schriftzugover

In Kürze

Man vergleiche das, was Borges so en passant über das Christentum zu sagen hat, mit den plumben, immergleichen Hubereien eines Gómez Dávila. Fanatismus führt immer in die Einöde, er ist einfach langweilig. (Wobei man zugeben muß, daß Gómez nicht für’s Publikum, sondern zur eigenen Beruhigung geschrieben hat, also ursprünglich nicht lästig fallen wollte.) Überhaupt: Das massenhafte oder auch nur gehäufter Verfassen von „Aphorismen“ führt bei Nicht-Genies immer in die Tumbheit und in die Lächerlichkeit. (Nicht nur im Twitter.)

Bildquelle: Steve Rhodes, CC

Kafka im Kino

kafkaAuf Deutschland-Radio hatten sie vorhin den Literaturwissenschaftler Peter-André Alt im Interview – der Text des Interviews ist (noch?) nicht online, wohl aber die ihm zugrunde liegende Rezension eines Buches von Alt: „Kafkas Kopfkino“. Für Experten ist das alles vielleicht nicht besonders spannend (zumal das Buch anscheinend letztlich auf einer zwölf Jahre alten Studie eines andere Germanisten fußt), ich fand das aber sehr interessant.

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