Zu Syrien

Kurz hingehustet… Es nervt.

Seit vielen Monaten geht das nun schon so: Sobald der syrische Bürgerkrieg einmal ein bißchen aus den internationalen Medien verschwindet, kommt es zu einem Massaker, das angeblich von den Regierungstruppen begangen wurde – und bei dem sich hinterher herausstellt, daß es höchstwahrscheinlich die Rebellen waren.

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Spiegelfechter (Blog): „Giftgaseinsatz in Syrien durch Aufständische?“

Giftgaseinsatz in Syrien durch Aufständische? » Spiegelfechter

Doch wer kann von dem Einsatz von Chemiewaffen profitieren? Sicherlich nicht die syrische Regierung! Es ist höchst unwahrscheinlich, dass das Regime in der gegenwärtigen Situation zu einer solchen Maßnahme greift, die zum Erreichen militärischer Ziele irrelevant ist und mit dem Überschreiten der von Präsident Obama gesetzten „roten Linie“ nur ein massives Eingreifen westlicher Staaten provozieren würde.

[...]

Der Giftgasangriff würde genau der Strategie des „Massaker-Marketings“ entsprechen, die von den Aufständischen während des Bürgerkriegs immer wieder praktiziert wurde.

Natürlich.

Und wir wissen seit 2003/2004, was in dieser und ähnlicher Hinsicht von den todsicheren Erkenntnissen der US-amerikanischen Meisterspione vom CIA (und von israelischen Gefälligkeitsgutachten dazu) zu halten ist.

Das Erste: „Töte zuerst“

Töte zuerstDas Erste online – Programm – Töte zuerst

Ich habe diese exzellente Doku gestern abend auf arte gesehen und empfehle sie ausdrücklich jedermann; sie wird heute um 22:45 im Ersten wiederholt.

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tagesschau.de: „Bilder des World Press Photo Contest 2013″

Bilder des World Press Photo Contest 2013 | tagesschau.de

Widerlich. Ich halte diese Araber-Masche, tote Kinder in die Kameras zu halten, weiterhin für widerlich.

Aber es findet sich schon ein Skandinavier, der’s knipst, und ein schwedisches Photoshop-Blondie, das für die melodramatisch-halbschwarzweiße Farbgebung sorgt, für die’s beim Knipser nicht gereicht hat. Und dann noch eine Holländer-Jury, die das für ergreifend hält.

FAZ: „Naher Osten: Der neue Gaza-Krieg“

Naher Osten: Der neue Gaza-Krieg – Ausland – FAZ

Noch einmal tausend tote Palästinenser kann sich Israel nicht leisten. Denn in den arabischen Staaten regieren nun gewählte Repräsentanten von Islamisten. Das gilt nicht zuletzt für Ägypten.

Meedia: „Israel zieht in den Social-Media Krieg“

Meedia: Israel zieht in den Social-Media Krieg

Die israelische Armee hat im Nahostkonflikt der Palästinenser-Organisation Hamas den Social-Media-Krieg erklärt – und zwar via Twitter. Die jüngsten Luftangriffe der israelischen Armee im Gaza-Streifen wurden erstmals von der israelischen Armee via Twitter angekündigt – die erste Twitter-Kriegserklärung der Welt. Unter anderem mit einem Blog, Facebook, YouTube und Twitter informiert die Armee nun fortdauernd über ihre Operationen. Die Reaktionen sind gespalten.

Israelische Botschaft: „Kommentar der Botschaft zum Vanunu-Gedicht von Günter Grass“

Kommentar der Botschaft zum Vanunu-Gedicht von Günter Grass

Die Versuche Günter Grass’, sich auf dem Rücken des Staates Israel ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen, sind peinlich. Es scheint, als wache Grass alle paar Monate auf und habe dann einen neuen Sermon im Gepäck. Auf seinem Kreuzzug gegen den jüdischen Staat lässt er sich von Tatsachen nicht beirren.

Hat Grass in seiner Jugend die Judenverfolgung unterstützt, schreibt er nun im Alter gegen den Judenstaat an.

:-D

taz: „Wir haben verloren – Die Zweistaatenlösung lässt sich nicht herbeibeten“

München 72 – Die Hure der Wanderpolizistin

Man wird sich der empathischen Rezension in der FAZ grosso modo anschließen wollen. Und wir wollen hier auch nicht beurteilen, ob es angeht, einem Autoren faschistischer Verlage („Esprit de corps“) heute noch eine Fernseh-Öffentlichkeit zu verschaffen – mag er seine Pension und sein „Bundesverdientstkreuz“ behalten, wenn es denn sein muß.

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Israel auf die Sprünge helfen (ergänzt)

Und zwar durch einen möglichst effizienten Teilboykott Israels: durch ein Boykott der Siedler, also des Haupthindernisses eines irgend tragfähigen Arrangements zwischen Israel und Palästina. Es sollte so deutlich wie möglich zwischen Israel und den Israelis einerseits und den Siedlern andererseits unterschieden werden.

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Berlin – Tel Aviv – Westjordanland

geffen_tazIch empfehle meinen Leser die Lektüre eines Interviews mit dem linken israelischen Rockmusiker Aviv Geffen in der taz: „Wir hatten einen anderen Traum“. Geffen spricht über Berlin und Tel Aviv, Deutsche und Israelis, über Fanatiker, Profiteure und Vernünftige, schließlich auch von seiner Hoffnung auf Barack Obama. (Vielleicht etwas zu viele) Ausrisse:

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Das Ende des postzionistischen Traumes

segevTom Segev hat der taz ein deprimierendes, aber hochinteressantes Interview gegeben: „Alle wollen Opfer sein“. Eigentlich alles, was von Segev (wohl wichtigster der „Neuen Historiker“ Israel, Exponent des „Postzionismus“) kommt, ist lesenswert – und dieses Interview ist es nicht nur für am Nahostkonflikt Interessierte. Der Betreiber dieses Blogs ist mit gutem Grund ein ausgesprochener und erklärter Segev-Fan.

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Gegen die Unbedingten – André Glucksmann

glucksmannIch empfehle allen am aktuellen Nahost-Rabatz Interessierten ganz unbedingt die Lektüre jenes Textes von André Glucksmann, anläßlich dessen seinem Verfasser neulich von Hanimann in der FAZ so eine Art moralischer Bankrotterklärung vorgeworfen wurde: „Die Worte und der Krieg“. (Original in Le Monde)

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Aus der Situation heraus verständlich

gaza.jpgund auch unvermeidlich, wenn man sich in der Form mit Israel anlegt, aber natürlich keineswegs geeignet, eine dauerhafte Beruhigung herbeizuführen. Das wären meine zehn Cent. Und wieder einmal Ekel vor den frommen Schreihälsen aller Religionen, versteht sich – in diesem Fall in der Tat besonders vor den moslemischen, die sich hinter ihren Frauen und Kindern verbarrikadieren, um dann kreischend irgendwelche Leichen präsentieren zu können. Des weiteren bei Scipio.

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Schluß, Schluß, Schluß!

Wolffsohn auf D-RadioAh, ein wunderbarer Artikel von Wolffsohn auf Deutschlandradio, ist schon ein paar Tage alt (aufmerksam werde ich ausgerechnet durch den „Störungsmelder“), soll hier aber keineswegs fehlen. Es geht um die Dauer-Nerv-Frage „Darf man Israel in Deutschland kritisieren?“

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