Jane Morris, 1904

morris_1904.jpgmorris_1870.jpgDas habe ich gerade zufällig beim Rumsurfen gefunden: ein Gemälde der spätpräraffaelitschen Malerin Evelyn de Morgan aus dem Jahre 1904 – nämlich ein Portrait der Jane Morris née Burden (1839-1914), bekannt von ungezählten Gemälden Rossettis ein paar Jahrzehnte vorher. Rechts eines davon aus dem Jahre 1870. Auch so ein „Original Supermodel“, also.

(weiter…)

Art Renewal Center

Von dem französischen Maler William Bouguereau war hier in letzter Zeit schon mehrfach die Rede gewesen. Ich war zufällig auf ihn aufmerksam geworden. Erst gestern habe ich realisiert, daß es da eine merkwürdige Fan-Gemeinde gibt, das Art Renewal Center.

(weiter…)

Des Genusses von XY frönen

boucher_omurphy.jpgIch lese gerade (unter Schmerzen) „Das aufgeklärte Töten. Die Geschichte der Guillotine“ von Andreas Schlieper. Über das Buch demnächst mehr an anderem Ort. Hier nur ein Zitat, geht um die Rokoko-Zeit:

Und schließlich nicht zu vergessen die Malerei jener Jahre, wo unter dem Rückgriff auf die Antike kaum verhüllt der Pornographie gefrönt wurde. Besonders tut sich dabei François Boucher hervor.

Dann holen wir den doch gleich mal wieder hervor. :-)

Gnome, Kaschmir

gnome.jpgSo, ein bißchen hab ich mich nun eingewöhnt – und mir gefällt Gnome gar nicht so schlecht. Sieht alles längst nicht mehr so frustig aus wie früher. Und KDE 4 war wirklich ein kleiner Horrortrip… Ein farblich passender Desktop war mit JSS’s grandiosem „Kaschmir“ schnell zur Hand. (Es handelt sich übrigens um eine Bildnis von Sargents elfjähriger Nichte (1908) im Kaschmir-Schal in verschiedenen Posen.)

Lehrer und Schüler

lehrer.jpgschueler.jpgEs erscheint kurios, daß William Bouguereau (1825-1905) tatsächlich der Lehrer von Henri Matisse (1869-1954) war. Ich mag beide ganz gerne, wobei man sicherlich mit Bouguereau viel besser provozieren kann.

John Singer Sargent malt den Krieg

Und zwar im Sommer 1918 in Frankreich, als offizieller Kriegsmaler der Engländer. Man sieht, er ist der Aufgabe gewachsen – sein Metier ist es genauso offensichtlich nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn man sich anständige Kriegsmalerei als bundesrepublikanisch-schulbuchgeeignet denkt. Aber muß man das eigentlich?

(weiter…)

Amyklais schönste Covergirls

covergirlIch belohne mich für die Nervereien, die ich heute mit diesem Blog hatte, damit, hier eine Art amykläischen Pirelli-Kalenders einzustellen – eine Galerie der schönsten Frauenporträts (respektive der Porträts der schönsten Frauen, es ist langweilg, da unterscheiden zu wollen), die ich meinen Lesern bis jetzt „rechts oben“ gleichsam als Covergirls präsentiert habe. (Reihenfolge zufällig…)

:-)

(weiter…)

John Singer Sargent

Seit einiger Zeit entwickelt sich bei mir eine ausgesprochene Schwäche für das Werk des amerikanischen Porträtmalers John Singer Sargent (1856-1925) – ganz wunderbare Frauenporträts aus der englischen und amerikanischen Oberschicht. Alles ein bißchen glamourös, sehr mondän, sehr souverän und lässig – überhaupt nichts Langweiliges, Pfäffisches, Biederes, Rührseliges oder Verkniffenes. Finde ich herrlich, Kunst, wie sie sein soll.

Das Porträt der Lady Agnew of Lochnaugh ist in jeder Beziehung hinreißend, ich verwende das gleich nochmal als Beitragsbildchen – Singer selbst sah zwar nicht schlecht aus, aber doch nicht gut genug, um hier als Beitragsbild durchzugehen.

(weiter…)

The original supermodel

siddal.jpgGestern abend habe ich eine Seite gefunden, die sich mit dem Leben der Elisabeth „Lizzie“ Siddal (1829-1862) befaßt: lizziesiddal.com. Lizzie Siddal, das war das Lieblingsmodell der Präraffaeliten und insbesondere das ihres Mannes Dante Gabriel Rossetti, sie war – so ein hübscher Buchtitel –  „Das Gesicht der Präraffaelitischen Bruderschaft“.

(weiter…)