In der Bahn

bahnEinen unbedingt empfehlens- und lesenswerten, subtil beobachtenden, vielleicht etwas zu langen Artikel über die Deutsche Bahn haben Patrick Bahners und Edo Reents von der FAZ verfaßt: „Hier sind wir bedient“. Es geht im Asserateschen Sinn um den Verfall der guten Sitten, des Stils und der Manieren in der „Dienstleistungsgesellschaft“ und darum, wie die Bahn diese Prozesse begünstigt. Die Leute sollen sich wie zu Hause fühlen, und wenn sie das schon aus verschiedenen Gründen nicht können, dann benehmen sie sich wenigstens so.
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Anti-Anti-Keulen-Keule

Broder und kein Ende – ist wird für ganz normale, sterbliche Nicht-Antisemiten und Nicht-Ganz-Philosemiten zusehens schwieriger, den Überblick zubehalten. In der Welt nun ein gegen Bahners (FAZ) und Steinfeld (SZ) gerichteter Pro-Broder-Artikel: „Die Anti-Antisemitismuskeule“.

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Broderiana

Wie üblich geht’s um Prozesse und wie üblich darum, wer wen wo als Antisemiten bezeichnen darf oder nicht — Patrick Bahners berichtet und kommentiert im FAZ-Feuilleton. Der Krach zwischen Henry M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski ist sicher in Grundzügen bekannt, und die Aussagen von Frau Hecht-Galinski interessieren hier auch nicht.

Bemerkenswert scheinen mir aber diese Bemerkung Bahners‘:
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