Unter Unity – Eindrücke und Erfahrungen

Unity ist von nun an die Standard-Arbeitsplatzumgebung (in etwa: Benutzeroberfläche) der heute beliebtesten Linux-Distribution Ubuntu. Nachdem man sich vom ersten Schreck erholt hat, gewöhnt man sich sehr schnell daran und lernt Unity vielleicht sogar schätzen.

Hauptzweck von Unity ist es, auf den kleinen Monitoren von Netbooks komfortabler einsetzbar zu sein als Gnome, das bisher die Standard-Arbeitsplatzumgebung von Ubuntu war.
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2x XAMPP auf Dual-Boot mit nur 1x htdocs und MySQL

Installation von zwei XAMPPs (je 1.7.4) auf einem Windows-Linux-Doppelboot-System (WinXP und Ubuntu 10.10) mit nur einem htdocs-Ordner und einem MySQL-Datenbanksatz, die jeweils von beiden Systemen gelesen und beschrieben werden können.

(Ein Alltagsproblem für jeden, der Windows braucht und Linux mag und der gleichzeitig Webdesign macht, sollte man denken. Man findet aber wenig Konzises dazu, daher hier eine Anleitung.)

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5 * 10

Gestern, am Abend des 10.10.10., habe ich mir dann auch ganz brav Ubuntu 10.10 installiert. Eine Stunde hat’s gedauert, mit aller Software und vom Einschmeißen der CD bis zum wirklichen Ende der Konfiguration mit allen Sonderwünschen. „Früher“ bei Debian (so fünf Jahre ist das her…) ist für so etwas locker mal ein Tag draufgegangen. Nu, jedenfalls bei mir. Wirklich schön.

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FRauchen

sebergIch möchte mich keineswegs allzu penetrant an Nigromontanus‘ hübsche Serie „Schön(e) rauchende Frauen“ anhängen, aber der heutige Eintrag über/mit Jean Seberg hat mir doch keine Ruhe gelassen. :-) Mein Windows ist auch immer noch kaputt, Zeit zur Reparatur oder Neuinstallation werde ich frühestens in zehn Tagen, oder so finden. Ein bißchen GIMP-Training kann auch daher gar nicht schaden.

Und wir sind alle Prinzipienreiter – bei Philipp gibt’s grundsätzlich nur Schwarzweißbilder, hier grundsätzlich nicht. :-) :nasehoch: ( ;-) )

Wenn ich diesen Thread im deutschen Ubuntu-Forum

(*klick*) etwas eher gesehen hätte, hätte ich mir heute nachmittag eine vergebliche Bastelei von drei Stunden (die ich auch ganz gut anders hätte verwenden können) sparen können. :roll: Linux halt, mal himmelhoch jauchzend, mal…

Edit: Hat sich erledigt, die neuen Treiber sind in den Repositorien, es funktioniert wieder. :-)

Gnome, Kaschmir

gnome.jpgSo, ein bißchen hab ich mich nun eingewöhnt – und mir gefällt Gnome gar nicht so schlecht. Sieht alles längst nicht mehr so frustig aus wie früher. Und KDE 4 war wirklich ein kleiner Horrortrip… Ein farblich passender Desktop war mit JSS’s grandiosem „Kaschmir“ schnell zur Hand. (Es handelt sich übrigens um eine Bildnis von Sargents elfjähriger Nichte (1908) im Kaschmir-Schal in verschiedenen Posen.)

Ein Teddybär…

teddy.pngWas um alles in der Welt fällt Kubuntu 8.04 bzw. dem mitglieferten KDE 3 ein, mir für mein Konto ausgerechnet einen Teddybären als Benutzbildchen zuzuweisen? Das ist eine Ikonographie, auf die ich seit langen Zeiten schon leicht gereizt reagiere. Außerdem wüßte ich wirklich gerne einmal, nach welchen Prinzipien da die Zuweisung erfolgt, Spracherkennung wird’s nun nicht gerade sein, und sooo furchtbar viele Standardbildchen sind auch nicht dabei.

Schnee im Frühling

schnee.jpgHeute findet alles ein bißchen später statt. Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, bin ich heute zum erstenmal nach Mitternacht gelaufen — und das nun gerade in der Osternacht.

Vor dem Gemeindehaus der evangelischen Kirche nebenan brennen sie ein Osterfeuer ab, ein merkwürdiger Anblick im Wohngebiet, aber doch hübsch anzuschauen. Dennoch: Es paßt nicht. Nicht neben einer Kirche. Osterfeuer sollten mit Suff und Krach verbunden sein, nicht mit wohlanständigem Danebenstehen und ein paar Tanten-Reflexionen über den heidnischen Ursprung der Veranstaltung.

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RSSOwl auf Linux und Windows mit den gleichen Benutzerdaten

RSSOwlVor zweieinhalb Monaten hatte ich in meinem ehemals lieben Forum „Konjunktiv 2″ eine Anleitung veröffentlicht, wie mein Lieblings-Feedreader RSSOwl auf einem Doppel-Boot-System so zu installieren sei, daß die Linux- und die Windows-Installation auf die gleichen Benutzerdaten zugreifen – man also auf beiden Systemen mit den gleichen Daten arbeitet, alle Abonnements und Einstellungen nur einmal vornehmen muß, alle Neuigkeiten nicht zweimal als neu angezeigt bekommt etc.

Nun, ich bin weiterhin ein großer Fan von RSSOwl – es ist z.B. der einzige mir bekannte kostenlose Feedreader, der eingehende Beiträge nach bestimmten Suchbegriffen scannen und die Treffer in „gespeicherten Suchen“ zusammenfassen kann. Daher hier die Anleitung nochmals in überarbeiteter Form.

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Steuerung

steuerung.jpgIm Feuilleton der heutigen FAZ (S. 38) eine interessante Rezension. Helmut Mayer bespricht unter dem Titel „Unterwegs in die transhumane Sphäre“ einen Sammelband zur Geschichte der vor Jahrzehnten allgegenwärtigen und heute fast vergessenen Metawissenschaft Kybernetik: H. Hagner; E.Hörl (Hg.): Die Transformation des Humanen, F.a.M. 2008).

Man erinnert sich lächelnd an die wenig begeisterte Lektüre der damals schon betagten Romane Stanislaw Lems als Junge in den Achtzigern – dort tauchte auch immer ein „Kybernetiker“ auf.

Das Schicksal der Kybernetik (und anderer selbsterklärter Leitwissenschaften) sollte auch heute noch zu denken geben und allemal eine Warnung sein – alles, was Lärm macht, ist verdächtig.

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VII

209.gif♦ Auf WDR 3 in eine Wiederholung dieses Störtebeker-Zweiteilers von vor so einem guten Jahr reingerutsch. Nach drei Minuten ausgeklinkt: es ist von „300 Seemeilen“ die Rede. Eine Seemeile sind 1,83 km, also eine Bogenminute der nautischen Breite, also das Sechzigstel des Abstandes zwischen zwei Breitengraden. Nicht schlecht, das im späten 14. Jahrhundert gewußt zu haben. (Ich weiß, das ist jetzt schulmeisterliche Rechthaberei, aber man kann Historienfilme, in denen solche Lapsus vorkommen, einfach nicht anschauen.)

♦ Auf welt.de eine Reportage über Hannover-Linden. Das ist das verzeckteste Studenten-, Türken und Arbeitslosenviertel hier. War schon immer links. Seitdem das 1929 doch noch eingemeindet wurde (vorher das größte „Dorf“ im Staate „Preußen“), ist hier Hopfen und Malz verloren.

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