiter – bei Philipp gibt’s grundsätzlich nur Schwarzweißbilder, hier grundsätzlich nicht. :-) :nasehoch: ( ;-) )

Wenn ich diesen Thread im deutschen Ubuntu-Forum

(*klick*) etwas eher gesehen hätte, hätte ich mir heute nachmittag eine vergebliche Bastelei von drei Stunden (die ich auch ganz gut anders hätte verwenden können) sparen können. :roll: Linux halt, mal himmelhoch jauchzend, mal…

Edit: Hat sich erledigt, die neuen Treiber sind in den Repositorien, es funktioniert wieder. :-)

Gnome, Kaschmir

gnome.jpgSo, ein bißchen hab ich mich nun eingewöhnt – und mir gefällt Gnome gar nicht so schlecht. Sieht alles längst nicht mehr so frustig aus wie früher. Und KDE 4 war wirklich ein kleiner Horrortrip… Ein farblich passender Desktop war mit JSS’s grandiosem „Kaschmir“ schnell zur Hand. (Es handelt sich übrigens um eine Bildnis von Sargents elfjähriger Nichte (1908) im Kaschmir-Schal in verschiedenen Posen.)

Ein Teddybär…

teddy.pngWas um alles in der Welt fällt Kubuntu 8.04 bzw. dem mitglieferten KDE 3 ein, mir für mein Konto ausgerechnet einen Teddybären als Benutzbildchen zuzuweisen? Das ist eine Ikonographie, auf die ich seit langen Zeiten schon leicht gereizt reagiere. Außerdem wüßte ich wirklich gerne einmal, nach welchen Prinzipien da die Zuweisung erfolgt, Spracherkennung wird’s nun nicht gerade sein, und sooo furchtbar viele Standardbildchen sind auch nicht dabei.

Schnee im Frühling

schnee.jpgHeute findet alles ein bißchen später statt. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, bin ich heute zum erstenmal nach Mitternacht gelaufen — und das nun gerade in der Osternacht.

Vor dem Gemeindehaus der evangelischen Kirche nebenan brennen sie ein Osterfeuer ab, ein merkwürdiger Anblick im Wohngebiet, aber doch hübsch anzuschauen. Dennoch: Es paßt nicht. Nicht neben einer Kirche. Osterfeuer sollten mit Suff und Krach verbunden sein, nicht mit wohlanständigem Danebenstehen und ein paar Tanten-Reflexionen über den heidnischen Ursprung der Veranstaltung.

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Steuerung

steuerung.jpgIm Feuilleton der heutigen FAZ (S. 38) eine interessante Rezension. Helmut Mayer bespricht unter dem Titel „Unterwegs in die transhumane Sphäre“ einen Sammelband zur Geschichte der vor Jahrzehnten allgegenwärtigen und heute fast vergessenen Metawissenschaft Kybernetik: H. Hagner; E.Hörl (Hg.): Die Transformation des Humanen, F.a.M. 2008).

Man erinnert sich lächelnd an die wenig begeisterte Lektüre der damals schon betagten Romane Stanislaw Lems als Junge in den Achtzigern – dort tauchte auch immer ein „Kybernetiker“ auf.

Das Schicksal der Kybernetik (und anderer selbsterklärter Leitwissenschaften) sollte auch heute noch zu denken geben und allemal eine Warnung sein – alles, was Lärm macht, ist verdächtig.

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