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Lohn der Arbeit (Eisner)

Tatort „Lohn der Arbeit“, ORF 2011, Moritz Eisner (Harald Krassnitzer)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Schwarzarbeit von illegalen Ausländern

:-)

Wenn sich Österreich über seine Provinz(ialität) Rechenschaft gibt, wird es für einen Deutschen oft schwer erträglich – man könnte das vielleicht Jelinek-Phänomen nennen.

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Mein Vorschlag…

… für eine neue, geschlechtergerechte Ruhmeszeile in der österreichischen Nationalhymne soll nicht im Twitter versauern:

Heimat bist Du großer Leute,
Schreibst mit Binnen-I stets heute,
Vielgerühmtes Österreich!

Alternativ böte sich vielleicht noch an:

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Unterstriche in Oberland?

oesiEs kommen da gerade so vage Hinweise herein, daß die Österreicher mit ihren komischen Gender-Schreibweisen wieder ein neues Spielzeug haben, nämlich den Unterstrich („_“). Klar, es ist bekannt, daß die mit Begeisterung und/oder fast schon durchgängig dieses große I („MitarbeiterInnen“) und „man/frau“ schreiben, wie das hier in den Unis in den 80/90ern schick war.

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Landleute in der Stadt

hoferAm Sonntag, den 20. September, jährt sich der Beginn des Andreas-Hofer-Aufstandes in Tirol zum 200. Mal. Thomas Schmidt orientiert uns in einem sehr kompetenten Artikel in der Frankfurter Rundschau über die zu erwartenden/befürchtenden Feierlichkeiten im österreichischen und italienischen Teil Tirols: „Nur die Dornenkrone, die fehlt“.

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„Binnen-I be gone“

binnenibegoneÖsis, aufgepaßt! (Und Deutsche, die, etwa aus beruflichen Gründen, gezwungen sind, häufiger österreichische Websites zu besuchen – auch aufgepaßt!) Es gibt ein Firefox-Addon, daß das große I und nächstverwandte Austriazismen aus den von Euch besuchten Sites herausfiltert und in normales Deutsch umwandelt! Es heißt „Binnen-I be gone“! (Via @klandestina.) Aus der FAQ von „Binnen-I be gone:
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NZZ – Streit in Wien über Guantánamo-Häftlinge

guantanamoUnd nun auch noch die… Daraus:

Die österreichische Regierung hat am Dienstag … Sowohl Aussenminister Spindelegger als auch Innenministerin Fekter … Noch zahlreiche offene Fragen… Justizministerin Bandion-Ortne

:-DLink

„Er starb einen echten Reitertod.“

Mit diesen Worten werden in Bergengruens „Der letzte Rittmeister“ (einem Buch, dem ich sehr viel verdanke) als pars pro toto „Kasino-Nachrufe“ charakerisiert – und sie waren meine erste Assoziation bei der Lektüre der faz.net-Meldung zum Tode Jörg Haiders. Nacht (natürlich nach Mitternacht), allein im Auto, zu schnell gefahren, überholt, ins Schleudern gekommen, überschlagen, aus. Es paßt. Das darf ich ich als alter Feschist, der Haiders Auftreten und Gehabe immer gern gemocht hat, wohl sagen. Das war gewiß Ars moriendi. Respekt und Bewunderung — noch einmal.

Aller Erdkreis ist Österreich undankbar

Hu, endlich doch noch ein Anlaß, was zu den Olympischen spielen zu sagen! Warte ich schon seit Tagen drauf. Nun ist er da.

Ich bin zum Nachtmahl in diese ARD-Olympia-Talkshow hineingerutscht. Waldemar Hartmann grinst zum Ende des Interviews mit Matthias Steiner in die Kamera: „Liebe Zuschauer aus Österreich, schauen Sie genau hin: das hier hätte eine Goldmedaille mehr für Sie sein können, wenn sie ihn nicht hätten gehen lassen.“ (Aus dem Gedächtnis.) Gelächter.

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Der Ewige Ösi und der neue Neue Russe

Wer vor dem zweiten Halbfinale noch leidlich kurzweilige Lektüre mit Konnex zum Ereignis sucht, dem seien zwei Artikel empfohlen:

iht_kimmelman.jpgMichael Kimmelman berichtet in der IHT aus amerikanischer Perspektive recht amüsant über die zuweilen ein wenig gequält wirkenden Versuche der österreischen und der fußballerischen Obrigkeit, die EM in das kulturelle Erbe Österreichs einzubinden (oder umgekehrt): „In battle for Vienna: Soccer 1, Culture 0.“ Es ist von der Kommerzialisierung und Durchsponsorung der EM die Rede und vom „Anschluss“ auch. Und von den hohen Bierpreisen.

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Zwei Zitate vom Ritter

Wenn sich der Tatort schon nicht an der Kampagne zur Rettung des Images Österreichs beteiligen mag, so müssen andere in die Bresche springen. Da fügt es sich wunderbar, daß mir frei_sein gerade zwei erbauliche Zitate von Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn zuspielt. Nun ja, es geht um das Haus Österreich, das durchaus etwas anderes ist als die Republik Österreich – die sich um ihr Image bitte selbst kümmern mag :-) .

Gerade das erste Zitat gefällt mir ganz ausgezeichnet.

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Exitus (Eisner)

Tatort „Exitus“, Österreich 2007, Moritz Eisner (Harald Krassnitzer)

Gesellschaftlich-politisches Rahmenthema: Leichen in Österreichs Kellern, Handel mit denselben

:-D

Der erste Teil der neuen Image-Kampagne war das jedenfalls offensichtlich nicht. Österreich inszeniert sich einmal mehr selbst – die Regieanweisungen werden von den in der Kapuzinergruft versammelten Herrschaften gegeben. Plastinierte, in Sauer eingelegte oder sonstwie konservierte Leichteile kugeln durchs Interieur; es wird auch viel an offenen Patienten gearbeitet.

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