Die Sprache der Sachsen

Ja, es ist mir schade darum, ums Plattdeutsche, ich geb’s gerne zu. Es ist die letzte Schwundstufe der Sprache der Sachsen. Der Sprache Herzog Widukinds, der Sprache Ottos des Großen (Imperator Romanorum ac francorum). Die letzte Stufe der Sprache, in der Hengist und Horsa („Hengst und Stute“) ihre Befehle gebrüllt haben, als sie in England gelandet sind. Ich habe es als Kind noch im Ohr gehabt, das „Niederdeutsche“. Meine Mutter und meine Großmutter haben untereinander darin gesprochen. Aber er es ist dahin. Aber nun laßt sie auch Würden sterben, diese (Ex-)Sprache. Und ohne die EU, und ohne die Lehrertypen. Es war eben einmal.

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„nich no em un noch no er“

Eine sehr schöne (und drastische!) Redewendung meiner plattdeutschen Großmuttersprache: Eine fade Speise, die nach gar nichts schmeckt, schmeckt „nich no em un no er“ – „nicht nach ihm und nicht nach ihr“.

Eine Schlacht verloren,…

arrogante_sprache.jpg… an anderen Fronten (auch im Innern) geht der Kampf weiter. :-) Die Académie Française kämpft gegen die Katzbuckelei von Klientelpolitikern vor Bauerndialekten, bzw. vor Lehrertypen, die sich gerne die Zeit damit vertreiben, etwas einzufordern – vorzugsweise Respekt vor irgendwas, noch lieber Entschuldigungen. Nicht gerade schöner, aber doch lesenswerter Kommentar dazu von Jürg Altwegg in der FAZ:
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