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München 72 – Die Hure der Wanderpolizistin

Man wird sich der empathischen Rezension in der FAZ grosso modo anschließen wollen. Und wir wollen hier auch nicht beurteilen, ob es angeht, einem Autoren faschistischer Verlage („Esprit de corps“) heute noch eine Fernseh-Öffentlichkeit zu verschaffen – mag er seine Pension und sein „Bundesverdientstkreuz“ behalten, wenn es denn sein muß.

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Israel auf die Sprünge helfen (ergänzt)

Und zwar durch einen möglichst effizienten Teilboykott Israels: durch ein Boykott der Siedler, also des Haupthindernisses eines irgend tragfähigen Arrangements zwischen Israel und Palästina. Es sollte so deutlich wie möglich zwischen Israel und den Israelis einerseits und den Siedlern andererseits unterschieden werden.

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Berlin – Tel Aviv – Westjordanland

geffen_tazIch empfehle meinen Leser die Lektüre eines Interviews mit dem linken israelischen Rockmusiker Aviv Geffen in der taz: „Wir hatten einen anderen Traum“. Geffen spricht über Berlin und Tel Aviv, Deutsche und Israelis, über Fanatiker, Profiteure und Vernünftige, schließlich auch von seiner Hoffnung auf Barack Obama. (Vielleicht etwas zu viele) Ausrisse:

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Das Ende des postzionistischen Traumes

segevTom Segev hat der taz ein deprimierendes, aber hochinteressantes Interview gegeben: „Alle wollen Opfer sein“. Eigentlich alles, was von Segev (wohl wichtigster der „Neuen Historiker“ Israel, Exponent des „Postzionismus“) kommt, ist lesenswert – und dieses Interview ist es nicht nur für am Nahostkonflikt Interessierte. Der Betreiber dieses Blogs ist mit gutem Grund ein ausgesprochener und erklärter Segev-Fan.

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Gegen die Unbedingten – André Glucksmann

glucksmannIch empfehle allen am aktuellen Nahost-Rabatz Interessierten ganz unbedingt die Lektüre jenes Textes von André Glucksmann, anläßlich dessen seinem Verfasser neulich von Hanimann in der FAZ so eine Art moralischer Bankrotterklärung vorgeworfen wurde: „Die Worte und der Krieg“. (Original in Le Monde)

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Aus der Situation heraus verständlich

gaza.jpgund auch unvermeidlich, wenn man sich in der Form mit Israel anlegt, aber natürlich keineswegs geeignet, eine dauerhafte Beruhigung herbeizuführen. Das wären meine zehn Cent. Und wieder einmal Ekel vor den frommen Schreihälsen aller Religionen, versteht sich – in diesem Fall in der Tat besonders vor den moslemischen, die sich hinter ihren Frauen und Kindern verbarrikadieren, um dann kreischend irgendwelche Leichen präsentieren zu können. Des weiteren bei Scipio.

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Schluß, Schluß, Schluß!

Wolffsohn auf D-RadioAh, ein wunderbarer Artikel von Wolffsohn auf Deutschlandradio, ist schon ein paar Tage alt (aufmerksam werde ich ausgerechnet durch den „Störungsmelder“), soll hier aber keineswegs fehlen. Es geht um die Dauer-Nerv-Frage „Darf man Israel in Deutschland kritisieren?“

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Was ist nur aus den Elder Statesmen geworden?

Auf Project Syndicate findet sich ein meines Erachtens ganz bemerkenswert verblasener Text von Joschka Fischer: „Ein arabischer Jean Monnet wird gebraucht“. Fischer reißt darin an, wie der Nahostkonflikt zu lösen sei. Schon die Diagnose läßt Böses ahnen:

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Knallt’s?

XOPOIIIO, das ist jetzt schon zwei Tage alt, es ist extrem bloggy und anderweitig schon zur Genüge verhandelt worden. Aber der Artikel auf welt.de ist von Benny Morris, also einem aus der Ersten Garde. Und die NZZ hatte neulich Ähnliches. Es sieht verdammt nach einem Schlag Israels gegen den Iran aus. Hoffen wir auf gutes Gelingen, wenn es soweit kommt, weiß Gott. :d: Morris:

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In Beirut

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Können sich ein oder zwei von den Konjunktiv-2-Veteranen noch erinnern, wie ich in jenem Internet-Forum im Frühling 2005 (meine Güte: vor drei Jahren!) unter dem Titel „Die Perle des Nahen Ostens“ vor jeder Euphorie angesichts des Abzuges der Syrer und erst recht angesichts dieser Gucci-Täschchen-Revolution gewarnt habe? Die Ereignisse der letzten Tage, und nicht nur die, bestätigen mir meine Befürchtungen.

Ich möchte das syrische Regime nicht schönreden, mir ist auch klar, daß es sich viel zu eng an den Iran anlehnt. Aber man kann nicht leugnen, daß die syrische Besatzung den Libanon fünfzehn Jahre lang stabilisiert hat.

Und weiterhin bin ich der Meinung, daß sich dieses Land nie vom Anzug der Franzosen erholt hat.

Bildquelle: Petteri Sulonen, CC

30 Jahre „Peace Now“

In der Papp-FAZ ein Bericht von Jörg Bremer über den 30. Geburtstag der israelischen Organisation „Peace Now“. Man mag die kaum „Friedensbewegung“ nennen, insofern ihre Ziele von einer deutlichen Mehrheit der israelischen Bevölkerung geteilt werden und nurmehr ihre Methoden – nämliche ihre zeitweilige und dann immer wieder enttäuschte Zusammenarbeit mit PLO-Leuten – umstritten sind bzw. waren.

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